Was kriegt man für 290’00 Franken???
Ein kleines Haus ohne Land? Einen tollen, schnellen Ferrari? Ja, das gäbe es wohl beides für dieses Geld. Doch in der Stadt St. Gallen hat man für das selbe Geld gerade mal eine kleine, provisorische – und man höre und staune – lediglich gemietete Fussgängerbrücke hingestellt. Das berichtet das St. Galler Tagblatt.
Irgendwie stimmt für mich das Verhältnis nicht:
Bei einem Hausbau wird doch viel mehr Material, mehr Planungsarbeit, mehr Bauarbeit aufgewendet als bei einer solchen Brücke aus Fertigelementen. Nicht mal ein Aushub ist notwendig, dafür soll die Brücke innerhalb von nicht mal 10 Minuten vom Laster abgeladen und montiert worden sein. Irgendwie riecht das Ganze für mich nachVerschleuderung von Steuergeldern…
Oder oute ich mich jetzt als architektonischer Totallaie? .-)
Irgendwas stimmt doch da nicht. Entweder haben sich die Journis vom Tagblatt verschrieben, oder in den 290’000 sind irgendwelche Bestechungsgelder für die Entscheidungsträger in der St. Galler Verwaltung beinhaltet.
Auch im Vergleich zu einem Auto hinkt der Preis: Ich bin der Meinung, ein Auto herzustellen, mit der ganzen Elektronik und den vielen Einzelteilen… Es kann doch nicht sein, dass diese Brücke ein Zehnfaches eines Autos kostet! Selbst wenn man noch den Transport und die Montage miteinberechnet.
Entweder ist da echt was faul oder ich bin auch ein architektonischer Totallaie. ;o)