Archiv für März, 2008

Einfach genial: 8-seitiges Booklet falten – ohne Heften

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Manchmal sind es die kleinen Dinge, welche verblüffen. Selbst gemachte Heftchen gehören da normalerweise nicht dazu. Doch am Familientag im Kinderdorf Pestalozzi Trogen wurden unsere Kids mit einem Märchenheft beschenkt, welches auch meine Aufmerksam auf sich zog. Es war denn auch weniger der Inhalt, sondern dessen Machart. Einseitig auf ein DIN A3-Blatt gedruckt, geschickt gefaltet und einen schnellen Schnitt mit dem Papiercutter und schon hält man ein achtseitiges Heft in den Händen, frei von jeglichen Heftklammern.

Ein DIN A3 Blatt einseitig bedrucken, drei mal mittig falten und auseinander falten, in der Mitte einen Schnitt machen....... dann der Länge nach zusammenklappen, danach zusammenstauchen ....... und schon fast fertig ...... und fertig ist das 8-seitige Booklet. Ohne Leim, ohne Heftklammer.

Genial einfach!

Die Überschrift erzählt nur die halbe Wahrheit

Suggerierende Berichterstattung in den Medien

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Die Überschrift erzählt nur die halbe WahrheitLetzthin im St. Galler Tagblatt: In grossen Lettern prangt die Überschrift auf der Titelseite, welche verkündet: “Kiffen bleibt strafbar”. Dem Schnellleser wird damit eine Tatsache, ein Faktm suggeriert. Doch liest man den Artikel genau, dann erfährt man, dass lediglich der Ständerat ein “Nein” zur laufenden VolksinitativeFür eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamen Jugenschutz” empfiehlt, diese wiederum in einigen Monaten vors Volk kommt und erst dieses wirklich entscheidet. Interessanterweise war ähnliches auch in anderen Tageszeitungen, Onlinemedien und Nachrichtensendungen festzustellen. Wurde hier einfach schlecht vereinfacht oder gibt es hier bereits Absichten dahinter zu vermuten? Wir werden es wohl nicht erfahren. :-)

Woopra macht sichtbar, was meine Besucher hier so treiben.

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So präsentiert sich Woopras Dashboard mit der Übersicht über alle wichtigen Werte - in Echtzeit.Statistiken finde ich eine spannende Sache, vor allem, wenn Sie eine Sache betreffen, mit welcher man sich auch auseinandersetzen will. So schaue ich regelmässig via Google Analytics, wie gut meine Website besucht wird, welche Inhalte besonders interessant zu sein scheinen und achte auf den allgemeinen Trend. Nun habe ich ein neues Auswertungstool entdeckt, welches sich anfänglich ähnlich anfühlt, aber doch woanders endet:

Woopra.com ist noch im Beta-Stadium. Anmeldungen scheinen daher zeitweise nicht oder nur verzögert angenommen zu werden. Dafür ist der Server derzeit noch kostenlos, vermute aber, dass sich dies irgendwann mal ändern wird.

In der Echtzeitansicht sieht man die einzelnen Besucher... nicht beim Namen, aber als greifbarer Wert.Der Einbau in die Website erfolgt ähnlich wie bei Google Analytics. Nach der Anmeldung und Freigabe erhält man einige wenige Zeilen Code, welchen man in jede Seite integrieren muss. Damit zählt Woopra die Besucher… soweit so ähnlich. Doch zur Anzeige stellt Woopra einen Java-basierenden Client – sprich Programm – zur Verfügung, sowohl für Windows, Mac und Linux. Dieser Client zeigt nun nicht nur die allgemeinen Trends, beliebtesten Suchbegriffe und Herkunft der Besucher an, sondern macht all dies in Echtzeit. In einer quitschbunten Oberfläche wird angezeigt, wieviele Besucher sich in just diesem Moment auf der Werbsite befinden, über welche Website sie zu mir gelangt sind, was sie gerade lesen und wieviel Zeit sie hier verbringen. Es weckt den kleinen Voyeur in einem und gibt ein Gespür dafür, was der Besucher denkt und tut.

In einer Keyword-Wolke werden die beliebtesten Suchbegriffe, welche zu der beobachteten Website führen, visualisiert.Besonders schön gelöst finde ich die Anzeige der beliebtesten Suchbegriffe in Form einer Wolke.

So wird man benachrichtigt, wenn ein Besucher z.B. eine speziell beobachtete Seite öffnet.Lässt man Woopra ständig nebenher laufen, kann man auch über speziell besuchte Inhalte informiert werden. So kann man benachrichtigt werden, wenn ein Besucher einen bestimmten Inhalt ansurft, einen festgelegten Suchbegriff verwendet oder eine gewisse Herkunft (z.B. IP-Adresse, Land, Sprache) hat. Über diese Besucher wird man jeweils per PopUp informiert.

Da staunt der Besucher wohl nicht schlecht, wenn er plötzlich vom Webmaster angeschrieben wird.Per Mausklick kann man diesen Besucher gezielt per Chat kontaktieren. Bei ihm öffnet sich dann ein kleines Chatfenster. Sowas geniales! Wundere Dich also nicht, wenn ich Dich mal anquatsche, falls Du in meinem Blog tummelst. :-)

Ob ich diesen Service nutzen werde, sollte er kostenpflichtig werden, kann ich noch nicht beurteilen. Aber ein Erlebnis ist er allemal und fasziniert zugleich, selbst ausprobieren ist also Pflicht.

Link zum vorgestellten Service: Woopra.com

Apropos Statistik: Hier noch eine völlig andere Idee: Worldometers :-)

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