Kind und Familie

Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft, und, was uns Erwachsenen kaum passiert, sie genießen die Gegenwart… (Jean de la Bruyère, frz. Philosoph, 1645 – 1696)

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Ja, jetzt bin ich frisch verheiratet… ein Rückblick.

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Wir sitzen gerade auf 1250 Meter über Meer, unsere Blicke schweifen über das wunderschöne Allgäu und denken an die letzten Tage zurück…


Unsere Hochzeit sollte in allen Belangen etwas anders, ganz auf uns zugeschnittenes sein. Soviele Hochzeiten hatte ich in den letzten Jahren als Hochzeitsfotograf miterlebt und festgehalten, so dass wir besondere Ideen suchten um andere Wege zu gehen. Und wir fanden sie denn auch. Davon möchte ich in diesem Beitrag berichten.

Freitag abend

Den ganzen Tag hindurch rollte ich so manchen Kilometer ab, holte den Blumenschmuck, brachte ihn zur Festlocation, hatte die Schlüsselübergabe, Tische rücken, Photobooth aufladen und am richtigen Ort aufstellen, den Weg mit Ballonen markieren… und am Abend dann kam der Moment, wo wir nichts mehr tun konnten, sondern einfach darauf warten mussten, bis der grosse Tag begann. Unsere Fotografin Martina Rinke traf am Abend bei uns ein. Sie sollte nicht einfach in einem anonymen Hotelzimmer nächtigen, nein, wir freuten uns darauf, dass wir mit ihr zusammen am Abend zuvor ein leckeres Nachtessen geniessen durften. Natürlich tauschen wir uns dabei rege aus und fachsimpelten bis spät abends.

Samstag früh

Wir erwachten und fühlten uns überraschend ausgeschlafen. Gabi tigerte in die Küche und backte den wohl besten Butterzopf aller Zeiten. Etwas später frühstückten wir gemeinsam, hatten kein Gefühl der Hast. Um elf erwartete uns der Standesbeamte, doch selbst eine halbe Stunde zuvor hielt sich unsere Nervosität immer noch in Grenzen. Als wir dann aber um fünf vor elf in Rorschach lauter besetzte Parkplätze antrafen, selbst das Parkhaus war voll, dann kam doch noch ein leichtes, mulmiges Gefühl in uns auf. Dani, unser «Tätschmeister» und für die zivile Trauung auch als Trauzeuge eingesetzt, wartete bereits vor dem Standesamt, als wir ein zweites Mal an ihm vorbeifuhren und dann doch noch eine Parkmöglichkeit fanden. Punkt elf erreichten wir das Standesamt.

Die standesamtliche Trauung war für uns eine eher formelle Angelegenheit. So wollten wir auch nicht unbedingt zwei Mitmenschen als Trauzeugen bestimmen, sondern freuten uns auf die bevorstehende Trauung im Kreise all unserer Freunde und Bekannten, welche für uns die wahren Zeugen unserer Trauung sein sollten. Doch das Gesetz verlangt noch immer zwei Trauzeugen, so bestätigte Dani und unsere Fotografin unser Eheversprechen. Die Trauung war also in kleinstem Rahmen, die gewählten Worte des Standesbeamten Dominik Stillhard erfreuten uns sehr. Nach einem kleinen Gruppenfoto – dazu musste der Standesbeamte als Fotograf herhalten :-) – begaben wir uns auf den Weg ins Freie.

Draussen überraschte uns Jolanda und Res mit Sekt und Rosenblättern, um mit uns als frisch vermähltes Ehepaar anzustossen.

Foto: Res Lerch, Rorschacher Echo

Im gleichen Moment lichtete sich auch der Hochnebel und warme Sonnenstrahlen kitzelten unsere fröhlichen Gesichter. Wir fühlten, dass sich der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis entwickeln wird.

Danach zogen wir dem Seeufer entlang und Martina versuchte aus uns zwei «Supermodels» das Beste herauszuholen… was ihr auch gelang. :-)

Zu unserer Freude sind auch bereits einige erste Bilder von Martina bei uns eingegangen… die möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten:

Dramatik gelangte dann gegen ein Uhr ins Spiel, als wir gerade im Begriff waren, die spezielle Atmosphäre des örtlichen Industriegebietes in einigen Brautpaarfotos festzuhalten. Da erreichte uns ein Anruf. Wir sollen schnell nach Hause kommen, er habe sich in den Finger geschnitten und alles sei voller Blut, verkündete Tim voller Schmerzen. Also beendeten wir das Fotoshooting und fuhren sofort nach Hause. Tim wurde mit Stripes und Pflaster verarztet und ich machte machte mich dann auf den Weg nach Berneck. (Gabi und die Kinder wurden etwas später von Dani dorthin chauffiert.)

Samstag nachmittag

Ich erreichte um Viertelvorzwei das Weingut von Tobias Schmid & Söhne. Die Sonne liess die Rebberge herrlich in herbstlichen Farben erstrahlen und eine riesige Menschenmenge hatte sich beim Weingut eingefunden. Es war imposant und ein absolut spezielles Gefühl. Zuerst nahm ich nur die Menschengruppe wahr. Doch dann, sobald mein Auge einen der vielen Menschen isolierte, erkannte ich ihn… immer und immer wieder. Es war wie ein riesiges, lebendiges Wimmelbild.

Noch hatte ich aber für grosse Begrüssungen keine Zeit. Ich wollte erst noch den Photobooth in Betrieb nehmen, einige Worte mit dem Pastor Reto austauschen und prüfen, dass auch alles bereit war. Meine Sorgen waren natürlich völlig unbegründet. Martin und Benedikt hatten den Beamer bereits in Betrieb genommen und er zeigte so auch schon die ersten Bilder. Im Eck erkannte ich eine bereitgestellte Gitarre – doch dazu später – und die Freunde füllten langsam aber sicher den schönen, rustikalen Raum.

Kurz nach zwei waren alle Stühle belegt, Familie, Freunde und Bekannte schauten aus allen Richtungen zu mir herab. Da starteten wir die Zeremonie mit dem Abspielen meines Heiratsantrags.

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Dieses Video hatte ich damals im Januar in einem gemieteten Kinosaal zur Filmpause abgespielt und damit meine Allerliebste überrascht. Den Blumenstrauss, den ich ihr im Film zuletzt hinstrecke, hatte ich auch im Kino dabei, überreichte ihn ihr und fragte sie, ob sie mich heiraten wolle. «Ja!» war ihre Antwort…

Nach diesem Intro – wobei ich nicht weiss, ob jeder den Sinn dieses Videos realisierte – ertönte Adrian Weyermanns Interpretation von «Halleluja»… und dann, öffnete sich die Tür. Unsere herzallerliebsten Kinder Janice und Tim führten die wunderschöne Braut in den Raum. Sie schritten langsam auf mich zu, ihre Blicke versuchten die Wucht der Emotionen aufzufangen und als sie dann schliesslich vor mir standen, umarmten wir vier uns. Es war so schön!

Mit eingängigen Worten führte Reto durch die Zeremonie. Dabei zog er Parallelen zur Fotografie, überreichte mir eine Kamera, damit ich auch aus Sicht des Bräutigams einige Blickwinkel festhalten könne. Eine wahrlich geniale Idee.

Bevor wir uns dann das Eheversprechen gaben, gewährten wir unseren Gästen einen kleinen Rückblick auf unsere gemeinsame Zeit. In einem Video – dessen Produktion uns unheimlich viel Spass bereitete – erzählten wir darüber, wie wir uns kennenlernten und sich unsere Liebe ganz langsamsam und vorsichtig entwickelte. Mit einem Wink an Reto übergaben wir ihm wieder das Zepter.

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«Ja, mit Gottes Hilfe» bestätigten wir uns gegenseitig unseren Willen, den weiteren Lebensweg gemeinsam zu gehen. Danach tauschten wir unsere Ringe, als hinter mir – für die Braut völlig unerwartet – die Gitarre erklang. Gabi flüsterte noch zu mir: «Oh, da ist ein Gitarrist…» Doch anstatt einer Antwort, welche sie eigentlich erwartete, ertönte aus meinem Mund «s’is Dini Auge wo me nume cha gloube…» – das Liebeslied «Füür und Flamme», welches ich «Aextra» für meine Liebste mit dem Musiker und Gesangslehrer Peter Giger geprobt hatte. Es war so schön, ihr dabei in Ihre Augen zu sehen…  dass ich ein paar Mal aus dem Text gefallen bin, den einen oder anderen Ton nicht traf und meine Knie vor Nervosität nur so schlotterten, war mir völlig egal.

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Samstag nachmittag, nach der Trauung

Leckeres Fonduebrot, währschafte Winzernudeln und würzige «Ribelziegel» erwarteten uns nach der Trauung. Es wurde herzhaft zugelangt, der Wein vom Weingut mundete den Gästen sichtlich und wir durften eine unglaubliche Menge an Gratulationen, Glückwünschen und vielen lieben Geschenken entgegennehmen. Das grösste Geschenk war aber die warme, goldene Herbstsonne, welche uns draussen beglückte. Währenddessen herrschte drinnen ein reger Betrieb, viel Gelächter und Freude vor meinem Photobooth-Turm. Unser Wunsch war es nämlich, dass sich alle Gäste – einzeln oder in Gruppen – vor der auffälligen Fotokiste aufstellten und sich in ausgefallenen Bildern verewigten. Es war ein Spass, dem Treiben zuzuschauen…

Kurz bevor die Sonne hinter den Hügeln versank, machten wir einen schnellen Abstecher in die Rebberge. Martina komponierte mit den kräftigen Herbstfarben weitere emotionale Erinnerungen an unseren besonderen Tag. Abgerundet wurde das Ganze damit, als Vreni vom Weingut über die Wiesen schritt und uns ein paar Häppchen und zwei Gläser Federweiss überbrachte. Ein unvergesslicher Moment.

Samstag abend

In der geräumigen Hubertus-Blockhütte in Wittenbach erwarteten wir später unsere geladenen Gäste. Wir waren uns durchaus bewusst, dass unsere Abendgestaltung den einen oder anderen äusserst überraschen liess. Denn wir wollten kein klassisches Hochzeitsmenü mit Tellerservice, sondern spannten stattdessen unsere Gäste ins Geschehen ein. «Wir haben keine Mühe und Kosten gescheut und die besten Köche des Landes engagiert…» waren meine Eröffnungsworte, als wir unsere Freunde darüber aufklärten, dass sie gleich Kochschürzen ausgehändigt erhalten würden. Der Störkoch Peter Gächter, seine Frau Agnes und die liebe Rita führten die vielen Köche an die Rezepte heran und sorgten für fröhliches Geköche. Es wurde geschnippelt, gedünstet, gebraten und gegrillt, dazwischen ein Gläschen Wein und viel Lachen… und am Schluss erfreute uns ein reichhaltiges Vorspeisenbuffet in absoluter Gourmetqualität.

Doch vor dem Essen konnten wir unsere «Tanzfüdli» nicht mehr im Zaun halten. So eröffneten wir bereits mit dem Hochzeitstanz. «Romeo & Julia» von Bligg liess unsere Hüften wackeln. Unsere Gäste liessen sich nicht bitten und schon war die Tanzfläche restlos belegt.

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Es war ein herrlicher Abend, den wir ausgiebig bis in die frühen Morgenstunden gefeiert hatten. Wir spiesen fürstlich, unzählige leckere Caipirinhas gingen über den Tresen und Toby Meyer, unser genialer Musiker, verstand es, zu jedem Zeitpunkt die richtig Musikwahl zu treffen, die Leute zu begeistern und mitzureissen. Wir hatten wohl auch die richtigen Gäste geladen, denn sie feierten und feierten, es war eine wahre Freude.

Morgens um halb drei sang Toby für die letzten beiden Gäste, meine Braut Gabi und mich, ein letztes Lied: «You raise me up».

Danach räumten wir unsere Sachen, verliessen die Hütte und machten die drei Schritte in unsere von Yvonne und Roli unglaublich romantisch hergerichtete Honeymoon-Suite auf vier Rädern

Sonntag morgen, der Tag danach

Draussen wärmte uns die fröhliche Morgensonne, wo wir gemütlich frühstückten und den Anbruch des Tages genossen…

Ein ganz grosses Dankeschön an Euch alle! Ihr habt uns ein traumhaftes Hochzeitsfest bereitet!

Marco Bärlocher, Jolanda Lerch gefällt dieser Artikel
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Tour de Suisse – Tag Nummer sechs

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Wir hatten eine ziemlich anstrengende und eher schlaflose Nacht hinter uns, obwohl wir nun das erste Mal auf unserer Tour de Suisse in einem (namentlich) Hotel übernachteten.

Schon beim Einchecken fanden wir das Ganze etwas suspekt. Wir erhielten nur den Schlüssel. In jedem anderen Gasthaus auf unserer Reise wurden wir ins Zimmer begleitet und über die wichtigsten Einrichtungen aufgeklärt. Hier im Hotel Ringmauer erfuhren wir nur, dass wir im Zimmer einen zusätzlichen Schlüssel für unser eigenes WC vorfinden würden. So machten wir uns also auf die Suche nach dem Zimmer, fanden den besagten Schlüssel und zwei Toiletten mit einem passenden (Vierkant-)Schloss…

Irgendwie machte dieses «WC mit Vierkanntschlüssel schliessen» wenig Sinn. Denn immer wieder war es beim nächsten Aufsuchen nicht mehr abgeschlossen… und wer, ausser den paar Hotelgästen, sollte sonst auf dieses Klo? In der Nacht hatte Gabi dann auch eine interessante Begegnung mit einem anderen Hotelgast, der sich über dieses immer wieder mal verschlossene WC echauffierte…

Trotz aller Aufregung und einer abwechslungsreichen nächtlichen Geräuschkulisse starteten wir motiviert in den Tag. Und dann bemerkten wir erst den Irrtum: Nicht für die Toilette war unser spezieller Schlüssel gedacht, sondern für eine seperate Dusche mit WC, welche halt eben einfach nicht wirklich geschickt beschriftet war. Oh… hätte man uns das Ganze beim Einchecken gezeigt, wäre vieles eindeutiger gewesen.

Tim: «Nach dem Frühstück brachen wir zu einer Shoppingtour in Murten auf. Ich fand es speziell, denn normalerweise kaufe ich dabei immer etwas, doch heute fand ich nichts passendes.»

Unsere Shoppingtour im malerischen Murten war keine zeitraubende Geschichte gewesen. Wir flanierten durch die Gassen und Schaufenster und entdeckten so manch originelles Geschäft. Eines faszinierte uns besonders: Die «Chesery» ist eine äusserst verspielte Mischung zwischen einem Brockenhaus – oder eher Antiquitätenladen – und einem Restaurant.

Und hier noch eine kurze Bildserie beim Geocachen…

Unser Tagesziel heute war Moutier. Ein Besuch bei meiner Mutter, Grosi und künftigen Schwiegermutter… und ihrer Partnerin Michelle. Doch bevor wir aufbrachen, spendeten wir auch in die Gemeindekasse von Murten vierzig Franken. ;-)

Am frühen Nachmittag trafen wir hungrig an diesem abgelegenen Ort ein. Der Grill war schon angefeuert und schon bald durften wir unsere Mägen so richtig voll schlagen. Danach wurden die Isländerpferde gestriegelt, gebürstet und gesattelt und Lisi brach mit Janice und Tim zu einem Ausritt auf.

Janice: «Auf den Besuch bei Grosi Lisi freute ich mich sehr, denn ich konnte endlich mal wieder meine Sorta – das Islandpferd – sehen… und später auf Padda reiten gehen. Die kleinen Babykatzen sind seit meinem letzten Besuch stark gewachsen und auch viel herziger als damals.»

Währenddessen kamen Gabi und ich in den Genuss von richtig intensiver Wärme. Eine Wohltat, denn nach den vergangenen Tagen spürten wir schon grosses Verlangen danach. Zuerst suhlten wir uns im herrlich geheizten Whirlpool im Garten, danach genossen wir zwei ausgiebige Saunagänge. Ach, das war ja sooooo herrlich! Endlich schwitzen, endlich geniessen. ;-)

Anita Schnüriger gefällt dieser Artikel
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Tour de Suisse – Unser fünfter Ferientag

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Auf fast 2000 Metern über Meer begann unser fünfter Ferientag. Eine herrliche Aussicht ins Tal, schnell vorbeiziehende Nebelschwaden und beissende Regengüsse wechselten sich ab. Wie schön, dass wir unser Frühstück in der Wärme zu uns nehmen durften.

Danach zogen wir aber unsere Regenjacken über und bestaunten noch kurz den Sendemast auf dem Niederhorn… Naja, eigentlich eher deswegen, da ganz in der Nähe noch ein kleiner Geocache versteckt war.

Nachdem wir uns in diesem Logbuch verewigt hatten, brachte uns die Gondel zur Mittelstation, wo wir vier schnittige Trottinets in Empfang nahmen. Von dort aus fuhren wir die rund 6 Kilometer lange Abfahrt zur Talstation. Unsere Finger fühlten sich schnell kalt, nass und klamm an und wir waren froh, uns nicht für die doppelt so lange Strecke entschieden zu haben.

Die zweite Tageshälfte verbrachten wir im Papiliorama in Kerzers. Die Eindrücke waren ebenso variantenreich wie die Schmetterlinge… beim Eintritt wehte uns eine äusserst strenge Duftkulisse entgegen, dafür war es endlich mal sommerlich warm.

Janice: «Der Besuch im Papiliorama hat mir mega gefallen. Vor allem die Schmetterlingshalle, weil es dort so grosse, majestätische Schmetterlinge zu sehen gab. Ich bin fasziniert von der Farbenvielfalt. Weniger gut gefallen hat mir die eisige Kälte bei der Trottinetabfahrt.»

Tim: «Die Trottinetabfahrt fand ich ein wenig riskant, weil es regnete und die Räder leicht rutschten. Aber es war trotzdem lustig. Das Papiliorama hat mir weniger gut gefallen, da man die Schmetterlinge nicht fangen und anfassen durfte.»

Gabi: «Im Papiliorama war ich einmal mehr begeistert ob der Vielfalt der Schmetterlinge. Es ist fast wie im Paradies, nur hätte es dort viel weniger Menschen.»

Elox durfte während unseres Besuches im «Doghotel» verweilen. Eine gute und kostenlose Einrichtung, damit die Hunde nicht im heissen Auto ausharren müssen.

Danach visierten wir unser nächstes Übernachtungsziel an. Nach einer kurzen Autofahrt erreichten wir das schmucke Städtchen Murten und schon bald traf man uns auf der imposanten, historischen Ringmauer an. Eindrücklich, was unsere Vorfahren vor hunderten von Jahren geschaffen haben.

Huwi: «Langsam neigt sich unsere Tour de Suisse dem Ende zu. Hoch oben auf der Murtener Ringmauer fühlte ich einmal mehr, wieviel Schönheit unser Land uns bietet. Aber auch die Erkenntnis, dass die Schönheit an vielen Orten zu finden ist, wo man sie vielleicht nicht erahnen würde. Für mich ist es klar, dass es mich eher zu ‹touristenfreien› Orten zieht, als an Sehenswürdigkeiten, die in jedem Reiseführer zu finden sind.»

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