Samstag , 20 Dezember 2014
Swiss Print Group mit unlauteren Verkaufsmethoden??? (Updated)

Swiss Print Group mit unlauteren Verkaufsmethoden??? (Updated)

Pro Woche rufen bestimmt drei Telefonverkäufer an, welche uns Toner, Glühbirnen oder anderen Bürobedarf verkaufen wollen… meist sind sie schnell abgewimmelt, meist ohne Widerstand, manchmal mit etwas mehr Bestimmtheit meinerseits. Doch normalerweise halten sich alle Anrufer an die Sitten und Anstandsregeln unserer Gesellschaft.

Doch letzte Woche erlebte ich was ziemlich Freches. Da rief mich ein Herr B. von einer «Swiss Print Group» (stimmt gem. Telefonbuch) an und tischte mir eine Geschichte auf, die mich rasch stutzig machte. Die Universität St. Gallen habe sich mit neuen Druckern und Kopiergeräten auf Mietbasis ausgestattet und darum hätten sie nun einen halben Jahresbedarf an Tonern für verschiedene Geräte vorrätig. In Absprache mit der Uni dürfe er nun diese Toner zum halben Preis an St. Galler Firmen verkaufen.

Ich hakte nach um zu erfahren, welcher Ansprechpartner von der Universität für diese Abverkaufsaktion zuständig sei. Der Herr am anderen Ende war überrascht, meinte zuerst, er könne doch nicht einfach die Namen preisgeben. Als ich nicht locker liess wollte er mir den Namen der Kontaktperson per Mail zusenden… meine Vermutung, dass nie eine entsprechende Mail eingehen wird, bestätigte sich.

Am selben Nachmittag kontaktierte ich die Universität und schon bald hatte ich die für den Verbrauchsmaterialeinkauf zuständige Dame am Draht. Sie konnte es nicht fassen, was ich ihr da berichtete. Sie bestätigte, dass die vom Verkäufer aufgetischte Geschichte zweifelsfrei schlicht und einfach unwahr sei.

Da scheint also eine Firma – oder lass es einfach ein übereifriger Verkaufsagent sein – die Reputation einer öffentlichen Institution für ihre Verkaufsaktivitäten zu missbrauchen.

Leute, so geht das doch einfach nicht! Tztztz…

Die ganze Geschichte hatte aber auch noch was Positives: Ich kam bei den telefonischen Abklärungen mit der Uni mit einem ehemaligen Arbeitskollegen in Kontakt, welchen ich schon Jahre lang nicht mehr gesehen und gehört hatte. Es folgte denn auch ein Schwelgen in Erinnerungen an die guten alten Zeiten der Computerpioniere… ;-)

 

Updated 17.05.2011:

Wenige Tage nach diesem Blogeintrag erhielt ich ein freundliches Mail von Massimiliano Salerno, dem Geschäftsführer der «Swiss Print Group AG». Im darauf folgenden Telefongespräch erkundigte er sich nach den Details des beschriebenen Vorfalls, bestätigte dabei ausdrücklich, dass die Behauptung seines Mitarbeiters, sie würden mit der Universität St. Gallen zusammenarbeiten, unwahr sei und entschuldigte sich hierfür.

Fehler einzugestehen und die Verantwortung zu tragen erachte ich keineswegs als selbstverständlich. Ich bat ihn deswegen um eine schriftliche Stellungsnahme, welche ich an dieser Stelle nun gerne veröffentlichen will:

Guten Tag Herr Huwiler

wie gestern telefonisch besprochen sende ich Ihnen via email unser Statement zur Klärung des Blogeintrages auf http://blog.huwi.ch betreffend unser Unternehmen Swiss Print Group.

Wir sind eine B2B Handelsfirma im Bereich Konsumgüter für den täglichen und administrativen Bedarf in Klein- und Grossunternehmen. Eine unserer Produktgruppen deckt den Toner- und Patronenmarkt auf nationaler Ebene ab.

Gezielte regionale Projekte mit verschiedenen Berufsbildungszentren und Verwaltungen geben uns zusätzlich die Möglichkeit die Distribution von Toner- und Druckerpatronen an alle regionale Unternehmen via Tele-Marketing anzugehen.

Somit ist die Uni St. Gallen für uns auch ein potentieller Kunde, den wir heute jedoch „noch“ nicht als Kunde definieren dürfen, da noch keine offizielle Bestellung von der Uni St. Gallen bei uns eingegangen ist. Unser Tele-Marketing Mitarbeiter, Herr B, hätte somit nur die oben erwähnten Projekte im Bereich Berufsbildungszentren im Allgemeinen erwähnen sollen und nicht direkt die Uni St. Gallen. Wir nehmen unsere Arbeit und unsere Kunden sehr ernst und sind heute damit eine Erfahrung reicher geworden, Danke!

Es freut uns hiermit unser Unternehmen Swiss Print Group wieder in das richtige Licht gebracht zu haben und stehen Ihnen für weitere Fragen und Anregungen jederzeit zur Verfügung.

Happy day
Massimiliano Salerno

Updated 23.06.2011:

Es scheint, dass da doch noch was im Busch ist. So kriege ich ab und an per Mail oder in den Kommentaren klare Hinweise dazu, dass das Erlebte kein Einzelfall sei. Zudem hatte sich heute auch noch die Redaktion der «Südostschweiz» bei mir gemeldet, da diese an einer Recherche zum Thema arbeiten und dabei über meinen Blog stolperten.

Ich bin sehr gespannt, was da alles noch so für Wortmeldungen kommen werden…

Update 04.07.2011:

Die Südostschweiz hat inzwischen auch darüber berichtet: «Selbst der Toner soll nun regional sein.» In diesem Artikel wird unter anderem geschildert, dass die Firma «Swiss Print Group AG» amtlich gar nicht existiere.

Rolf Wilhelm gefällt dieser Artikel

25 Kommentare

  1. Marco Schüepp

    Die Firma, die unter anderem noch Generic Toner als Original Toner verkauft….nennt man das nicht auch Betrug?!
    Da gibt es nur eins: Bei Anruf auflegen!

  2. Mit diesem Herr Benz hatte ich auch zu tun. Auch mir hat er die gleiche Lügengeschichte aufgetischt. Wiedermal eine Firma die zu 99% aus Marketing besteht und versucht die Leute abzuzocken. Ja, Betrug ist das richtige Wort, wenn nicht geliefert wird, was bestellt wurde. Liebe Mitmenschen: FINGER WEG – Bei Anruf auflegen!!!

  3. Heute im Kanton Glarus die selbe Geschichte.

  4. Habe leider auch Generika Toner als Original HP-Toner verkauft erhalten, trotz gegenteiliger und mehrfacher Beteuerung per mail der Betrugsfirma Swiss Print Group.
    Wer macht oder hatte solche Erfahrungen auch schon gemacht ? Man sollte den Beobachter oder Kassensturz einbeziehen um Ihnen das Handwerk zu legen. Bzw. wäre es sinnvoll das der Firma HP selber zu verkleckern.? Was mache ich mit den restlichen ungeöffneten 3 von 4 Tonern (habe noch nicht bezahlt)??

  5. Der grösste Fake überhaupt, viele Kunden werden geprellt und
    die Generika Toner welche sie geliefert bekommen, hätten sie auch zum halben Preis bekommen…jedoch dann auch offiziell als Generika-Toner ausgewiesen….
    Ich kann nur warnen, fallt nicht auf solche Lock-Angebote rein und fragt beim Händler eures Vertrauens nach, bevor ihr sowas bestellt.
    Diese wissen den Markt am besten einzuschätzen.
    …HP ist über die dubiosen Geschäfte längst informiert…genützt hat`s bis jetzt nix..

  6. Edi Sie können die Toner, welche noch nicht im Einsatz waren ohne weiteres retournieren. Die Firma bietet ja 24mt. Garantie auf die Produkte.

    Unsere Firma bezieht seid Dezember 2010 bei der Swiss Print Group Toner, Papier, Tintenpatronen und solche Einträge hier erstaunen mich, da ich bisher nur eine Super Erfahrung mit der Firma gemacht habe.

    Ich bin sehr zufrieden mit dem Service, mit der Ware und mit der Freundlichkeit der Swiss Print Group. Man muss es nicht immer übetreiben!

    Liebe Grüsse aus Brugg
    B.S

  7. Lieber B.S od. Sanel Mosaky
    Ich übertreibe nicht – wohl nicht richtig gelesen. Habe original !!Toner bestellt. Aber trotz tel. und mailartiger Beteuerung nur Generika zum eher hohen Preis erhalten. Dies ist eine arglistige Täuschung und führt zu Kosten für Rücksendung bzw. eine Erlöschung des Garantieanspruchs bei Druckerproblemen.
    Wenn Sie angeregt wurden einen solchen Blog zu schreiben, lassen Sie’s besser bzw. verschonen Sie die Mitwelt mit solchem Unsinn. Und: wenn Sie andererseits selber lieber Generika-Toner brauchen wollen – bitte schön nur weiter so. MfG

  8. Auch uns wurden Originaltoner verkauft versprochen und ich habe 10 mal nachgehakt ob das wirklich Originaltoner seien, weil wir schon mal schlechte Erfahrungen gemacht haben. Als der gute Verkäufer mir das immer wieder zugesichert hat und auf das 24 Monate Rückgaberecht hingewiesen hat und ich mit unserem Buchhalter die HR Einträge kontrolliert haben, sind wir schlussendlich halt auch reingefallen. Die OKI Toner haben so ziemlich alle geleckt, mit den HP Tonern hatten wir soweit keine Probleme.

    Als ich dann auf das Rückgaberecht zurückkam der restlichen OKI Toner kam schnell mal die Antwort, dass man die nicht zum vollen Preis zurücknehmen kann, worauf ich dann auf ihren Blog hier hingewiesen habe und bereits von einem anderen grossen Tonerhaus gewarnt wurde. Mit der Androhung von Kassensturz und CO hat er dann eingelenkt. Mal schauen, wann wir das Geld bekommen, ansonsten werde ich mich privat dafür einsetzen, dass die Drecksbude keine Toner mehr loskriegt und dass der Kassensturz einen schönen Artikel abdrucken kann.

    Gott wie ich solche Fekker hasse. Dass sowas in unserem Land überhaupt möglich ist…

    Das beste ist ja noch, dass der gute Verkäufer meinte: “Ja der Blog sei ihnen bekannt, der Erfasser hätte sich aber für den Irrtum bereits entschuldigt und den Blog nur noch nicht entfernt”.

    Unglaublich sowas…

  9. Nachtrag: Auch noch erwähnenswert ist, dass vor ca 2 Wochen der gleiche Verkäufer mich einmal kontaktierte mit folgender Mitteilung:

    “OKI und HP würden für unsere Drucker (aktuelle Modelle) die Tonerproduktion für einige Zeit einstellen und sie hätten den Fall schon einmal bei Canon Produkten gehabt, wo eine Firma alle ihre Drucker im Schnellverfahren hätten austauschen müssen, da diese nicht genug Toner auf Vorrat hatten. Ob wir uns nun auch absichern wollen und eine grössere Menge an Vorrat nehmen…”

    Ich hab da nur gelacht, aber das ist ja tragisch… Ich glaube ich muss mir ein Aufnahmegerät für’s Telefon installieren, damit man bei so offensichtlichen Fekkermethoden etwas in der Hand hat.

  10. Ach ich finde, dass Ihr es alle übertreibt. Es handelt sich immernoch um Verbrauchsmaterialien und nicht etwa um Gold.

    Ich bleibe nach wie vor bei meiner Aussage, die SPG ist ein gutes Unternehmen!

  11. Entschuldigen Sie Herr Mosaky aber Sie machen hier den Eindruck als ob sie bei besagter Firma arbeiten. Auch wenn Sie selber zufriedener Kunde dieser Firma sind, brauchen Sie hier nicht unsere unglaublichen Erfahrungen klein zu reden. Seit wann übertreibt man, wenn man Originalware bestellt und sich noch versichern lässt dass es wirklich Originalware ist und am Schluss kriegt man doch nur Generika. Ich kann da also nur “Edi” beipflichten. Von den einschüchternden Verkaufsmaschen (Es werden keine Toner mehr hergestellt: Jetzt schnell handeln bevor wir alles auswechseln müssen) mal ganz zu schweigen.

    Alles was ich hier geschrieben habe, entspricht zu 100% der Wahrheit und falls wir das Geld tatsächlich wie versprochen innert 10 Tagen rückerstattet kriegen, werde ich das natürlich hier auch schreiben.

    Wir wollen ja korrekt bleiben nicht wahr?

  12. Lieber Herr Mosaky,
    möchte mal wissen wie Ihre Reaktion ist, wenn Sie ein neues Auto kaufen, dann aber feststellen müssen, dass es sich um eine Occasion mit 100’000km handelt. Und nein, es mag kein Gold sein, aber bei einem Tonerverbrauch von ca. 5000.- im Monat, wird das schon zu einer gewissen Summe. Wenn man nun davon ausgeht, dass alle im Haus installierten Geräte noch Garantie haben, richtet die liebe Swiss Print Group einen erheblichen Schaden an.

    Als ich mich erkundigte, warum die “Original-Toner” von HP keinen Sicherheitsstreifen hat, (weiss nicht wie man es nennt, aber ich denke ihr wisst was ich meine. Den man immer rausziehen muss vor der installation) war die Antwort darauf mehr als nur lächerlich. Da die Toner schon eine weile bei einer Schule an Lager waren, hätten sie an kapazität verloren und es wurden nur ca. 5-10 Seiten aufgefüllt.

    Einfach nur lächerlich, ich denke es ist Zeit zu handeln. Hat jemand schon den Kassensturz informiert, oder weiss jemand, ob der Kassensturz schon etwas darüber gebracht hat bzw. er darüber informiert ist?

  13. Hallo miteinander

    Kurzer Nachtrag: Wir haben die volle Rückerstattung für die restlichen Toner und den angebrauchten Toner heute überwiesen bekommen.

  14. hallo allerseits,

    die lügengeschichte von herrn b. ist durchaus kein einzelfall. es ist meist die selbe: druckerpatronen aus restbestand von einer schule “zum halben preis”. ich habe leider einmal den fehler gemacht, und solche druckerpatronen gekauft. die ware war einwandfrei, der preis aber der selbe wie bei der konkurenz. in der folge bat ich jeden anrufer der pg, mich aus dem verteiler zu löschen, was bisher leider nicht geschah.
    daher finde ich auch: wer solche methoden anwendet, um waren zu verkaufen gehört in den kassensturz!

  15. Da lese ich doch unzählige Geschichten darüber, was auch mir passiert ist! Da ich eigentlich keine Telefongeschäfte tätige, aber just zu jener Zeit eine grössere Menge Toner einkaufen wollte, probierte ich dieses Angebot aus (nach mehrmaligem Vergewissern, ob dies wirklich auch Original HP-Toner seien, und in welcher Schule denn alle Drucker ersetzt würden…). Auf Anfrage bei der Berufsschule in Schaffhausen erhielt ich prompt die erwartete, erstaunte Reaktion, und so war ich gespannt auf die Lieferung. Beim vorsichtigen Öffnen der 1. Schachtel rieselte bereits Toner auf den Boden, keine “Verschlüsse” und Klebebänder waren vorhanden, und so war klar, dass dies keine Original-HP-Toner waren. Ich verlangte eine schriftliche Bestätigung, dass mir SPG Originale Toner verkauft habe. Per Fax bekam ich eine Garantiebestätigung, dass es sich bei den gelieferten Produkten ausschliesslich um originale Tonerkartuschen handle, die in den Produktionsstätten befüllt werden! Da ich diese Toner nicht verwenden wollte, verlangte ich von SPG, die Ware bei mir abzuholen (schliesslich habe ich ausdrücklich Original-Produkte bestellt!). Nichts passierte und ich war drauf und dran, Kassensturz die ganze Lieferung zu senden. Nach 1 1/2 Monaten bekam ich eine Zahlungserinnerung. Im darauf folgenden, heftigen Telefongespräch (worin ich auch Kassensturz erwähnte) entschuldigte sich der “Sachbearbeiter” und organisierte einen Kurierdienst, der die Lieferung abholte. Diesen Kommentar hätte ich nicht geschrieben, wäre auf meinem Telefondisplay nicht schon wieder die Telefon-Nr. der SPG gewesen. Die begreifen’s einfach nicht!!

  16. Hier ein älterer Beitrag von Kassensturz, welcher jedoch heute noch hoch aktuell ist und einmal mehr zeigt, warum das Alternativprogramm in Bezug auf die herkömmlichen Marken der Toner- und Tintenpatronen der Swiss Print Group AG die ökologischere und nachhaltigere Lösung, für das Portemonnaie und für die Umwelt, sind.

    Quelle: Kassensturz 17.04.2001

    http://www.kassensturz.sf.tv/N.....rf-Drucker

    Wir freuen uns auf jedes Feedback. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit unter Tel Nummer 061 385 50 50 zur Verfügung.

    Kontaktperson: Herr M. Salerno | Marketingleiter

  17. Ein fast 11 jähriger Bericht? Ja, da haben wir ja Glück dass die EDV in den vergangenen Jahren kaum Fortschritte gemacht hat, nicht wahr?

    Es geht hier auch in keinster Weise darum wie ökologisch oder ökonomisch die Produkte sind, sondern WIE und ALS WAS einem die Produkte angeboten und verkauft wurden.

    Ich kann diesen Beitrag darum nicht wirklich ernst nehmen, tut mir leid.

  18. …Kleiner Nachtrag: Das neuste *Unkraut* aus Basel
    hört auf den Namen Universalgroup…ebenfalls ein Ableger der Swiss Print Group!

  19. Habe auch Toner bei der SPG bestellt. War mit den Toner zufrieden. Allerdings stimmte der Preis, den man mir telefonisch mitgeteilt hat, nicht mit der Rechnung überein. Der Preis war auf der Rechnung wesentlich höher. Das geht überhaupt nicht. Bei den anderen Telefonanbietern hat alles reibungslos funktioniert. Erster Ktipp Beitrag auf shop.leonhardtedv.ch unter News über die Firma…

  20. http://www.ktipp.ch/themen/bei.....iel_kosten

    Firma bereits mit den unerlauten Verkaufsmethoden im K-Tipp (Kassensturz) bekannt.
    Drucksachen werden von der Swiss PG als Original verkauft, doch der Erhalt sind kompatible Toner zum selben Preis (Schweinerei).

  21. Sehr geehrte Blogschreiber
    Sehr geehrte Blogleser

    Am 22. Februar 2012 haben wir von Herrn Jaggi der Konsumenteninfo AG (K-Tipp) ein Schreiben mit Fragen zu unseren Produkten und Verpackungen erhalten, welche wir wie folgt Ihnen nicht unterlassen möchten.

    Unsere Antworten wurden danach in der K-Tipp Ausgabe im März 2012 nicht gemäss unser Schreibens veröffentlicht, im Gegenteil. Damit diese Publikation seine Transparenz und Richtigkeit hat, finden Sie unten stehend unser Schreiben 1:1 zum Lesen bereit.

    Wir, die Swiss Print Group AG, mit heute mehr als 20.000 zufriedenen Kunden und namhaften Referenzen, haben weder zu unserer Verkaufs-Philosophie noch zu unserem Produktsortiment etwas zu verstecken! Wir bieten jedem einzelnen Kunden mit unseren Partnern eine 2 jährige Garantie auf das gesamte EDV-Produktsortiment und dessen Qualität. Würden unsere Produkte nicht halten was sie versprechen, denken Sie wir wären heute noch auf dem Markt tätig?

    Ja, wir haben sowohl administrative als auch Kommunikationsfehler in der Vergangenheit gemacht. Sie noch nicht? Gesunder Wettbewerb ist eine gute Sache und animiert den Markt zum Vorteil aller Beteiligten. Ist man jedoch als Mitbewerber nicht in der Lage neue Marktanteile zu gewinnen, oder gar die Bestehenden zu halten, dann sind Statements in Blogs anscheinend ein beliebter Ausweg, peinlich aber war. Liebe Blogleser: Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Nur IHRE Wahrheit zählt, alles andere hat „kein Fleisch am Knochen“

    Hier die oben erwähnte Kopie des Schreibens, welches wir an Herrn Jaggi der Konsumenteninfo AG (K-Tipp) am 24. Februar zugestellt haben. Viel Spass beim Lesen und danke jetzt schon für Ihre kommenden Beiträge auf diesem Blog.

    Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen auch ausserhalb dieses Blogs jederzeit zur Verfügung. Alle Koordinaten finden Sie auf unserer Corporate Website http://www.swisspg.ch

    Happy day an alle
    Swiss Print Group AG
    M. Salerno

    ___________________________________________________________________

    Konsumenteninfo AG
    z.H. Herrn Daniel Jaggi
    Wolfbachstrasse 15
    CH-8024 Zürich

    Basel, 24. Februar 2012

    Betrifft: Fragen zu Toner Lexmark, Ihr Schreiben vom 22.02.2012

    Sehr geehrter Herr Jaggi

    Wir haben dankend sowohl Ihre Email als auch Ihr Schreiben erhalten und beantworten Ihnen gerne wie folgt:

    Wir sind eine B2B Handelsfirma im Bereich EDV-Verbrauchsmaterial, welche in dieser Konstellation seit knapp 2 Jahren operiert, jedoch vom Know How her, eine langjährige Erfahrung aufweist.

    Produkte
    Wie Sie richtig festgestellt haben, führen wir in unserem Sortiment alle möglichen Marken von Tonern und Tintenpatronen. Die Zusammenarbeit mit mehreren Lieferanten im originalen und im kompatiblen Toner-Bereich, bietet unseren Kunden die massgeschneiderte Wahl zur Deckung Ihrer Bedürfnisse zum Thema „Drucken“.

    Zu Ihrer ersten Frage:
    Warum werden Lexmark-Tonerkartuschen als neu und original verkauft, wenn sie wieder aufgefüllt werden?

    Wir verkaufen sowohl originale Toner der jeweiligen Hersteller, wie die von Ihnen erwähnte Marke Lexmark aber auch von HP, Canon, Brother, OKI, etc. als auch originale Tonerkartuschen dieser Marken. Diese originalen Tonerkartuschen werden von unseren Lieferanten und Produzenten, wie z.B. Tonrec GmbH, in den Laborstätten zersetzt, geputzt, mit einem neuen Chip versehen und mit frischem Pulver einmalig wieder aufbereitet.
    Der grosse Vorteil dieser originalen Tonerkartuschen, unabhängig welcher Marke, liegt darin, dass der Kunde z.T. nicht nur die doppelte Druckkapazität, ohne Druckqualitätsverlust, zur Verfügung hat sondern ergo auch mit grossen Ersparnissen rechnen kann. Vorteile, welche in der heutigen wirtschaftlichen Lage, allen Kunden zu Gute kommen. Desweiteren ist der umweltfreundliche Aspekt durch die Widerverwendung der herkömmlichen Kartuschen nicht zu verachten. Selbstverständlich entscheidet stets der Kunde welche Toner er einsetzen möchte, doch 8 von 10 Kunden haben sich heute davon schon überzeugen können.

    Fazit:
    Wir verkaufen sowohl originale Toner der jeweiligen Hersteller als auch originale Tonerkartuschen, der jeweiligen Hersteller, welche einmalig befüllt werden.

    Zu Ihrer zweiten Frage:
    Warum werden angeblich neue, originale Tonerkartuschen von Lexmark in der Verpackung der Wideraufbereitungsfirma Tonrec GmbH versandt?

    Bezugnehmend auf die voran gehende Antwort, werden die originalen Toner der jeweiligen Hersteller auch in originalen Schachteln/Boxen verkauft und die originalen Tonerkartuschen, welche vom Labor des Lieferanten/Produzenten vorbereitet werden, in neutralen Verpackungen versendet. Die neutrale und weisse Verpackung ist auch hier wieder eine umweltfreundlichere Variante als die 4-Farbdruck Schachtel des herkömmlichen Herstellers. Selbstverständlich wird aus marketing-technischen Gründen unsere Etikette auf der neutralen und weissen Schachtel, mit unserem Logo, geklebt.

    Fazit:
    Je nach Toner, den der Kunde kauft, wird die herkömmliche originale Schachtel oder die neutrale weisse Schachtel mit unserem Logo verwendet.

    Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

    Freundliche Grüsse
    Die Swiss Print Group AG

  22. Wie beim voran gehenden Beitrag erwähnt, hier die Kopie 1:1, welche heute an das Magazin K-Tipp z.H. Herrn Daniel Jaggi versendet wurde:

    Konsumenteninfo AG
    z.H. Herrn Daniel Jaggi
    Wolfbachstrasse 15
    CH-8024 Zürich

    Basel, 23. Mai 2012

    Betrifft: Ihr Artikel in der K-Tipp Ausgabe Nr. 8 vom 18. April 2012

    Sehr geehrter Herr Jaggi

    Mit diesem Schreiben beziehen wir uns auf Ihre Anfrage vom 22. Februar 2012 mit den Fragen betreffend der Lexmark Tonern im Speziellen.

    Herr Jaggi, Sie haben damals unsererseits die gewünschten Antworten ausgiebig erklärt erhalten und mit Erstaunen mussten wir jedoch danach im Artikel der K-Tipp Ausgabe Nr. 8
    vom 18. April 2012 feststellen, dass Sie überhaupt nicht darauf eingegangen sind, im Gegenteil.

    Darauf hin, haben uns einige Kunden, Lieferanten und Partner, welche übrigens im Artikel von Ihnen erwähnt werden, kontaktiert und nach mehr Details gefragt. Spannenderweise haben wir vom CEO der Firma Interprinting AG z.B. mitbekommen, dass auch die Aussagen bezüglich seiner Firma/Produkte auch nicht übereinstimmen.

    Herr Jaggi, wir wissen genau, dass der K-Tipp ein wichtiger und potenter sog. „Externer Beeinflusser“ für das Schweizer Volk ist und dass oft seine Artikel und Meinungen als
    „Bibel für die Konsumenten“ betrachtet werden. So weit so gut, doch im Namen der Unternehmer-Kategorie, bitte ich Sie nun höflichst in Zukunft entweder Ihre Artikel besser zu recherchieren oder zumindest der Wahrheit entsprechende Statements zu veröffentlichen. Alles andere betrachten wir als unprofessionell und manipulierend.

    Betrachten Sie bitte dieses Schreiben nicht als persönlicher Angriff, sondern lediglich als objektives Feedback zur Verbesserung der K-Tipp Philosophie. Es würde uns freuen, wenn Sie in der kommenden K-Tipp Ausgabe ein Update Ihrer Formulierungen, im oben erwähnten Artikel Nr. 8, vornehmen könnten. Für Fragen und Anregungen dazu stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

    Freundliche Grüsse
    Die Swiss Print Group AG

  23. Wir haben auch Toner bestellt und zwar “Original Brother”, als wir noch nichts von Humis Achterbahn Seite wussten…..seither verwenden wir diesen Toner. Zu erwähnen ist noch dass wir pro Jahr lediglich ca. 5 Toner benötigen. Es lief alles gut bis anfangs dieses Jahres das Druckbild sog. Geisterbilder aufwies. Wir fragten bei Brother nach den Ursachen. Der Servicetechniker der Brother gab uns einige Ratschläge die wir auch ausführten, leider ohne Erfolg. Danach schickten wir den Toner an die Brother, weil dies eine weitere Fehlerquelle sein könnte. Es wurde uns versichert den Toner auf Garantie zu ersetzen. Ein paar Tage danch erhielten wir den Bescheid, dass es sich beim Toner nicht um ein Original handelt und wir für die Reparatur des Toners Fr. 83.00 zu bezahlen hätten. Wir haben diesen Umstand der Swiss Print Group AG per Mail mitgeteilt……..und nie eine Antwort erhalten. Soviel zum “Original Toner” den wir bei der Swiss Print Group AG bestellt hatten.
    Freundliche Grüsse
    Rolf

  24. Guten Tag Herr Saner

    Vielen Dank für Ihren konstruktiven Beitrag. Es freut mich sehr, dass auch Sie bis anfangs Jahr mit der Qualität unserer Produkte (originale Tonerkartuschen – Swiss Toner) zufrieden waren.

    Wie Sie sicher auch wissen, besteht immer bei EDV-Verbrauchsartikel ein kleiner Prozentsatz von allen Serien, welche weltweit produziert werden, kleine Chipfehler oder andere technische Kinderkrankheiten, welche sich dann auf die Qualität des Ausdrucks wiederspiegeln. Die Rücklaufquopte bei den herkömmlichen Tonern der Hersteller, wie HP, Canon, Epson usw., beträgt immer, seit ca. 5 Jahren konstant im Durchschnitt zwischen 2-4%. Dazu gibt es auf den Corporate Websites der jeweiligen Markenherstellern ganz gute und aufschlussreiche Berichte. Googlen Sie sich in einer freien Minute durch und überzeugen Sie sich selbst.

    Bei unseren originalen Tonerkartuschen Swiss Tonern, welche nicht in Asien sondern in der Schweiz zusammengebaut werden, liegen wir bei nur 3%. Ein sehr gutes Resultat, denn die 3% entsprechen vollkommen dem Durchschnitt aller oben erwähnten Markenherstellern weltweit.

    Zusätzlich haben selbstvberständlich alle unsere Kunden immer eine 2 Jahres-Garantie auf Produkt und Qulalität, was hingegen bei sehr vielen Markenhesrstellern nicht der Fall ist. Überprüfen Sie das, ist wichtig Herr Saner! Die sog. Geisterbilder fallen in diese Kinderkrankheiten-Kategorie der 3%. Dafür ist unsere 2 Jashres-Garantie da und wird von uns anstandslos und kostenlos ersetzt., und dies gilt auch in Ihrem Fall.

    Warum dies unsererseits bei Ihnen noch nicht vorgenommen wurde, kann ich nicht verstehen. Ich werde mich jedoch persönlich mit Ihrem Fall am Montag im Büro befassen und ich garantiere Ihnen heute schon, dass Sie selbstverständlich eine Gutschrift oder ein neues Produkt ersetzt erhalten werden.

    P.S.
    übrigens … in der 2 Jahres-Garantie bieten wir für alle Kunden, welche bei uns aus dem innovativen und vielfältigen Sortiment Produkte kaufen, auch einen kostenlosen technischen Support beim Kunden vor Ort an. Sehen Sie hierzu alle Details unter http://www.swisspg.ch/service/.....paraturen/

    D.h. für Sie Herr Saner, dass Sie problemlos mit einem Anruf unter der Tel Nummer 061 385 50 50 bei unserem Service Center, einen Techniker kostenlos hätten bestellen und sich die angefallenen Umtriebskosten bei Brother hätten sparen können, schade!

    Nichts desto trotz, werden wir sicher auch diese Umtriebe in eine für Sie sehr zufrieden stellende Lösung entschädigen..

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen in der Zwischenzeit ein erholsames Wochenende und gute Geschäfte beim Bettverkauf (ich schlafe selbst auf einem Hüsler Nest-Bett seit 4 Jahren, gute Sache! :-)

    Freundliche Grüsse
    M. Salerno