Am vergangenen Sonntag zeigen Kinder aus Arbon, Kreuzlingen, Gossau und Liechtenstein in den Räumlichkeiten der Tanzschule Dance-Floor ihr tänzerisches Talent und erhielten als Belohnung die heiss begehrten Swissdance Star-Abzeichen und ein Diplom.
Diesen Anlass durfte ich mit meinem fotografischen Auge festhalten. Die daraus resultierende Diashow gibts hier:
Nach knapp 2 Jahren ununterbrochenem Tanzkurs hatten wir nun ein Quartal ausgesetzt. Heute feierten wir unser «Comeback» in der Hobbygruppe. Ein bisschen Repetition war dringend nötig, doch bis zum Ende des Kursabends konnte sich unsere Rumba schon wieder sehen lassen. Zum Abschluss galt es unsere Körper zu dehnen, stets mit dem Ziel vor Augen, beim Tanzen eine bessere Haltung zu wahren.
Unsere Kurspause hat sich gelohnt. Mit massig Vorfreude sind wir zum Kursabend und mit zufriedenen Gesichtern dann wieder nach Hause gegangen. Eines hat die Kurspause aber auch gezeigt: Ohne den diskreten Zwang, welche einem ein bezahlter Kurs auferlegt, reduziert man das tänzerische Engagement wider Willen. So kehrt nun eine Regelmässigkeit zurück und wir fiebern dem nächsten Kursabend nächste Woche entgegen.
Zahlreiche informative, witzige oder nützliche Blogs gehören zu meiner täglichen Lektüre. Doch einer dieser Blogs fällt aus der Reihe des üblichen. Ich bin auf ihn zufällig gestossen, als ich im Netz nach einem Episodenguide zu einer meiner Lieblingsserien «Six Feet Under» recherchierte. Diese äusserst feinfühlige, skurrile und wiederum liebenswert humorvolle Serie rund um eine Bestatterfamilie und ihr Unternehmen, läuft seit kurzem endlich wieder auf SF2 (4. Staffel, montags, ca. 22.45 Uhr) und gehört für mich zum Besten, was derzeit über die Mattscheibe flimmert.
Bei dieser Suche stiess ich wie erwähnt auf den Bestatter-Weblog. Ein Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens in Deutschland berichtet in unglaublicher Ausführlichkeit und Detailversessenheit über den Alltag, die Arbeit und die «Kunden» eines Bestatters. Stets unter Wahrung aller Pietät und Diskretion berichtet «Tom» über spannende Geschichten, Erlebnisse und Vorgehensweisen.
Besonders fesselt mich seine feinfühlige Schreibe, welche zum einen stets erkennen lässt, dass der Tod bei vielen Mitmenschen zum Alltag gehören kann und muss, auf der anderen Seite aber für die Hinterbliebenen eine leidenstiftende Ausnahmesituation darstellt. Lest selbst, ich finde fast keine Worte um diese Faszination zu beschreiben, welcher dieser Blog auf mich ausstrahlt.
Eine grosse Überraschung überbrachte mir Janice’ (und auch die meinige) Tanzlehrerin Florence gerade eben auf telefonischem Wege: Mein Töchterchen Janice ziert zusammen mit ihrem Tanzpartner Yves die neuen Flyer und Plakate zum swissdanceSTAR.
Das musste ich jetzt einfach als stolzer Vater kurz in die Welt hinein rufen. :-)
Gestern fand zum ersten Mal die Prüfung zum swissdanceSTAR statt. Mit väterlichem Stolz begleitete ich meine Tochter zu diesem Anlass, wo Sie nun ihre ersten Abzeichen in den Tanzstilen «Cha Cha Cha», «Salsa» und «Merengue» ergatterte.
Es war schön zu sehen, dass bei dieser Auszeichnung die Freude am Tanzen im Vordergrund steht und nicht der Ego der Eltern. Vor wenigen Tagen berichtete RTL über das BlackPool-Turnier, bei welchem Kinder in Janice’ Alter regelrecht von den Eltern getrimmt werden; täglich 5-8 Stunden Training sind da das Minimum. Ich möchte nicht wissen, wie es um die soziale Komponente der auf Leistung gezüchteten Kinder bestellt ist, wenn diese Kinder in die Pubertät kommen und zum Erwachsenen entwickeln. Solange es einem Kind Spass macht, soll man es auch motivieren und unterstützen. Sobald es aber nur noch darum geht, dass die Eltern das Werkzeug «Kind» dazu missbrauchen, den selbst nie erreichten Erfolg zu kompensieren, dann geht mir das zu weit.
Somit zurück zum Thema: swissdanceSTAR ist ein neu lanciertes Label des Schweizerischen Tanzlehrer-Verbandes swissdance.
Dieses beinhaltet Paartanzkurse für Kinder bis zum 9. Volksschuljahr und will ihnen die Freude am Gesellschaftstanz vermitteln. Sie lernen auf spielerische Weise zahlreiche Tanzstile und fördern damit gleichzeitig das Körper- und Rythmusgefühl.
Und wenn Du jetzt selbst Lust aufs Tanzen bekommen hast, dann markier Dir den 28. Juli 2007: Dann findet nämlich zum dritten mal die Summer Dance Night in Muolen SG statt.
Keine Sorge, es folgt jetzt keine schlüpfrige Geschichte aus meiner Jugendzeit. :-) Trotzdem möchte ich über ein besonderes erstes Mal berichten. So habe ich heute erstmal eine Jodel-CD im Laden gekauft… und genau genommen nur wegen einem einzigen Musikstück. Der Jodelklub Wiesenberg kann den Erfolg ihrer CD fast nicht fassen, war es ursprünglich nur eine Hochzeitsüberraschung für ein Mitglied des Klubs.
Normalerweise spricht man von einer Coverversion, doch die Naturjodelversion des Mash-Hits «Ewigi Liebi» ist mehr als eine einfache Neuauflage eines Hits. Völlig unerwartet bewegt sich das Album in den Schweizer Charts seit Wochen in den Top 5 und ich könnte wetten, dass dank einem Auftritt in der TV-Show Benissimo ab Sonntag auch der Platz 1 geknackt wird. Wie überraschend der Erfolg dieser CD ist, zeigt sich an verschiedenen Stellen:
- Das Album gibts nur auf CD. Ich hätte es so gerne (legal!) heruntergeladen und dafür natürlich auch bezahlt.
- Aktuelle Radiostationen welche den ganzen Tag Pop- und Rockhits abspulen, müssen peinlicherweise eingestehen, dass Sie diesen vielgefragten Hit nicht im Repetoire haben.
- Der Hit «Ewigi Liebi» ist einzigartig auf dem Album. Alle anderen Lieder sind klassische Ländler und Jodler…
- Sogar der Blick berichtet: Vom Geschäften keine Ahnung und trotzdem Erfolg.
Ich glaube, ich habe nicht nur zum ersten Mal eine Jodler-CD gekauft, sondern gleichzeitig auch erstmals wegen eines einzigen Liedes dreissig Franken ausgegeben. Aber wisst ihr was? Die Jungs vom Jodelklub haben es sich verdient! (Und natürlich auch Mash für die wohl unvergessliche Komposition.)
Neugierig gemacht? Auf YouTube gibts eine Hörprobe:
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