Archiv für Dezember, 2008

Stresslose Weihnachten und unendliches Glück…

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Ein für mich unbeschreiblich tolles Jahr neigt sich dem Ende entgegen und ich bin glücklich, was ich alles erleben durfte. Die Beziehung zu meinem Töchterchen Janice lässt keine Wünsche offen, die Liebe und das Zusammenleben mit meiner lieben Partnerin und ihrem Sohnemann war und ist äusserst erfüllend, auch beruflich haben sich viele meiner Träume und Wünsche erfüllt. Die Fotografie hat in meinem Leben einen sehr hohen Stellenwert eingenommen und ich bin das von allen Seiten in mich gesteckte Vertrauen dankbar, denn nur damit konnte ich diese Leidenschaft in diesem Ausmass ausüben: Ganze 14 Pärchen durfte ich dieses Jahr bei Ihren Hochzeiten begleiten und hielt unzählige und doch jedesmal einzigartige Bilder tiefer Zuneigung und echter Liebe fest.

In den letzten Wochen erlebte ich die Weihnachtszeit entspannt wie nie zuvor. Auch wenn viele Mitmenschen sich von der allgegenwärtigen Hektik anstecken lassen, sich in den Menschenmassen fast untergehen sehen, spürte ich dieses Jahr die Sinnlichkeit, entzückte mich an den vielen Lichtern, erfreute mich an vielen lachenden Gesichtern, genoss den Kontakt mit vielen freundlichen, dankbaren Kunden. In den Läden fühle ich zwar schon den Weihnachtsstress um das Personal herum, doch sie selbst liessen sich nicht aus der Ruhe bringen. Ich weiss nicht warum, doch ich habe das Gefühl, die diesjährigen Weihnachten sind besonders, und wenn nicht für alle, dann eben nur für mich.

Heute ist Heiligabend und auch in unserer Familie wird das Fest gefeiert. Viele liebe Menschen werden uns besuchen, liebevoll die Kinder schier unter ihren Geschenken vergraben. Wir werden uns einem edlen Mahl hingeben und hoffentlich viele schöne Gespräche führen können. Ich freue mich darauf, wie ein Kind auf Weihnachten… oder dringt hier das Kind im Manne durch? Egal, was ich in diesem Beitrag ausdrücken möchte ist meine Dankbarkeit für alles, was ich dieses Jahr erleben durfte.

Ich erachte Glück nicht als Selbstverständlichkeit, halte darum inne und sage allen Danke, welche dazu beigetragen haben: Meiner lieben Gabi, dem Sonnenschein Janice, dem Spitzbueb Tim, meiner Familie, den unvergleichlichen Arbeitskolleginnen und -kollegen, meinen Freunden, Nachbarn, den zahlreichen Hochzeitspärchen, allen anderen die mir Gutes getan haben und Gott.

Geniesst die Festtage und rutscht gute ins neue Jahr!

Wirtschaftskrise – Welche Schuld tragen die Medien? Beispiel Arbeitslosenquote.

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Im Moment sträuben sich mir regelmässig, das heisst im Stundentakt, die Haare zu Berge. Stets zur vollen Stunde berichten die Nachrichtensendungen im Radio über neue Hiobsbotschaften der Wirtschaft und kolportieren Statistiken und andere Zahlen ungeprüft und ungefiltert. Wer nur mit halber Aufmerksamkeit zuhört, dem dürfte sich die Situation noch schlimmer erscheinen, als sie wirklich ist.

Ein grandioses Beispiel fand sich heute morgen in den 8 Uhr-Nachrichten von DRS 1. Da wird berichtet, dass die Arbeitslosenquote in der Schweiz massiv gestiegen sei. Im weiteren erfährt man, dass im November 2.7% aller Schweizer ohne Arbeit gewesen seien. Das sei die höchste Arbeitslosenquote seit – man staune – vergangenem Februar.

Naja, ich finde mit 2.7% ist unsere Wirtschaft noch immer bester Verfassung. Eine Steigerung um 0.4% ist für mich nicht massiv. Und die Art der Formulierung und die Aufmachung suggeriert, es sei ein neuer Rekordstand seit Jahren… und nicht seit einigen wenigen Monaten.

Hier mal ein wenig offizielle Statistik zum Vergleich.. seht ihr was ich meine?

Quelle: Bundesamt für Statistik

Irgendwas stimmt nicht mit unseren Medien. Da heisst es immer “Der Aufschwung beginnt im Kopf”, doch die Medien vergessen trotzdem ihre verantwortungsvolle Rolle und drücken mit ihrer Sensationsjournalistik die Konsumentenstimmung immer weiter in Bodennähe.

Leute, schaut doch mal näher hin! Nicht jede Meldung über Entlassungen und Verluste sind zwingend der “Wirtschaftskrise” zuzuschreiben. Es gibt wie auch schon in den goldenen Zeiten zahlreiche andere mögliche Gründe: Missmanagement, kundenfeindliches Verhalten und fehlender Innovationsgeist seien nur drei Beispiele. Aber nein, unsere lieben Medien stürzen sich lieber auf diese Meldungen und potenzieren die negative Wirkung durch gebetartiges Rezitieren und Aufbauschen.

DAS macht mir Angst, nicht die Geschehnisse an der Börse.

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