Bitte zurück Rufen!

Manchmal frage ich mich ja schon ernsthaft, ob es wirklich Leute gibt, die auf solch plumpe, einfältige und offensichtliche Phishing, bzw. Malware-Schleudern reinfallen. Es muss so sein, denn sonst wäre diese Form Spamm schon längst ausgestorben.

«Spiel mit dem Geld anderer Leute ohne zu bezahlen»… wenn da einer zugreift und sich bereichern will, ist es doch nur in Ordnung, wenn dieser gleich selbst zum Opfer wird und ausgenommen wird ;-)

Mit massig Schreibfehlern und offensichtlicher Betrugsabsicht: Eigentlich nur gut, dass leichtgläubige Menschen danach selbst zum Opfer werden, sollten Sie auf solche Angebote eingehen.

Firefox wird immer langsamer, darum Umstieg auf Google Chrome

Bildquelle: iStockphoto / funebre

Vor langer Zeit spielte sich dasselbe schon mal ab. Der von «allen» eingesetzte, grosse Browser (damals war es der Internet Explorer) wurde langsamer und behäbiger, gleichzeitig überraschte ein junger Frischling mit Geschwindigkeit und vielen praktischen Details. So hatte er damals das Ringen um die Gunst des Anwenders gewonnen und in meinen Arbeitsumgebungen den alten Hasen abgelöst. Fortan war ich mit dem feurigen Fuchs unterwegs.

Nun, in den letzten Monaten zeichnete sich eine ähnliche Geschichte ab. In der täglichen Arbeit wurde Firefox langsamer und langsamer, ab und zu kamen seltsame Effekte hinzu und ich nervte mich zunehmends an den mühsamen «Denkpausen» des Browsers. Ein neuer Kandidat namens Chrome hatte zwar den Weg auf meine Rechner bereits gefunden, doch so richtig mit ihm anfreunden konnte ich mich lange Zeit nicht. Klar, er war schnell, wirklich sehr schnell. Dennoch fehlten für mich wichtige Details wie beispielsweise die Integration eines Passwort-Managers (Roboform, bzw 1Password). Durch die fehlende Erweiterbarkeit war dies schlicht und einfach nicht möglich. So kämpfte ich mich mit dem inzwischen erlahmten Fuchs weiterhin durch das Dickicht des Internets.

Seit kurzem gabs aber die Wende. Google ermöglicht nun die Unterstützung von Erweiterungen.  Sowohl 1Password (Mac) wie auch Roboform (Windows) haben dies sofort aufgegriffen und umgehend eine Integration ihrer Passwortmanager in den Chrome-Browser veröffentlich. Noch sind sie als Alpha-Version deklariert, doch sie funktionieren bereits blendend.

Die Paranoiker unter Euch werden bestimmt aufschreien: «Schon wieder hat Krake Google Zugriff auf Daten erhalten!» Doch ich bin hier Egoist und sehe vordergründig nur meinen Nutzen: Ich spare Zeit durch den flinken Kollegen, die Usability ist Google-üblich ganz einfach gehalten und glänzt dafür mit Übersichtlichkeit. Und die perfekte Integration der Google Suche ist zudem äusserst angenehm.

Es wird sich zeigen, wie sich Chrome nun in der Praxis tatsächlich schlagen wird. Die ersten Erfahrungen sind vielversprechend – ganz im Unterschied zum damaligen Umstieg von IE auf Firefox, welches anfänglich noch von vielen Unzulänglichkeiten  geprägt war.

iPhone-App: Autostitch für schnelle Panoramafotos

Ich liebe mein iPhone und bin auch nach eineinhalb Jahren noch begeistert ob diesem feinen Stück Technik. Ok, die integrierte Kamera ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, dafür gibts viele andere Pluspunkte. Einer davon ist die riesige Menge an Programmen, welche bequem per AppStore auf das Gerät geladen werden können. Eine kleine Perle, welche ich so richtig gerne mag, möchte ich hier nun vorstellen.

AutoStitch ist nicht die erste Software fürs iPhone, mit welcher man aus mehreren Einzelaufnahmen ein zusammenhängendes Panoramabild herstellen kann. Es ist aber meiner Meinung nach die bislang beste Lösung.

Die Anwendung ist absolut simpel: Zuerst fotografiert man mit der normalen Kamera-Anwendung die Szene, achtet darauf, dass stets ein sich überlappender Bereich existiert. Dabei muss man sich nicht speziell bemühen oder wie bei anderen Anwendungen quasi von Hand die Überlappung möglichst präzise platzieren.

Danach startet man Autostitch, selektiert die ziemlich beliebige Anzahl an Bildern und klickt auf “Stitch”… und schon beginnt das Programm die Bilder selbständig und vollständig automatisch zu einem grossen Panorama zu verbauen.

Und das Schönste daran, es klappt wirklich erstaunlich gut!

Zwei Beispiele aus der Praxis:

Bern, Matten-Quartier, frühmorgens auf dem Weg zu einem Geocache:

Bern Matte

Im Osten St. Gallens findet sich ein kleiner Hügel mit einer traumhaften Aussicht… und ebenfalls ein kleiner Geocache.

Die beiden Bilder sind (angeklickt) in Originalqualität, lediglich auf ein schönes rechteckiges Format zurecht geschnitten. AutoStitch findest  Du im AppStore für Fr. 2.20. Viel Spass!

BluewinTV, seit drei Jahren auf dem Markt.

[Trigami-Review]

Es ist schon verblüffend, wie schnell die Zeit vergeht. Ich erinnere mich noch genau an jenen Tag, wo ich auf die blosse Ankündigung, dass TV via Internet nun möglich sei, in den Swisscom-Shop gesteuert bin und mir das Starterpack geholt hatte. Am 1. November sind es nun drei Jahre seither. Und Swisscom hat ihr Produkt in dieser Zeit fleissig verbessert und optimiert.

In meinem Blog schrieb ich schon öfters von diesem neuen digitalen TV-Vergnügen, seinen Vorteilen und Schwächen. Nun möchte ich einen aktuellen Stand der Dinge vermitteln.

Warum überhaupt BluewinTV?

Du hast bestimmt schon Fernsehen zu Hause… sogar in Farbe und mit Stereoton :-) Für mich waren verschiedene Gründe ausschlaggebend, mich vom Kabelfernsehen zu trennen und auf BluewinTV zu setzen. Beginnen wir erst mal bei der (inzwischen) sehr guten Bild- und Tonqualität. Analoges Fernsehen kann da definitiv nicht mehr mithalten. Dann folgt schnell die grosse Senderauswahl – bei BluewinTV sinds über 140 TV- und 130 Radiosender – darunter derzeit 4 HD-Kanäle. HD bedeutet purer TV-Genuss, hochauflösend und 5.1-Dolby. Wem das nicht ausreicht, der kann bequem per Fernbedienung verschiedene Teleclub-Pakete, vom Sport- über Spielfilm- bis hin zum Familienpaket, abonnieren.

Doch für mich ausschlaggebend war mein Nutzungsverhalten. Irgendwann entschloss ich mich, dass ich mein Leben (nennen wir es Tagesablauf) nicht nach dem Fernsehprogramm richten will. Ein klassischer Videorekorder war mir zu umständlich. Bei BluewinTV gibts mit der Settop-Box einen komfortablen HD-Recorder gleich mit, aber perfekt eingerichtet.

So könnte ich z.B. die Funktion Time-Shift heute nicht mehr wegdenken. Ich schaue einen Film, da klingelts an der Tür, muss aufs Klo oder der Hund muss Gassi. Alles kein Problem! Ich drücke einfach die Pause-Taste und schon wird die Sendung im Hintergrund aufgezeichnet. Bin ich wieder zurück drücke ich die Play-Taste und weiter gehts, ohne auch nur eine Sekunde verpasst zu haben – einfach zeitversetzt.

Ich kann aber auch bequem via Internet, z.B. bei der Arbeit oder unterwegs via iPhone (webbased), Sendungen programmieren. Einen Knopfdruck mehr und schon wird eine Serienaufnahme programmiert. Ohne weiteres Zutun wird so jede künftige Folge, wahlweise zu einer definierten Uhrzeit oder jede Folge die ausgestrahlt wird, aufgenommen. Auch wenn man eine ganze Staffel einer Serie aufgenommen hat, verliert man den Überblick nicht, denn jede einzelne Folge wird mit den kompletten Programminformationen gespeichert und im Menü entsprechend angezeigt.

Eine TV-Zeitschrift nutze ich schon seit langem nicht mehr. Im integrierten TV-Guide werden die Sendungen aller Sender übersichtlich angezeigt und können auch über eine Volltextsuche durchsucht werden. Alternativ gibts den TV-Guide auch als Website, welche noch mehr Informationen zu den einzelnen Sendungen bereithält. Ein Klick auf den Aufnahmebutton und schon wird die Settop-Box zu Hause die Sendung aufnehmen.

Für mich eher unwichtig sind die Live-Events, welche als Pay-per-view genutzt werden können. So werden viele Sportereignisse gegen eine geringe Gebühr von meist Fr. 1.50 live ausgestrahlt. Perfekt für die Sportfreaks unter uns.

Mehr Freude macht mir hingegen die Video-on-demand-Idee. Über 500 Filme stehen rund um die Uhr in einer Art virtueller Videothek bereit. Via Fernbedienung kann man die Beschreibungen lesen oder Trailer anschauen, danach entscheidet man sich in aller Ruhe, ob man die Mietgebühr (zwischen 2.50 und 7.50 Franken) bezahlen und den Film sofort geniessen will.

Fast vergessen… Radio hören kann man ebenfalls. Neuerdings lässt sich die Settop-Box auch mit ausgeschaltetem TV bedienen. Im Display auf der Settop-Box wird der aktuelle Sender angezeigt, bzw. in Klammern angezeigt, wenn man durch die Senderliste durchscrollt.

Ein paar Kostenüberlegungen

Ok, alles hat seinen Preis. Und häufig werde ich mit dem Argument konfrontiert, digitales TV sei einfach zu teuer. Einverstanden, es mag ein klein wenig mehr kosten, doch man kriegt auch viel mehr Mehrwert. Selbst beim analogen Kabelfernsehen bezahlt man Gebühren. Sie sind jedoch meistens in den Nebenkosten einer Mietwohnung eingerechnet, so dass man die monatlichen 22.50 Grundgebühr (Cablecom) gar nicht so richtig realisiert. Will man zudem digitales Fernsehen, kommen bei Cablecom zwischen 6 und 25 Franken monatlich für die Settop-Box dazu.

Beides fällt aber weg, wenn man BluewinTV abonniert. Die Settop-Box ist bei Bluewin-TV stets inklusive, ebenso alle benötigten Kabel für die Standardinstallation. Das kleine Basic-Angebot schlägt mit Fr. 19.00 zuzügl. Fr. 2.25 Urheberrechtsgebühren zu Buche, einen Telefonanschluss mit DSL vorausgesetzt. Dabei muss man aber auf die Aufnahmefunktion, TimeShift und HD-Kanäle verzichten. Mit Fr. 29.00 kriegt man aber das volle Programm.

Möchte man einen weiteren Fernseher anschliessen, gibts eine Zusatzbox für 10 Franken monatlich. Ich verzichte jetzt auf einen detaillierten Preisvergleich, denn es gibt nachwievor verschiedene Varianten, je nach dem ob man einen Festnetzanschluss benötigt oder nicht oder wieviele Fernsehgeräte man ansteuern will. Für mich jedoch steht fest, dass das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt und mich unter dem Strich nicht mehr kostet, als das herkömmliche Kabelfernsehen.

Wer es noch genauer haben möchte, der sollte sich mal den Kostenvergleich von Comparis zu Gemüte führen.

Installation selbst gemacht

Zu Beginn der BluewinTV-Ära war die Installation noch kompliziert, wurde daher nur durch Swisscom-Installateure durchgeführt. Heute kann man in vielen Fällen das Ganze selbst installieren. Man geht in den Swisscom-Shop, schliesst das Abo ab und nimmt eine Starterbox mit nach Hause. Auspacken, Router mit der DSL-Dose verbinden, Settop-Box an den Fernseher anschliessen, Netzwerkkabel zwischen Router und Settop-Box stecken, fertig! Beim ersten Start wird die Settop-Box automatisch aktualisiert und somit auf den neusten Stand gebracht. Seit ich BluewinTV nutze sind zahlreiche neue Funktionen und Möglichkeiten hinzugekommen und ich gehe auch davon aus, dass sich das so fortsetzen wird. Denn man spürt, dass Swisscom es ernst mit dem Projekt IP-Tv (so der Fachbegriff für Fernsehen über Internetleitungen) meint.

Sollte die DSL-Dose in einem anderen Zimmer sein als der Fernseher und man möchte keine grossen Verkabelungsaktionen durchführen, sind im Swisscom-Shop zudem kabellose Verbindungskits. Und wenn einem das alles zu unsicher und zu kompliziert erscheint – was es aber nicht ist… mit der übersichtlichen Anleitung schafft das fast jeder – dann kann man die Installation für eine Pauschale von Fr. 290.00 komplett durch einen Swisscom-Fachmann ausführen lassen. Dieser montiert sogar eine moderne Digitalsteckdose und weist in die Bedienung von BluewinTV ein.

Ach ja, wichtig, BluewinTV ist nicht überall verfügbar. Ob Du diesen Service nutzen kannst, erfährst Du direkt auf dem Verfügbarkeitschecker. Einfach Telefonnummer oder Adresse eingeben und schon weiss man, ob es mit BluewinTV klappen könnte.

Einige kleine Tipps für den Alltag

So, nun noch einige kleine Tipps für den harten TV-Alltag :-)

Die TimeShift-Funktion ist genial. Da schaust Du einen spannenden Film, musst aber plötzlich dringend aufs Klo. Schnell die Pause-Taste gedrückt und schon wird das Programm im Hintergrund aufgezeichnet. Bist Du zurück drückst Du Play und schon setzt der Film fort, ohne dass Du auch nur einen Moment verpasst hast. Doch aufgepasst. Bei einem Senderwechsel wird diese Hintergrundaufzeichnung zurückgesetzt. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn die Katze über die Fernbedienung läuft oder ein anderes Familienmitglied Deine wichtige Sitzung nicht mitgekriegt hat und sich der Fernbedienung bemächtigt. Die Lösung: Drücke einfach die “Record”-Taste. Dann wird die Sendung dauerhaft aufgezeichnet. Im Unterschied zu einem Videorecorder kann man aber während der Aufzeichnung auch den Sender wechseln und schon bereits während der Aufzeichnung die Sendung schauen… also zeitversetzt, gewissermassen dasselbe wie bei TimeShift.

Jede Settop-Box bringt eine weitere Fernbedienung mit sich… irgendwann hat man einfach genügend von diesen praktischen Helfern auf dem Tischchen liegen. Eine für die Settop-Box, eine für den Fernseher, eine für die Stereoanlage/Verstärker, DVD-Player, Spielkonsole etc. Universelle Fernbedienungen sollen hier helfen, doch die meisten vereinen zwar die wichtigsten Funktionen der verschiedenen Geräte auf einer Fernbedienung, doch die richtige Reihenfolge beim Einschalten, das Verändern der Lautstärke (welches Gerät ist nun für den Ton verantwortlich? TV? Stereoanlage? Settop-Box?) und andere Aktionen lassen ungeübte, wenig technikbegeisterte Anwender schnell verzweifeln. Hier habe ich mit Logitechs Harmony Fernbedienungen eine wirklich nützliche, gut funktionierende Lösung entdeckt, die ich nur weiterempfehlen kann.

Lust zum Testen? Aktuelles Angebot von Swisscom

Neugierig gemacht? Dann kann ich Dir abschliessend noch folgendes Promotionsangebot von Swisscom empfehlen. Wer bis Ende Oktober 2009 BluewinTV abonniert,  bezahlt 2 Monate lang keine Grundgebühren. Mehr Infos gibts hier auf der BluewinTV-Website.

Vorsicht beim Einsatz von GPS-Handys!

Da irrt man in einer fremden Stadt umher und weiss nicht, wo man sich genau befindet, geschweige denn, wie man wieder herausfindet. Ach wie schön ist es dann, wenn man eines dieser modernen Handys mit GPS-Funktion besitzt. Innert Sekunden findet man sich auf Google Maps wieder… doch dies ist nicht ganz ohne Gefahr. Diese witzige Video illustriert die modernen Gefahren von GPS-Handys…

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Angekommen in Apples Parallelwelt

In meinem letzten Beitrag schrieb ich meinen Frust bezüglich den spiegelnden Displays von heutigen Notebooks von der Seele. Heute bin ich einige riesige Schritte weiter und bin einerseits stolz, den Schritt gewagt zu haben, andererseits fühle ich mich schon noch unsicher und wenig effizient. Ich bin seit Samstag Anwender eines MacBook Pro, natürlich mit entspiegeltem Display. :-)

Es war nicht das erste Mal, wo ich mit einem Mac liebäugelte. Vom genialen iPhone «angefixt» verfolgte ich die Apple-Welt neugierig und entdeckte dabei so manche Vorteile. Doch meine rund 20 Jahre PC-Erfahrung und meine Tastatur-lastige Arbeitsweise hinderten mich stets daran, diesen Schritt zu wagen. Die Sache musste reifen — lange reifen. Am Samstag wagte ich es dann tatsächlich, nachdem ich erneut ‘zig Läden abgeklappert hatte und wirklich nichts brauchbares (entspiegeltes) für mich entdecken konnte.

Bereits das Auspacken des Gerätes war ein Vergnügen. Dann der erste Druck auf den Einschalter und schon begrüsste mich der angebissene Apfel. Schnell war ich mit den Grundlagen vertraut, so gross waren die Unterschiede wohl doch nicht. Aber man findet sie schon, vor allem in den Details. Schnell waren einige Programme für meinen Alltag installiert und ich spielte, suchte, erfreute mich. Dennoch fiel ich nach den ersten 2 Tagen mit meinem neuen Begleiter etwas zweifelnd ins Bett. Hatte ich mich wirklich richtig entschieden? Werde ich jemals so effizient damit arbeiten können wie mit Windows? Kann ich mich mit den fehlenden Tasten, bzw. den Tastenkombinationen anfreunden? (Tasten wie Del, Home, End, PgUp oder PgDn sucht man auf diesem Gerät vergebens…)

Nun sind die ersten produktiven Tage vergangen. Einige meiner Ängste sind verflogen, andere Probleme – wahrscheinlich aus purer Unwissenheit – stressen mich noch immer. Doch ich spüre, wie sich so langsam aber sicher eine grosse Freude und Zufriedenheit einstellt. Bin ja mal gespannt, wie ich in zwei oder drei Monaten fühlen werde…

Vielleicht liest diese Zeilen ein anderer Umsteiger von Windows auf Mac. Ich möchte nun einige kurze Kommentare, Hinweise und Tipps weitergeben, welche mir beim Einstieg geholfen haben.

  • Übernahme von Kontakten aus Outlook (Exchange) in die Kontakte-Applikation von Mac.
    Ich fand bei der Recherche nebst vielen unbrauchbaren Anleitungen einen einzigen Weg, der auch wirklich funktionierte. Alle Varianten wie den Weg über vCards, Umwege über Google Calendar oder Thunderbird schlugen an irgend einer Stelle fehl. Mal fehlten die Geburtsdaten, mal die Kontaktbilder, dann fanden sich müllige XML-Informationen im Notizfeld wieder oder Umlaute wurden fehlerhaft übertragen. Die Lösung und somit meine Empfehlung fand ich in einem rund 30 US$ teuren Programm namens MessageSave 4. Dieses exportiere die Datensätze in Windeseile und konnten danach direkt in die Mac-Anwendung importiert werden… ohne jegliche Kompromisse.
  • Übernahme des Outlook-Kalenders in Apples iCalendar.
    Auch hierfür nutze ich MessageSave und wurde mit einer komplikationslosen (und vollständigen) Datenübernahme belohnt. (Kostenlose Varianten verursachten Dubletten, falsche Uhrzeiten/Daten, Umlautprobleme bis hin zu Ganztagestermine welche z.B. von 1.00 bis 1.00 Uhr – somit an zwei Tagen – eingetragen wurden.)
  • E-Mail-Applikation Thunderbird mit Zugriff auf die Kontakte
    Mit Apples Mailanwendung konnte ich mich nicht anfreunden. Zuviele nützliche Funktionen und Details fehlten mir. So installierte ich wieder meinen gewohnten Thunderbird, dieses mal aber als Mac-Anwendung. Ich wunderte mich dann aber schnell, dass ich beim Schreiben einer E-Mail nicht auf die Kontakte zugreifen konnte. Nach einigem Recherchieren fand ich dann die praktische und feine Lösung… man installiere sich die Version 3.0 (derzeit noch in einer Betaversion). Diese kann das nämlich von Haus aus.
  • Tastatursteuerung in Dialogfenstern
    Es ist kein Problem mit der Tabulator-Taste von Eingabefeld zu Eingabefeld zu hüpfen. Doch wie um Himmelswillen steuert man eine Checkbox an und wählt sie aus oder ab? Muss man da tatsächlich jedes Mal zur Maus greifen? Inzwischen wurde diese Frage beantwortet, dank diesem Blogeintrag “Checkboxen und Buttons mit der Tastatur anwählen“.

    Ich bin ja gespannt, was ich in der neuen Parallelwelt alles so erleben werde. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass man hier öfters was davon liest.

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