Geschäft und Schule
Das grosse Dilemma der Schule ist, dass sie zu viel Wert auf das Auswendiglernen legt – und zu wenig auf das inwendige Lernen achtet… (Ernst Ferstl, österr. Dichter, geb. 1955)
Bewerber, welche nicht lesen können…
7Wir suchten kürzlich einen Mitarbeiter für den Kundendienst und hatten hierfür eine Anzeige in Tageszeitung und Stellenbörse geschaltet. Es trafen in Folge unzählige Bewerbungen ein.
Es ist klar, dass nur ein kleiner Teil der Bewerbungen in unser Profil passt. Dennoch staune ich bei jeder Ausschreibung erneut, was da teilweise für Dokumente eintreffen.
- Der Stellenausschrieb wird nicht gelesen.
So bewarben sich Personen, welche ganz und gar nicht unseren Anforderungen entsprachen. Viele nahmen sich nicht einmal die Mühe zu erklären, warum sie es dennoch versuchten. - Falsche Form.
Ähnliches beim formulierten Wunsch, E-Mail-Bewerbungen im PDF-Format einzusenden. Da kamen riesige Powerpoint-Folien, seltsam formatierte OpenOffice-Dokumente, ZIP-Dateien, etc. - Fehlerhaftes Deutsch.
Wir suchten einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit einwandfreiem Deutsch in Wort und Schrift. Bestimmt die Hälfte der Bewerber behalfen sich nicht einmal der simpelsten Rechtschreibprüfung, um die schlimmsten Schreibfehler zu vermeiden. Manche Bewerber sollten sich zudem mal ein Körbchen voller Satzzeichen zulegen, denn damit wäre ihre Bewerbung auf einen Schlag deutlich lesbarer. Immerhin konnten wir so die eindeutigen Fälle schnell aussortieren.
- Mangelnde Sorgfalt.
Andere wiederum legten nicht die geringste Sorgfalt beim Anschreiben an den Tag: Da wurden fremde Firmen im Briefkopf angeschrieben oder Personen angesprochen, welche gar nicht bei uns arbeiten. Einer war besonders denkwürdig: Sein Vater arbeite seit vielen Jahren bei uns, kenne darum unsere Firma sehr gut und deshalb hoffe er, dass wir ihn zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Der Clou: Es gibt bei uns diesen besagten Vater nicht… muss wohl in einer anderen Firma gewesen sein.Ein anderer Bewerber bewarb sich als «Bauarbeiter» bei uns. Er erhielt ein Schreiben von mir, in welchem ich ihm mitteilte, dass wir keine Bauarbeiter beschäftigen würden und wir somit für seine Bewerbung keine Anwendung hätten. ;-) - Fehleinschätzung oder Übertreibung?
Nochmals zum Thema «stilsicheres Deutsch»: Einige Bewerber betonten ihre Stärken in der deutschen Sprache ausdrücklich, unterstrichen dies gar im Vorstellungsgespräch mehrfach. Ein, zwei Mails später mussten wir jedoch feststellen, dass hier entweder blosse Übertreibung oder eine tragische Fehleinschätzung vorliegen musste.
Fazit: Etwas mehr Sorgfalt, Genauigkeit und Selbstkritik wären beste Voraussetzungen für eine positiv verlaufende Stellensuche…
Ach ja, wir wurden trotz allen Hürden fündig und unser Team ist wieder komplett.
Ein Lebensorganizer auf Text-Basis? Coole Idee.
0In meinem Beitrag «Dropbox, so einfach wie genial» beschrieb ich unter anderem, wie ich mittels Dropbox meine Notizen auf allen Rechnern und iOS-Geräten synchron halte und mir damit das Leben vereinfache.
Als ich im Netz nach weiteren Ideen oder Verbesserungen für meine Arbeitsweise suchte, stolperte ich über den lesenswerten Artikel «Minimal leben mit Txt-Dateien». Emanuel Sprosec beschreibt darin eine Arbeitsweise, wie er inzwischen gänzlich auf Agenda, Aufgabenplaner, Notizbuch, Adressbücher und Passwortmanager verzichten kann und hierzu keinerlei speziellen Anwendungen benötigt. Dreh- und Angelpunkt ist auch hier Dropbox, ein simpler Texteditor und eine intelligent aufgebaute Ordnung für seine Textdateien.
Coole Idee… wenn auch für meine Verhältnisse gar etwas nerdig.
Workshop: Besser fotografieren mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (Sa., 26. März 2011)
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Oft wurde ich angefragt, ob ich nicht auch mal einen Fotografiekurs veranstalten möchte. Diesem Wunsch komme ich gerne nach! Anfang März können bis zu zehn fotografiebegeisterte Menschen an meinem Workshop teilnehmen.
Der Workshop richtet sich an Leute, die gerne fotografieren, eine digitale Spiegelreflexkamera besitzen und endlich mehr aus ihr herausholen wollen. (Ich verrats Euch: Es gibt ein (paradiesisches) Leben neben der grünsymbolischen Vollautomatik ;-)
Nach diesem intensiven, praxisnahen Workshoptag werden die Kursteilnehmer mit vielen neuen Ideen und einem prall gefüllten Rucksack voller Erfahrungen nach Hause gehen und bestimmt gleich weiter fotografieren wollen.
UPDATE: Der Workshop wird neu am Sa., 26. März 2011 durchgeführt.

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