Janice zeigt stolz ihr swissdanceSTAR-DiplomGestern fand zum ersten Mal die Prüfung zum swissdanceSTAR statt. Mit väterlichem Stolz begleitete ich meine Tochter zu diesem Anlass, wo Sie nun ihre ersten Abzeichen in den Tanzstilen «Cha Cha Cha», «Salsa» und «Merengue» ergatterte.

Es war schön zu sehen, dass bei dieser Auszeichnung die Freude am Tanzen im Vordergrund steht und nicht der Ego der Eltern. Vor wenigen Tagen berichtete RTL über das BlackPool-Turnier, bei welchem Kinder in Janice’ Alter regelrecht von den Eltern getrimmt werden; täglich 5-8 Stunden Training sind da das Minimum. Ich möchte nicht wissen, wie es um die soziale Komponente der auf Leistung gezüchteten Kinder bestellt ist, wenn diese Kinder in die Pubertät kommen und zum Erwachsenen entwickeln. Solange es einem Kind Spass macht, soll man es auch motivieren und unterstützen. Sobald es aber nur noch darum geht, dass die Eltern das Werkzeug «Kind» dazu missbrauchen, den selbst nie erreichten Erfolg zu kompensieren, dann geht mir das zu weit.

Gemeinsames Tanzen nach dem TestSomit zurück zum Thema: swissdanceSTAR ist ein neu lanciertes Label des Schweizerischen Tanzlehrer-Verbandes swissdance.

Gruppenfoto aller Kinder, welche einen oder mehrere swissdanceSTARs erhalten haben...Dieses beinhaltet Paartanzkurse für Kinder bis zum 9. Volksschuljahr und will ihnen die Freude am Gesellschaftstanz vermitteln. Sie lernen auf spielerische Weise zahlreiche Tanzstile und fördern damit gleichzeitig das Körper- und Rythmusgefühl.

Und wenn Du jetzt selbst Lust aufs Tanzen bekommen hast, dann markier Dir den 28. Juli 2007: Dann findet nämlich zum dritten mal die Summer Dance Night in Muolen SG statt.