Archiv für Mai, 2009
Tränen in den Augen… eine hundertstel Sekunde!
0Via lens-flare stiess ich auf diesen ergreifenden Kurzfilm, der mir Tränen in die Augen trieb und mich frösteln liess.
Nimm Dir 5 Minuten Zeit und schau ihn Dir ungestört an…
Update: Leider steht der Film nicht mehr auf Youtube zur Verfügung. Immerhin im britischen iTunes-Store soll man ihn kaufen können…
PS: Und unweigerlich wird mir einmal mehr bewusst, wie nahe Leben und Tod beieinander liegen. So haben wir am Wochenende unseren lieben, wahrlich aussergewöhnlichen Kater Titan verloren… der Zug war schneller.
Rechtschreibprüfung für Webseiten
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Auch wenn mich die kostenlose Beta-Version von WonderSpell noch nicht gänzlich zufrieden stellt, ist sie eine Erwähnung wert. Diese Webanwendung ist simpel gestrickt und dennoch nützlich. Einfach die URL einer Website eingeben, Sprache auswählen und nach einem Mausklick werden mögliche Schreibfehler farblich hervorgehoben.
Zahlreiche – teilweise ziemlich unsinnige – Korrekturvorschläge werden eingeblendet, wenn die markierten Stellen mit der Maus berührt werden.
Schade ist jedoch, dass WonderSpell derzeit nur sehr mangelhaft mit Firefox funktioniert.
Profis, Spezialisten und andere Superlativen
0Seit Jahren stehen mir die Haare zu Berge, wenn ich Leute sich selbst als “Profi” oder “Spezialisten” bezeichnen höre. Irgendwie wirken solche Etiketten auf mich überheblich und selbstverliebt. Ich bin überzeugt, dass man – wenn man gut in seiner Sache ist – darauf verzichten kann.
Das Wort “Professionalität” bedeutet eigentlich nur, dass man mit einer Tätigkeit sein Geld verdient. Man erwartet, dass die Qualität höher ist als von einem Amateur. Doch die Erfahrung zeigt, dass dies nicht zwingend so ist. In vielen Fällen sind die Ergebnisse von “Amateuren” die ihre Freude, Herzblut und Leidenschaft einbringen die besseren Resultate liefern als gestandene, aber gelangweilte Berufsleute, welche ihre Schaufenster mit Slogans wie “Seit 150 Jahren im Geschäft” beschriften.
Doch immer wieder begegne ich Menschen, welche mit Superlativen versuchen, sich über andere zu stellen, sich hervorzuheben… bewusst oder unbewusst, ich weiss es nicht.
In der Fotografie bin ich Quereinsteiger, habe mich vom Anfänger zum leidenschaftlichen Amateur entwickelt, mich danach stets weitergebildet, viele Erfahrungen gesammelt und bestreite heute einen Teil meines Einkommens mit der Fotografie. Trotzdem mag ich mich nicht als Profi bezeichnen.
Ich weiss, woher ich komme und habe meine Ziele, wo ich mich hin bewege. Keinen Augenblick vergesse ich, dass ich bei Null und Nichts begonnen habe. Jeder, ausnahmslos jede noch so grosse Koryphäe auf seinem Gebiet, hat als Laie und Anfänger gestartet. So verwundert es mich immer wieder, wie einige Berufskollegen über Quereinsteiger und Nachwuchs wettern, deren jegliche Qualifikation absprechen und eben – sich selbst bei jeder Gelegenheit als “Profi” hervorheben.
Vielleicht ist es Charaktersache, wahrscheinlich aber auch nur eine grosse Portion Selbstzweifel, Unsicherheit und Angst vor Konkurenz…
Ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine da. Martin Gommel von Kwerfeldein hat hierzu einen perfekten Beitrag geschrieben, den ich genau so und unverändert unterschreiben könnte:
Und… der Martin hat mich damit zu diesem Artikel inspiriert… (Eigentlich wollte ich nur zu seinem Beitrag verlinken, doch kaum begann ich zu tippen, begann meine Seele zu sprechen… :-)
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