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[Trigami-Review]
Wer kennt das klebrige, süsse Getränk nicht, welches angeblich Flügel verleiht? Seit kurzem wird der potentielle Käufer von einer Mini-Ausgabe an den Tankstellen und Kiosken angelacht: Mit Red Bull Energy Shot versucht der kultige Hersteller einen praktischen Energielieferanten für die Hosentasche zu lancieren.
Ich erhielt die Gelegenheit dieses neue Produkt zu testen. Und so kam es, dass vor wenigen Tagen dieses Paket bei mir eintraf:

Die kleinen Fläschchen fassen 60 cl des süssen Saftes… und darin stecken dieselben «Wirkstoffe» wie in einer normalen Büchse Red Bull, und dies bei «nur» 27 Kalorien – dieselbe Menge vom normalen Red Bull haben übrigens einen Brennwert von 28 Kalorien.
Durch die geringen Ausmasse und das kleine Gewicht finden die Energy Shots in jeder Handtasche oder Jackentasche problemlos Platz und sollen somit jederzeit für einen Kick Energie sorgen. Das wollte ich doch gleich mal testen. Wo geht das besser als gleich in der Gruppe? Also baute ich im Geschäft die Fläschchen auf und lud meine Kollegen zur Degustation.

Red Bull verspricht den wahren Energieschub… doch zuerst galt es, überschüssige Energie beim Öffnen der Flaschen loszuwerden. Die umgebende Folie ist zwar perforiert, doch die Kraftanstrengung beim Öffnen ist nicht unerheblich. Ist diese kleine Hürde genommen, nimmt der allseits bekannte, süssliche Red Bull Duft den Raum in Beschlag.
Ein schnelles Anstossen und wenige Sekunden später sind die 60 cl bereits weg.

Die Meinungen waren geteilt. Den einen fehlte das typische Prickeln der (beim Energy Shot fehlenden) Kohlensäure, andere fanden genau das wiederum perfekt. Der Geschmack ist Red Bull typisch und polarisiert seit eh und je. Entweder es schmeckt einem oder eben nicht.
Ob unsere Produktivität nun nach dem Energieschub gesteigert wurde, glaube ich nicht… aber die kleine Degustation macht uns Spass.
Die Shots sollen an Tankstellen, Kiosken und im Handel zu Preisen zwischen Fr. 2.90 und 3.90 erhältlich sein. Ich bezweifle allerdings, dass ich bereit wäre, diesen durchaus stolzen Betrag für 60cl klebrige Flüssigkeit zu bezahlen. Aber vielleicht bin ich ja auch nicht die angestrebte Zielgruppe?
Dieser Artikel zeigt eine Lösung auf, wie mit Windows Vista 64 Bit und einem Canon iP4600 Drucker CDs und DVDs bedruckt werden können. Es ist zusätzlich Adobe Indesign erforderlich.
Vorgeschichte

Kurz bevor mein neuer Arbeitsrechner bestellt wurde, hatte ich mir einen Tintenstrahldrucker von Canon zugelegt. Wichtigstes Kriteria war die Möglichkeit, CDs und DVDs direkt bedrucken zu können. An meinen bisherigen PC angeschlossen war dies auch noch kein Problem: Das mitgelieferte Programm CD-Labelprint von Canon funktionierte auf Anhieb, die Qualität der bedruckten Scheiben war perfekt.
Dann aber begann die Odysee: Ich entschied mich für Windows Vista 64 bit, da ich mit sehr speicherintensiven Anwendungen und grossen Dateien (RAW Fotos) arbeite. Entgegen meinen ersten Befürchtungen fanden sich nahezu keine Kompatibilit
ätsschwierigkeiten. Es scheint, als hätten die Softwarefirmen in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben gemacht… doch Canon scheint hier die Ausnahme zu sein, wie ihr gleich erfahren werdet.
Ich war mit der Lösung soweit glücklich, bis ich dann erstmals eine DVD bedrucken wollte. Im deutschsprachigen Supportbereich von Canon existiert nicht mal mein Druckermodell (obwohl seit einem halben Jahr auf dem Markt), von einem Vista 64 Bit Treiber erst recht keine Spur. (Dabei existiert dieses Betriebssystem schon seit bald 3 Jahren auf dem Markt…) Ich suchte weiter und fand dann auf Canons US-Website einen passenden, wenn auch englischsprachigen Treiber. (Dieser wurde mir dann später vom Canon Support auch empfohlen.) Ausserdem lud ich mir die aktuellste
Version von CD-LabelPrint herunter, angeblich mit Vista 64 Bit Unterstützung.
Ratloser Canon-Support
Doch zu früh gefreut. Wenn auch der Drucker grundsätzlich mal druckte, so liess sich die CD-LabelPrint Software nicht zum Zusam
menspiel bewegen. Beharrlich bemängelte die Software, es existiere kein Drucker, der zum Bedrucken von CDs und DVDs geeignet seit. Anfragen an den Canon-Support wurden dann in Folge zuerst ungenau (“Treiber finden Sie im Supportbereich”), dann falsch (“laden Sie diesen Treiber und diese LabelPrint Software herunter”) und schlussendlich unzufriedenstellend (“es gibt derzeit keine funktionierende Lösung von Canon”) beantwortet.
In der Folge experimentierte ich mit LightScribe als Alternative. Über die Qualität kann man ja noch streiten, aber die Zeit die man benötigt, um nur eine Scheibe zu beschriften, war mir dann doch zu gross. Fast 25 Minuten dauert es, bis eine DVD beschriftet ist.
Inzwischen habe ich eine Lösung!!!
Mittels “Try and Error”-Methode konnte ich in Adobe Indesign CS4 eine Vorlage gestalten, welche ich mit passenden Einstellungen perfekt auf eine CD oder DVD drucken kann. Es gibt bestimmt noch viele andere Anwender, welche mit demselben Problem kämpfen. Daher hier die Vorlage zum Download.
Beim Druck sind dann folgende Einstellungen im Druckertreiber zu selektieren:
- Media-type: Printable disc (recommended)
- Paper source: Disc tray
- Page Size: CD-R tray G
Und schon hat man perfekt beschriftete CDs und DVDs…
Viele Jahre ist es her, da erstellte ich für einen Kunden eine Website, der einen ganz besonderen Service anbieten wollte: Er und weitere Autoren und Journalisten schreiben für verliebte, aber wort-gehemmte Menschen persönliche Liebesbriefe. Dies zwar nicht gratis, aber in Anbetracht des dahinter stehenden Aufwandes und dem Ergebnis für wenig Geld (ca. 35 Euro). Das klingt für manche vielleicht etwas unromantisch, dennoch hat mich diese Idee fasziniert und es ist eine gehörige Portion Idealismus und Freude am Menschen und an der Schriftstellerei nötig, um sich stets aufs Neue mit den Sorgen, Wünschen, Ideen und Hoffnungen der Liebesbrief-Besteller auseinander zu setzen. Es sind denn auch keine Standardbriefe, sondern jeder einzelne Brief wird individuell geschrieben. Die Angebetete oder der Angebetete soll natürlich nicht bemerken, dass ein professioneller Nachfahre Cyrano de Bergeracs am Werk war. So versuchen die Liebesbrief-Schreiber die Art und die Worte des Absenders anzunehmen und so einen unverkennbaren romantischen Text zu gestalten.
Warum schreibe ich das alles, fragt sich bestimmt schon manch einer. Es sind inzwischen über 10 Jahre verstrichen, seit ich die erste Version von Liebesbriefe.ch gestaltet habe. Inzwischen hat sich mein Leben verändert, gehe beruflich ganz neue Wege und so habe ich auch dieses Projekt schon längst aus den Augen verloren. Bis heute! Für ein Referat kramte ich in alten Unterlagen und stiess auf besagte Website. Voller Neugier ob diese Site wohl noch bestünde, tippte ich die URL in den Browser uns war überrascht: Die Site existiert noch, die Gestaltung ist nahezu unverändert. Als ich dann aber aufs Gästebuch klickte, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Schon früh – viele Jahre bevor es den Begriff “Blog” gab – erkannte ich den Sinn der Interaktion mit den Besuchern. Gästebücher waren auf vielen Websites zu finden, doch die meisten waren weder betreut, noch gaben sie dem Besucher das Gefühl, dass das dort geschriebene auch wen interessiert. Daher empfahl aus Überzeugung, dass ein Gästebuch nur dann Sinn mache, wenn dieses aktiv von den Betreibern gelesen werde, die eingehenden Beiträge kommentiert würden und so eine Art offenes Forum entsteht.
Ok, und jetzt komme ich endlich zum Punkt… :-) Das Gästebuch von Liebesbriefe.ch hat sich in den Jahren zu einer Art Seelsorge, Beziehungsberater und Lebenshilfe entwickelt. Die Macher dahinter haben es sich schon vor 10 Jahren zu Herzen genommen, lange Zeit bevor Begriffe wie «Web 2.0», «Blog» oder «Mitmach-Web» erdacht wurden, dass jeder einzelne Beitrag gelesen und auch beantwortet wird. Vor 4 Jahren wurde zwar das Gästebuchsystem ersetzt, daher reicht das Archiv nicht bis ganz zu den Anfängen zurück. Dennoch findet man darin aberhunderte Hilferufe und Anfragen von Verliebten, Verzweifelten und Glücklichen… und jeder einzelne Beitrag wurde auf eine einzigartig ehrliche, direkte Art beantwortet.
Hut ab! Das nenn ich wirklich ein ausdauerndes Engagement.
iPhone, Blackberry und wie sie alle heissen mögen… ich liebe diese praktischen elektronischen Begleiter und möchte sie nicht mehr missen. Doch manchmal sind selbst die komfortabelsten Benutzeroberfläche zu umständlich, die grössten Displays zu unübersichtlich und die beste Schrifterkennung zu fehleranfällig, so dass man irgendwann mit einem Schmunzeln auf den Lippen bemerkt, sich längst mit einen praktischen Workaround beholfen zu haben. So steht bei meiner Arbeit ein praktischer Aufgabenplaner im 15″-Format, der stromunabhängig funktioniert und stets alle wichtigen Pendenzen anzeigt…
Inzwischen läuft mein Facebook-Account wieder und ich darf wieder an dieser eigenartig faszinierenden Community teilhaben. Obwohl sich mir der wirkliche Nutzen bislang nicht erschliesst, spüre ich, dass dieses System durchaus seinen Reiz hat. Eine neue Form der Kommunikation, bei der es nicht darum geht, sich lange und ausführlich zu unterhalten, sondern einfach mal schnell kurze Gedanken in die Runde zu schmeissen, bzw. zu lesen, was die Kollegen gerade so tun, denken, fühlen. Die Interaktion besteht darin, auf diese an die virtuelle Pinwand genagelten Gedanken mittels ebenso kurzen Kommentaren zu reagieren. Es entsteht was neues, ungewohntes, selbst für mich als Technik-Geek.
“Freunde” findet man in Facebook durch die Suchfunktion. Es ist spannend, seine ganze Vergangenheit aufzurollen und nach längst vergessen gegangenen Namen zu forschen, Leute wiederzuentdecken, zu welchen man längst keinen Bezug mehr hat. Die Hemmschwelle ist gering, eine Verpflichtung gegenüber den “alten Bekannten” ergibt sich nicht, doch man nimmt Teil am Leben der anderen… oder zumindestens an dem Teil des Lebens, welcher per Text und Foto erzählt wird.
Man stöbert in den Freundeslisten der eigenen Freunde, entdeckt so weitere gemeinsame Bekannte, fügt sie mit einem Klick der eigenen Freundesliste hinzu. Und so wächst die Liste, von Tag zu Tag. Dank der iPhone-Applikation von Facebook wird die Community mobil. Jederzeit kann man eine Notiz über den erlebten Augenblick veröffentlichen, ein Foto mit anderen “Freunden” teilen. Es entsteht eine Illusion einer riesigen Gemeinschaft von Freunden, in der Realität spricht man wohl eher von vielen Bekannten. Doch das schmälert den Reiz irgendwie nicht…
Und dann erlebe ich, in meinen Gedanken diesen Artikel vorbereitend, ein schönes Zusammentreffen in der Realität. Ich bin bei einem Kunden um einige Mitarbeiterfotos anzufertigen. Die Chemie stimmt, die Stimmung ist locker, aber professionell. Schon nach wenigen Minuten erfahre ich, dass mein Auftraggeber fast ein Nachbar ist und auch meine Partnerin kennt. Etwas später werde ich von einem anderen Mitarbeiter wiedererkannt. Vor zig Jahren, an meiner vorletzten Arbeitsstelle, hatten wir schonmal flüchtig miteinander zu tun.
Dieses Gefühl des “man kennt sich” finde ich persönlich ein sehr angenehmes. Und so beginne ich meine vorher begonnenen Gedanken weiterzuspinnen und stelle fest, dass Facebook wohl genau auf dieses Gefühl abzielt. Man kennt sich – keiner will alleine sein, keiner will unerkannt bleiben. Und ich glaube nun zu verstehen, wo die Faszination von Facebook beginnt und versuche nun zu entdecken, wo sie hinführt…
Was macht ein Hundebesitzer, wenn er keine Hundeleine zur Hand hat?
Sofern irgendwie im IT-Umfeld zuhause, greift er zum naheliegensten: Einem Ethernet-Kabel. Der Hund gehorchte.
Ach ja: Wegen der hübschen Kabelfarbe fiel das auf der Strasse gar keinem auf…
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