Archiv für September, 2007

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Microsoft! Nachsitzen! (Excel 07 braucht Nachhilfestunden)

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excel2007_calc Irgendwie erinnert mich das Ganze an eine fast vergessene Geschichte, als Intel einen Prozessor auf den Markt brachte, der sich bei Divisionen verrechnete. Damals war der Fehler in der Fliesskommaeinheit zu finden. Nun scheint auch Microsoft auf Intels Fussstapfen zu wandern . Wie kürzlich bekannt wurde verrechnet sich das Office-Flagschiff Excel 2007 bei einer Multiplikation meist dann, wenn das Ergebnis 65’535 betragen sollte. Es zeigt dann anstelle des richtigen Betrages den Wert 100’00 an.

Laut einer Stellungsnahme von Microsoft soll dies jedoch kein echter Rechenfehler sein, sondern “lediglich” ein Darstellungsfehler. Dass dies u.U. zu einem Chaos in einer Buchhaltung führen könnte, verhindert dieses Statement jedoch nicht. Ebenso wurde bislang noch kein Bugfix hierzu in Aussicht gestellt.

Verblüffend wie sich die Dinge stets wiederholen…

Die Schattenseiten des Oktoberfests

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Da sitze ich nun vor meinem Notebook und tippe mit müden Augen diese Zeilen ein. Ich befinde mich derzeit in München und erlebe während zweier Tage zahlreiche Präsentationen neuer Produkte in unserer Firma. Zwei Tage bedeutet jedoch auch, dass eine Nacht dazwischen ist, und genau hier setze ich mit dem heutigen Beitrag an.

Zur Übernachtung fuhren wir… nein, nicht zur Wiesn wie manche zuhause Gebliebene vermuten dürften, sondern ins Hotel. So öffnete ich dann gestern die Tür zum Zimmer 19. Meine bereits beim ersten Anblick des Hotels gefühlten Befürchtungen begannen sich schnell zu bestätigen. Das Zimmer klein und eng, das Bett mindestens 10 Zentimeter zu kurz – und ich bin wahrlich kein langer Mensch - und die Nasszelle verdiente die Bezeichnung „Zelle“ absolut zurecht. Ich erinnerte mich an unsere Wohnmobilreise: Welch luxuriöse Toilette hatten wir da. :-) Doch noch schlimmer als die Platzverhältnisse war der schreckliche Gestank von kaltem, abgestandenem Rauch. Ich habe offenbar ein Raucherzimmer erhalten. Wegen des Oktoberfestes sind alle Hotels weit und breit ausgebucht; man nimmt, was man bekommt. Daher war auch kein Wechsel in ein Nichtraucherzimmer mehr möglich. Naja, immerhin einen Raumbedufter erhielt ich ausgehändigt und als ich dann zu später Stunde erneut ins Zimmer kam, meinte ich einen kurzen Moment lang, dass der Gestank durchaus erträglich sei.

Ich täuschte mich. Die Nacht war nicht wirklich erholend… ständig erwachte ich, das zu kurze Bett und das Raumklima zollte seinen Tribut, die ganze Bettwäsche stank wie Vorhänge und Teppich penetrant nach abgestandenem Rauch. Ich wälzte mich stundenlang und versuchte mich mit schönen Gedanken abzulenken.

Vermutlich wärs kein Problem gewesen, wenn ich tatsächlich vorher auf die Wiesn gegangen und ich mit passendem Alkoholpegel im Blut ins besagte Bett gelegt hätte. Doch nüchtern, und somit in vollem Bewusstsein, war es jedoch schrecklich… nicht einmal das wirklich anständige und reichhaltige Frühstücksbuffet konnte heute morgen meinen Unmut vergessen, bzw. die gespürte Müdigkeit wett machen.

Ach, wie freue ich mich nun, heute Abend wieder „Zuhause“ im bequemen Bett und wohliger Wärme bei meiner Liebsten liegen zu können und in einen tiefen erholsamen Schlaf fallen zu dürfen…

Wenn man sich mal in den Mühlen befindet… (Sunrise)

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Die luxuriösen Möglichkeiten eines Notebooks eröffnen sich erst dann vollständig, wenn man auch unterwegs sich im Internet bewegen kann. Doch bislang war die Nutzung des Internets meist unanständig teuer. Seit einigen Wochen wirbt aber Sunrise mit einem bisher ungeschlagenen Angebot: Zum Anschaffungspreis von einem symbolischen Franken und einer monatlichen Gebühr von 10 Franken kann man mit dem Angebot T@KE AWAY via GPRS, UMTS, EDGE und HSDPA schweizweit ins Internet einwählen. Die Nutzung selbst wird mit einer günstigen Tagespauschale von Fr. 3.50 belastet. Es gibt keine Datenmengenlimits oder ähnliches.

Vor vielen Jahren hat mich Sunrise jedoch zur Weissglut und in Folge zur Kündigung meiner damalig genutzen Abos getrieben. Eine ungerechtfertigte Rechnung war der Anlass, und trotz der eindeutigen Sachlage zeigte sich der Kundenservice damals kundenunfreundlich und unkooperativ. So blieben Reklamationen unbeantwortet, versprochene Rückrufe wurden nicht getätigt und der Fall wurde offensichtlich nie vollständig abgeschlossen. In der Folge war ich immer wieder erneut mit dieser Rechnung (über rund 40 Franken) konfrontiert. Einmal in Form einer Mahnung, welche dann auf mein Schreiben hin annulliert wurde. Dann via Inkassobüro, welches aufgrund meiner Einsprache die Akte geschlossen und gelöscht hat. Dann durch eine Bonitätsauskunftsdatei welche von Sunrise mit meiner angeblich offenenen Forderung gefüttert wurde und ebenfalls nach schriftlichem Verkehr den Eintrag löschte. Damit meinte ich, das Thema nun definitiv erledigt zu sehen und schwor mir, nie wieder einen Fuss auf die Schwelle dieser Unternehmung zu setzen.

Doch das Fleisch ist schwach, beziehungsweise das Angebot einfach zu gut. :-) So besuchte ich den Sunrise-Shop und war positiv überrascht, wie freundlich man mich empfing und wie kompetent man mich beriet. Doch die Freude kehrte rasch, als der Verkäufer den folgenschweren Satz begann: “Herr Huwiler, da gibts leider ein Problem….”

Es wurden Erinnerungen an umfangreiche Briefwechsel wach, an ewige Warteschleifen und nachfolgend unsäglich unnützen Telefongesprächen. Die Angst, dies alles erneut erleben zu müssen, kroch an mir empor, währenddem mein Puls sich bschleunigte und die Wut sich breit machte. Tatsächlich, Sunrise hat wider den zahlreichen mündlichen und schriftlichen Bestätigungen die ungerechtfertigte Rechnung von damals immer noch nicht gelöscht, sondern als offener Posten in ihrem System gehalten. Ich verliess somit den Laden, ohne mobilem Internet in der Notebooktasche, und wandte mich einmal mehr telefonisch an den Kundenservice.

Was dann folgte war für mich aber nun überraschend und lobenswert. Die Dame, welche meinen Anruf entgegennahm, zeigte mir zuerst Verständnis für die Situation, dann Initative und begann sogleich mit den Abklärungen. Nur knapp zwei Stunden später erhielt ich den Bescheid, dass diese “Leiche” nun endgültig aus meinen Akten entfernt sei. Sie entschuldigte sich im Namen ihres Arbeitgebers.

So hat sich diese Geschichte zum Guten gewendet und bin nun gespannt, was für Erfahrungen ich mit dem mobilen Internet machen werden.

Ein kleiner Tipp am Rande: Auf der Homepage von Sunrise gibt es zwar einige Varianten zur Auswahl. Im Sunrise-Shop selbst wurden mir deutlich bessere Angebote offeriert. So gabs die nebenstehende PC-Card mit 12 Monatsabo wie erwähnt für einen Franken. Es lohnt sich somit persönlich vorbeizuschauen.

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