Fragt mich besser nicht, warum ich dieses Hobby gerne betreibe. Ihr werdet es angesichts meiner nicht endenden Erklärungseuphorie wahrscheinlich schnell bereuen ;-). Fakt ist aber, dass mir Geocaching so richtig viel Spass bereitet und ich damit die aussergewöhnlichsten Orte entdecke.
Gestern war es mal wieder soweit. Ich konnte die Familie dazu begeistern, einen grösseren Multicache oberhalb Sommeri anzugehen. Es galt, eine Vielzahl Dominosteine im Wald zu finden und aus den abgebildeten Punkten die Koordinaten es Endcaches (der eigentliche Schatz) zu berechnen.
Wie so oft unterschätzt man den Zeitbedarf völlig. Wir gingen also los und erreichten schon bald den ersten Posten. So suchten 10 Augen und zwei Schnüffelnasen. Doch erst ein lieber Telefonjoker – welcher hier auch mitliest – half uns dann den sorgfältig versteckten Dominostein zu entdecken. Eine Stunde war dann vorbei, als wir zum zweiten Posten gelangten. Doch erneut schafften wir es nicht ohne Hilfe des Telefonjokers das kleine Dösli zu entdecken; die Tarnung war ja auch ziemlich gemein: mit Moos bedeckt – als sollte sowas im Wald auffallen ;-)
Nach erneuter Hilfestellung bei Posten drei zweifelte ich so langsam an unseren Fähigkeiten. Doch immerhin gabs dann beim vierten Stage endlich ein Erfolgserlebnis. Cool versteckt war dieser Dominostein, gewissermassen selbst gemacht mit Holz und Bohrmaschine.
Noch drei Posten lagen vor uns, zweieinhalb Stunden marschierten wir schon in diesem hübschen Stück Wald. Wir erreichten soeben den fünften Posten, als Mama Elox feststellte, dass sie eine Bonusaufgabe für uns hätte: Ihr Handy war weg! So brachen wir die reguläre Suche ab, liessen den gekommenen Weg revue passieren und beim zweiten Posten knackten wir dann den “Bonuscache”, das Handy lag da und wartete auf uns.
Die Motivation, zurück zum Posten 5 zu marschieren und die Suche fortzusetzen war inzwischen nicht mehr gar so gross. Ermüdungserscheinungen machten sich bei Gross und Klein breit, auch dunkelte es bereits ein und Donnergrollen versprach uns nichts Gutes.
Wie ein Geschenk nahmen wir dann unseres Telefonjokers Angebot, uns die heiligen Endkoordinaten zu nennen, entgegen. In Windeseile fanden wir dann den Schatz, die Kinder strahlten um die Wette, vergassen all die Strapazen.
Inzwischen eilte auch das Gewitter auf uns zu und liess es dann auf dem Weg zum Auto kräftig und wie aus Kübel regnen. Pudelnass schauten wir dann auf einen unerwartet langen, anstrengenden und vor allem abwechslungsreichen Cachingnachmittag zurück.
Letztes Wochenende begleitete ich meine Tochter Janice und ihre Freundin auf den Faxihof, einem Reiterhof im Herzen des Thurgau. Dort reitet sie nämlich jede Woche auf ihren Lieblingen. Ich nutzte die Gelegenheit und sammelte einige Impressionen, welche ich mit ShowItWeb Pro zu einer Diashow verarbeitet habe. Viel Spass.
Heute Abend spazierten wir gemütlich am Rorschacher Seeufer entlang und erfreuten uns dem neugierigen Erkundungstrieb unseres Hundes. Dann beobachteten wir eine Szene, bei welcher ich mir einmal mehr die Frage stellte, warum man zur Haltung eines Hundes einen Kurs besuchen, zum Autofahren gar eine Prüfung absolvieren muss, aber jeder noch so unfähige Mensch Kinder zeugen und sich als Erzieher bezeichnen darf:
Eine Mutter rief ihr Kind (schätze mal, der Knabe war gerade mal 6 Jahre jung) zu sich. Wir wunderten uns eh schon, denn meine Uhr zeigte bereits elf… für meine Verhältnisse gehört ein schulpflichtiges Kind zum diese Zeit ins Bett. Ich dachte mir so: «Andere Länder, andere Sitten.» In südlichen Ländern gelten einfach andere Zeitverhältnisse und das Leben findet eben erst spät abends statt. Dennoch fragte ich mich, wie müde solche Kinder wohl morgens im Kindergarten oder in der Schule sein mögen.
Vollends entsetzt war ich dann aber, als das Kind dem Ruf seiner Mutter nicht nachkommen wollte und geradezu zum Trotz der Mutter davon rannte. Diese versuchte nun aber nicht Einhalt zu bieten und ihre Rolle als Erziehungsperson wahrzunehmen. Stattdessen rief sie ihrem Jungen in gebrochenem Deutsch «Arschloch!» nach und lief von dannen. Mir fehlten die Worte!
Und da wundert sich einer über Kinder und Jugendliche, welche keinen Anstand mehr haben sollen. Woher denn auch, wenn selbst ihre Eltern solche Kraftausdrücke zur «Erziehung» verwenden.
Da erinnere ich mich an ein Zitat vom leider verstorbenen Schauspieler Diether Krebs:
Mir ist wichtiger, dass meine Kinder keine Arschlöcher werden, als dass sie wissen, wie groß die Fläche unter der Parabel ist.
Das waren noch Zeiten, als wir die Nacht durchschlafen konnten. Damals, als wir noch nicht ständig ein Auge auf unser Baby werfen mussten, damit es nicht irgendwelchen Unsinn anstellt. Doch nun ist es da, 12 Wochen alt und hält uns auf Trab. Ständig entdeckt es neue Dinge, womit man spielen, kämpfen oder knabbern könnte. Vom ersten Moment an haben wir den kleinen Jungen in unser Herz geschlossen.
Elox – so sein Name – ist unser neuer Mitbewohner, nicht menschlicher Art, sondern ein kleiner, frecher, aber trotzdem robuster Vierbeiner. Obwohl der Bolonka ein kleiner Hund ist, haben wir uns das Ziel gesetzt, ihn nicht als Schosshund zu verziehen, sondern als treuen Begleiter, als richtigen Hund zu erziehen.
Zuerst eine Ankündigung: Ich werde nun wieder in gewohnter Regelmässigkeit meinen Blog mit Inhalt befüllen. Die textliche Dürreperiode soll nun vorüber sein. ;-)
Was geschah:
Der Umzug geschah vorletzten Samstag, dauerte gerade mal knapp eineinhalb Stunden. Dank dem tollen Mitwirken von Alexander, Andy, Knausi und Janice – mein Dank gehört Euch – konnten wir bereits um halb Zwölf anstossen. Zum Transport mietete ich einen kleinen LKW. Speziell hervorstreichen möchte ich die massiven Unterschiede bei den Tarifen. Preise von über 350 Franken für gerade mal 2-3 Stunden LKW-Miete liessen mich anfänglich leer schlucken, schlussendlich bezahlte ich gerade mal 72 Franken bei Sprenger AG. Da lohnte sich das vorgängige Recherchieren! Inzwischen haben wir das Haus wohnlich eingerichtet, die letzten Umzugskartons sind ausgeräumt, die Bilder hängen und die Kabel sind elegant verlegt… und endlich konnten wir das genussvolle Wohnen beginnen. Ach ja, gestern war dann auch noch der Abgabetermin meiner alten Wohnung in Arbon. Klappte alles wunderprächtig, die engagierte Putzmannschaft von John-Zon Cleaners GmbH hat perfekte Arbeit geleistet, pünktlich die Abgabe durchgeführt und das alles zu einem wirklich günstigen Pauschalpreis.
Bluewin TV: Wahrlich eine Räubergeschichte durften wir hier erleben. Nach dem anfänglichen Schaltproblem auf der Zentrale (ich berichtete), wurden weitere Einsätze der Techniker notwendig. Am Dienstag erhielt ich den Bescheid, dass das Schaltproblem gelöst sei. Am Abend dann aber die Ernüchterung: Nach einigen bewegten Sequenzen fror das Bild ständig ein, endete darin, dass die Settopbox nicht mehr aufzustarten war. So traf am Donnerstag ein anderer Swisscom-Techniker bei uns ein, welcher die signalzuführende Leitung neu ins Haus einzog. (Das vom ersten Techniker für gut befundene Telefonkabel wurde innerhalb von Starkstromkanälen geführt, was wiederum nicht funktionieren könne, so der zweite Techniker.) Das Ergebnis zeigte sich nach mehreren Stunden Installationsarbeit: Es sah nicht schlecht aus… Bild und Ton, beides da. Doch die Freude hielt nur kurz, denn alle 2-3 Minuten störten kurze Aussetzer das Fernsehvergnügen.
Mit einer Freiluftverlegung eines Ethernetkabels vom Router zum TV überprüfte ich meine These, dass das vom ersten Techniker eingezogene Ethernetkabel eventuell defekt sein könnte… und siehe da, meine Vermutung schien sich zu bestätigen. Perfektes Bild, perfekter Ton, kein Ruckeln und (oh Wunder!) kein LipSync-Problem. Am Montag kamen dann gleich zwei Swisscom-Techniker, welche nach rund 2 Stunden das Problem definitiv – auf Holz klopf – gelöst hatten. Offenbar hatte der erste Techniker die Ethernetkabel-Stecker falsch verdrahtet und gecrimpt. Was für ein Schlamassel! Was lange währt wird endlich gut. Ich bin echt begeistert: Jetzt läuft das Ganze wie am Schnürchen und empfehle nun Bluewin TV definitiv uneingeschränkt weiter.
Fotografie: Einige haben es vielleicht bereits bemerkt, andere entdeckten es auf meiner Adressänderungskarte und die Restlichen lesen es jetzt: Ich habe eine neue Website eingerichtet: www.foto-huwi.ch – Angespornt durch viel motivierendes Feedback, anregenden Gesprächen mit Freunden und Bekannten und meinen ausgeprägten Ambitionen, schon bald mit einem kleinen eigenen Fotostudio aktiv zu sein, biete ich meine Dienste nun offiziell an. Hierzu habe ich auch meine Infrastruktur um ein Hintergrundsystem, eine mobile Studioblitzanlage mit Akkupack und zahlreiche weitere nützlichen Dinge aufgerüstet. Ihr werdet also wohl noch öfters Berichte aus meiner fotografischen Ecke lesen können. Und falls Ihr einen Fotografen sucht, dann wisst ihr wo Ihr mich findet.
Und was mir sonst noch so durch den Kopf geht:
Gourmet15box.ch - Ein mehrgängiges Gourmetmenü, fixfertig vorgekocht und per Kurier angeliefert. Eine coole Idee, sauber aufbereitet… mal schauen, irgendwann muss ich das mal ausprobieren.
Ungewohnte Geräusche im Haus – Noch haben wir uns noch nicht an die vielen unbekannten Geräusche im Haus gewöhnt. So kann es durchaus passieren, dass ich mitten in der Nacht aufschrecke und meine, es habe an der Tür geleutet. Mit Herzklopfen wandle ich zur Haustür, wo ich nur gähnende Einsamkeit empfange.
Disneys lustige Taschenbücher, praktisch für Fotografen. Der Blogger Petzi zeigt, wie sinnvoll man die beliebten Comicbücher einsetzen kann und man staunt über das erzielte Ergebnis.
Ungerechtigkeit - Dienstaltergeschenke sollen Geschenke sein, darum halte ich nichts von einklagen und beharren, hatte das Ganze auch schon fast verdrängt vergessen. Doch heute wurde ich wieder damit konfrontiert, als einem lieben Lehrerkollegen zu seinem 10-jährigen Jubiläum gratuliert wurde. Ich schliesse mich der Gratulation an und gönne ihm die Ehre. Trotzdem holte dies folgendes in meine Erinnerung: Es gibt nämlich Dinge, welche ich weder fair noch motivierend empfinde. Seit nun über 13 Jahren unterrichte ich in einer Schule. Früher galt, dass man mit 15 Dienstjahres geehrt wurde und ein Dienstaltersgeschenk (ca. ein halbes Monatshonorar) in Empfang nehmen dürfe. Als ich 11 Jahre hinter mir hatte, wurde diese Regel geändert. Neu gibt es das «Geschenk» bereits mit 10 Dienstjahren. Doch damit fiel ich zwischen Stuhl und Bank, gehe leer aus. Und der Schulleitung scheint dies – selbst darauf angesprochen – egal zu sein…
Befrager.de – Die Aufgabe, mal schnell eine Umfrage durchführen, ist nicht immer einfach zu bewältigen. Ein junger Programmierer hat nun eine praktische und kostenfreie Lösung geschaffen, mit welcher man eigene Umfragen zusammenstellen und durchführen kann. Praktisch!
Google AdWords - Drei Wochen nach dem Eröffnen eines Google AdWords-Kontos erhalte ich von meinem Webhoster ein 50 Franken Startguthaben. Schade, lässt sich dieses doch nur bei der Neueröffnung eines solchen Kontos nutzen. War ich nun zu früh oder der Hoster zu spät? :)
Posterwerkstatt.ch- Auch wenn das deutsche Unternehmen Posterjack fleissig TV-Werbung schaltet und ich mich zuerst auch dort im Begriff sah, ein Poster zu bestellen, entdecke ich noch rechtzeitig das Schweizer Unternehmen PosterWerkstatt.ch. Die Versandkosten sind deutlich günstiger, die Lieferzeit kürzer und somit eine empfehlenswerte Alternative. Das hätte ich nun somit getan.
WoMo-Ferien – Ach Mist, jetzt ist es schon fast ein Jahr seither und ich habe es immer noch nicht geschafft, einen Reisebericht online zu stellen. Ich hätte den wohl schon auf der Reise, Tag für Tag, schreiben müssen. Doch im Nachhinein schwindet die Lust. Immerhin bin ich nicht alleine mit diesem Problem, wie Paddy in seinem Blog bestätigt. :-)
Mir gehts richtig gut, bin zufrieden und glücklich!
Gewisse Entscheidungen sollen wohl überlegt sein. So gilt es einen Namen zu wählen, der keine negativen Assoziationen weckt. Wir haben uns nun endgültig für einen Namen entschieden, der – zumindestens soweit uns bekannt – nicht für Menschen verwendet wird.
“Elox” heisst nun das kleine verschmuste Bündelchen, welches wir in einigen Wochen als neuer Mitbewohner begrüssen dürfen. Heute besuchten wir ihn bei seiner Mama. Gerade mal 3 1/2 Wochen ist er alt und zeigte sich bereits von seiner verschmusten Seite,
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