Archiv für Juni, 2009

blacklisted

Man fühlt sich ohnmächtig! Mailserver geblacklisted…

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«Wenn nur das Wörtchen wenn nicht wär…» Dann gäbe es keinen Spam und gleichzeitig auch viel weniger Ärger. Doch leider entspricht die Realität nicht meinen Wunschvorstellungen. Klar, es gibt in den heutigen E-Mail- und Security-Programmen wunderbare Anti-Spam-Filter. Diese sortieren unliebsame Mails ziemlich zuverlässig in einen virtuellen Mülleimer… doch was passiert, wenn die Mails erst gar nicht mehr ankommen?

Seit Samstag früh nerve ich mich darüber, dass der Mailserver meines Hostingproviders geblacklisted ist. Dass es soweit kommt liegt aber nicht an meinen Aktivitäten oder meinem Blog. Denn man teilt sich  üblicherweise einen Server mit vielen vielen anderen Angeboten. (Um herauszufinden, welche anderen Websites sich als gewissermassen Nachbarn denselben Server teilen erfährt man hiermit.) Und wenn dann einer dieser anderen Providerkunden über die Stränge schlägt, seine Installation nicht im Griff hat oder sonst die Tür für Spamer offen lässt, dann kann es schnell passieren, dass die IP-Adresse des Mailservers auf einer Blackliste landet. Viele Provider wie z.B. Bluewin, aber selbst mein eigener Provider nutzen dann die Blacklisten, um Mails von geblacklisteten Servern gleich unbetrachtet abzulehnen.

Das ist mir nun passiert. Ich kann praktisch niemandem mehr eine E-Mail senden, kriege alles zurück. Nur weil irgend so ein Depp über den Mailserver meines Providers rumgespamt hat.

Das Unerfreulichste daran ist aber, dass meine Hilfe-ruf-Mails an meinen Provider bislang unbeantwortet blieben und offensichtlich auch kein Blacklist-Monitoring existiert, damit solche Situationen sofort erkannt und entsprechend reagiert werden kann.

Nun hoffe ich dann eben, dass sich die Spezialisten dort frisch erholt morgen Montag  dem Problem annehmen und den Verursacher nun vom Server verweisen… denn es ist nicht das erste Mal.

Übrigens: Via mxtoolbox.com kann man bequem feststellen, ob sich der eigene Mailserver auf einer Blacklist befindet.

Ein unfreiwilliger Bonuscache

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Fragt mich besser nicht, warum ich dieses Hobby gerne betreibe. Ihr werdet es angesichts meiner nicht endenden Erklärungseuphorie wahrscheinlich schnell bereuen ;-). Fakt ist aber, dass mir Geocaching so richtig viel Spass bereitet und ich damit die aussergewöhnlichsten Orte entdecke.

Gestern war es mal wieder soweit. Ich konnte die Familie dazu begeistern, einen grösseren Multicache oberhalb Sommeri anzugehen. Es galt, eine Vielzahl Dominosteine im Wald zu finden und aus den abgebildeten Punkten die Koordinaten es Endcaches (der eigentliche Schatz) zu berechnen.

Wie so oft unterschätzt man den Zeitbedarf völlig. Wir gingen also los und erreichten schon bald den ersten Posten. So suchten 10 Augen und zwei Schnüffelnasen. Doch erst ein lieber Telefonjoker – welcher hier auch mitliest – half uns dann den sorgfältig versteckten Dominostein zu entdecken. Eine Stunde war dann vorbei, als wir zum zweiten Posten gelangten. Doch erneut schafften wir es nicht ohne Hilfe des Telefonjokers das kleine Dösli zu entdecken; die Tarnung war ja auch ziemlich gemein: mit Moos bedeckt – als sollte sowas im Wald auffallen ;-)

Nach erneuter Hilfestellung bei Posten drei zweifelte ich so langsam an unseren Fähigkeiten. Doch immerhin gabs dann beim vierten Stage endlich ein Erfolgserlebnis. Cool versteckt war dieser Dominostein, gewissermassen selbst gemacht mit Holz und Bohrmaschine.

Noch drei Posten lagen vor uns, zweieinhalb Stunden marschierten wir schon in diesem hübschen Stück Wald. Wir erreichten soeben den fünften Posten, als Mama Elox feststellte, dass sie eine Bonusaufgabe für uns hätte: Ihr Handy war weg! So brachen wir die reguläre Suche ab, liessen den gekommenen Weg revue passieren und beim zweiten Posten knackten wir dann den “Bonuscache”, das Handy lag da und wartete auf uns.

Die Motivation, zurück zum Posten 5 zu marschieren und die Suche fortzusetzen war inzwischen nicht mehr gar so gross. Ermüdungserscheinungen machten sich bei Gross und Klein breit, auch dunkelte es bereits ein und Donnergrollen versprach uns nichts Gutes.

Wie ein Geschenk nahmen wir dann unseres Telefonjokers Angebot, uns die heiligen Endkoordinaten zu nennen, entgegen. In Windeseile fanden wir dann den Schatz, die Kinder strahlten um die Wette, vergassen all die Strapazen.

Inzwischen eilte auch das Gewitter auf uns zu und liess es dann auf dem Weg zum Auto kräftig und wie aus Kübel regnen. Pudelnass schauten wir dann auf einen unerwartet langen, anstrengenden und vor allem abwechslungsreichen Cachingnachmittag zurück.

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