Archiv für April, 2006

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Malerische Konfliktbewältigung

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malstunde.jpgIch habe derzeit das Vergnügen, die Schulbank zu drücken. Für meine spannende Nebenbeschäftigung am BZ Wil als Kursleiter darf ich den Lehrgang SVEB-1 besuchen. Nunja… man kann über gewissen Inhalte sicherlich streiten und einige Themen sind nach über 11 Jahren Unterrichtserfahrung auch hinlänglich bekannt. So freute ich mich eigentlich auf das Thema “Konfliktsituationen im Unterricht” und hoffte, einiges Neues zu erfahren. Doch als die Aufgabe darin bestand, sich während einer Stunde zwei Farben, einem Blatt Papier und Pinsel zu widmen, da kämpfte ich doch mit der Motivation. Künstlerisch die Entstehung eines Konfliktes zu erleben… das war die Idee. Innerhalb einiger Minuten glaubte ich eigentlich zu verstehen, worauf die Kursleiterin hinaus will. Entsprechend sträubte ich mich, als es immer wieder hies: “Weitermalen!”. Was ich gelernt habe? Der Konflikt fand nicht auf dem Papier statt, sondern zwischen mir und der Kursleiterin :-D Und mit dem Unterrichtsende hat sich der Konflikt dann auch gelöst :-D

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Heimweh besiegt…

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Da bin ich nun wieder! Zuhause angekommen, die erste Nacht im eigenen Bett verbracht. Es ist ein schönes Gefühl. Mein Urlaub durch das wunderbare, sehr farbige Irland war herrlich. Ich erlebte eine rauhe, wilde Natur, entdeckte Spuren der Vorfahren, lernte besondere Menschen kennen und hatte viiiiel Zeit für mich. Ich fühlte die Freiheit in den einsamen Regionen und durfte mich stets an einer besonderen Gabe der Iren erfreuen: Die ehrliche Gastfreundschaft.

Ich bin alleine nach Irland gereist, konnte mich also nicht in die vertraute Aura einer vertrauten Person zurückziehen, mich in der eigenen Sprache verständigen. Es war eine spannende Erfahrung in der Fremde. Obwohl es nur knapp zwei Wochen waren, werde ich künftig Fremden/Touristen ganz anders gegenüberstehen, versuchen, etwas von dem was ich erhalten habe, zurückzugeben. Die offene herzliche Art, mit der auf mich zugegangen wurde, hat mir die wohl angeborene Schwellenangst genommen. Oft haben die Iren den ersten Schritt gemacht…

Zum Schluss meiner Reiseberichterstattung – ein scheussliches Wort :-) – möchte ich Euch noch an einigen Impressionen teilhaben lassen:

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Schilderwald

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schilderwald1.jpgWenn Du durch Irland reist, wird Dir eines bestimmt auffallen: Ein unvergleichlicher Schilderwald. Von besonderer Faszination waren die Baustellen, welche wie Ameisen das Land bevölkerten und von ähnlich lästiger Natur waren. Diese waren jeweils so minuziös und mit erkennbarer Hingabe ausgeschildert, dass selbst ein verwirrter Orientierungsloser sich nacher in seiner vertrauten heimischen Umgebung wähnt.

Sowohl auf dem Lande wie auch in der Stadt waren die vielfältigsten Schilder zu entdecken… einige von gnadenloser Klarheit und Einfachheit, andere von verblüffend verwirrender Gestalt.

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Ein besonderes Exemplar durfte ich in Dublin entdecken. Eine besondere Spezies belagerten tagsüber die Fussgängerzonen und versuchten zusätzliche Kunden in die Läden zu bringen. Dies mit tatkräftiger Unterstützung motivierter Mitarbeiter :-)

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