Archiv für November, 2006
Das Kondom aus der Spraydose
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Auch bei der Verhütung gibt es offensichtlich Fortschritte. So soll angeblich voraussichtlich ab 2008 ein Spray-Kondom auf dem Markt erhältlich sein. Kappe ab, den Lümmel kräftig einsprühen und der Naturkautschuk wird innert Sekunden zum Pariser. Ich bin ja gespannt. Von der Frage bezüglich der Zuverlässigkeit mal abgesehen, stelle ich mir grad vor, wie man diese passgenaue Gummihaut wieder abbekommt. :-)
Für mich klingts etwas utopisch. Wie dem auch sei, entweder ist es eine wirklich revolutionäre Erfindung oder aber ein absolut perfekt gelungener Marketinggag. In jedem Fall ist es eine Erwähnung wert.
Update 30.11.2006: Da könnte doch tatsächlich doch etwas Wahres daran sein. So berichtete nun auch 20 Minuten über den Kondom-Spray.
Buchtipp: @E.R.O.S.
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In den letzten Tagen schleppte ich stets ein Buch mit mir herum, sehnte mich danach, weiterzulesen. Gestern nacht durchlebte ich zusammen mit dem Hauptdarsteller Harper Cole endlich das lang ersehnte Finale und schon bin ich ein wenig traurig, dass dieser extrem spannende Thriller bereits zuende ist. Dieser 686 Seiten starke Schmöcker nimmt den Leser von der ersten Seite an in Beschlag und macht es Dir wirklich schwierig, sich davon wieder zu trennen.
Die Geschichte handelt von zwei Freunden, welche als Sysops in einem exklusiven Online-Chatsystem für gut betuchte Mitmenschen arbeiten. Harper schöpft Verdacht, als trotz den hohen Monatsgebühren plötzlich gewisse Konten von weiblichen Mitgliedern nicht mehr benutzt werden, und bringt diese mit einem Mord in Verbindung. Von der Angst möglicher Regressionen der Inhaberin geplagt und gleichzeitig vom schlechten Gewissen im Falle des Vertuschens motiviert, meldet er seine Beobachtungen erst anonym der Polizei und gerät in Windeseile in die undurchschaubaren Fängen von FBI, Profilern und örtlichen Polizeistellen. Schon bald wird erkannt, dass hier ein Serienmörder mit seltsamen Motiven und untypischen Vorgehen sein dunkles Unwesen treibt. Durch den Schutz der Anonymität, welche ihm ein solches Onlinesystem bietet, kann dieser nahezu unsichtbar schalten und walten wie es ihm beliebt. Es dauert nicht lange, bis eine wilde Hetzjagd durch Staaten und Telefonnetze startet, jeder jeden verdächtigt und selbst Harpers nahestehendsten Familienmitglieder nicht mehr sicher sind.
Dieser Thriller hat mich fasziniert und einmal mehr stellte ich mir die Frage, welch kranke Gedanken ein Autor haben muss, um ein solches Buch schreiben zu können. Die Geschichte ist gespickt von erschreckend realistischen Zügen. Aus Vermutung wird Gewissheit und aus Jagd wird Flucht. Der Autor schafft es, die reale Szenerie und die stets präsente Hightech-Umgebung glaubwürdig und nachvollziehbar zu vereinen und gibt damit der Story eine neue Tiefe.
Fazit: Wenn für Dich die Technik kein gefürchtetes Gespinnst ist und Du spannende Thriller liebst, dann solltest Du @E.R.O.S. schnellstens besorgen und Du wirst die nebligen Herbsttage nicht mal mehr wahrnehmen. (ISBN 3404142357, € 8.95)
Jive macht Spass!
0Gestern abend beschäftigten wir in unserer Tanz-Hobbygruppe wieder einmal mit Jive. Selten waren wir derart durchgeschwitzt, kaum in der Lage, in ausreichender Menge die verdampfte Flüssigkeit nachzuschütten. Es ist immer wieder faszinierend, welche Hoch und Tiefs man in einem Kurs erleben kann. Da zwängt man sich durch eine Phase, in welcher sich das Gefühl festigt, nichts mehr zu lernen, nichts zu begreifen und stets Füsse und Beine entknoten zu müssen. Und dann folgen aber wieder Momente, wo sich neue Schritte und Choreografien einfach aufsaugen lassen, als wäre es perfekt temperiertes Wasser durch einen Trinkhalm.
Ich freue mich auf nächsten Montag, wenn wir das Gelernte vertiefen und bestimmt an der Routine arbeiten können. Und dann hoffe ich, dass schon bald das nächste Fest folgt, wo ich bis tief in die Nacht tanzen kann…
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