Alle Parkplätze für mich ganz alleine :-)

Das Schöne daran, wenn alle anderen Arbeitskollegen «ausgeflogen» sind, zeigt sich beim Einparken. Ohne schlechtes Gewissen darf man seinen Wagen quer über mehrere Parkfelder reinstellen… und keiner regt sich darüber auf.

Aber ein seltsames Gefühl ist des dennoch…

Gibts das auch ohne Geschmack?

Kurz vor Weihnachten besuchten wir den wunderschönen Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Esslingen… es war eisig kalt und so suchten wir dann das zentral gelegene Café auf. «Zweimal Schokolade mit Rum» war unsere wärmende Bestellung.

Als es dann ums Zahlen ging, fragte mich die Servierdame «Zweimal Schoko mit Geschmack?». Der Ball wurde mir eindeutig zugespielt. So konnte ich es mir nicht verkneifen und fragte nach, ob es denn bei ihnen auch Schokolade ohne Geschmack gäbe… hmmm… ich glaube wir waren die einzigen Beiden, welche dies witzig fanden. ;-)

Die Post baut ab…

Das sieht man an dieser «Poststelle» im Tessin in der Nähe von Intraggna.

Immerhin: Es gibt eine Sitzgelegenheit! :)

Ohne Geocaching hätten wir was verpasst.

War das ein traumhaftes Wochenende, welches wir in der Sonnenstube der Schweiz verbringen durften! Bei strömendem Regen fuhren wir ins kleine Tessiner Dörfchen Intragna. Doch schon am nächsten Morgen weckten uns die Sonnenstrahlen und wir brachen zu einer Tageswanderung auf. Wir wollten nach Ascona wandern, von dort dann als Tagesziel das Katie Melua-Konzern in Locarno. Natürlich war mein Garmin bereits geladen und begleitete mich auf dieser Tour.

Geocaches sind im Tessin offenbar eher spärlich versteckt. So planten wir auch nur einen kleinen Abstecher auf unserer Wanderung zum Lizard’s Paradise. Als wir uns dann dem Zielgebiet näherten, eröffnete sich uns ein Anblick, der mich laut herausschreien liess – natürlich aus purer Freude und voller Glücksgefühle.

Hoch über Ascona und Locarno präsentiert sich uns eine Traumaussicht!

Wahnsinn! Eine Traumlocation lag vor uns, eine prächtige Aussicht und weit und breit keine Touristen! Auch wenn die Suche nach dem Cache dann etwas stachelig war, die Zeit an diesem Ort lässt alle Hürden und Anstrengungen vergessen.

Und auch wenn das Geocaching-Virus nicht gerade auf alle Mitwandernden übersprang, einen Fakt konnten sie nicht von sich weisen: Dank diesem faszinierenden Hobby gelangt man manchmal an Orte, welche man sonst nie entdecken würde.

Ein unfreiwilliger Bonuscache

Fragt mich besser nicht, warum ich dieses Hobby gerne betreibe. Ihr werdet es angesichts meiner nicht endenden Erklärungseuphorie wahrscheinlich schnell bereuen ;-). Fakt ist aber, dass mir Geocaching so richtig viel Spass bereitet und ich damit die aussergewöhnlichsten Orte entdecke.

Gestern war es mal wieder soweit. Ich konnte die Familie dazu begeistern, einen grösseren Multicache oberhalb Sommeri anzugehen. Es galt, eine Vielzahl Dominosteine im Wald zu finden und aus den abgebildeten Punkten die Koordinaten es Endcaches (der eigentliche Schatz) zu berechnen.

Wie so oft unterschätzt man den Zeitbedarf völlig. Wir gingen also los und erreichten schon bald den ersten Posten. So suchten 10 Augen und zwei Schnüffelnasen. Doch erst ein lieber Telefonjoker – welcher hier auch mitliest – half uns dann den sorgfältig versteckten Dominostein zu entdecken. Eine Stunde war dann vorbei, als wir zum zweiten Posten gelangten. Doch erneut schafften wir es nicht ohne Hilfe des Telefonjokers das kleine Dösli zu entdecken; die Tarnung war ja auch ziemlich gemein: mit Moos bedeckt – als sollte sowas im Wald auffallen ;-)

Nach erneuter Hilfestellung bei Posten drei zweifelte ich so langsam an unseren Fähigkeiten. Doch immerhin gabs dann beim vierten Stage endlich ein Erfolgserlebnis. Cool versteckt war dieser Dominostein, gewissermassen selbst gemacht mit Holz und Bohrmaschine.

Noch drei Posten lagen vor uns, zweieinhalb Stunden marschierten wir schon in diesem hübschen Stück Wald. Wir erreichten soeben den fünften Posten, als Mama Elox feststellte, dass sie eine Bonusaufgabe für uns hätte: Ihr Handy war weg! So brachen wir die reguläre Suche ab, liessen den gekommenen Weg revue passieren und beim zweiten Posten knackten wir dann den “Bonuscache”, das Handy lag da und wartete auf uns.

Die Motivation, zurück zum Posten 5 zu marschieren und die Suche fortzusetzen war inzwischen nicht mehr gar so gross. Ermüdungserscheinungen machten sich bei Gross und Klein breit, auch dunkelte es bereits ein und Donnergrollen versprach uns nichts Gutes.

Wie ein Geschenk nahmen wir dann unseres Telefonjokers Angebot, uns die heiligen Endkoordinaten zu nennen, entgegen. In Windeseile fanden wir dann den Schatz, die Kinder strahlten um die Wette, vergassen all die Strapazen.

Inzwischen eilte auch das Gewitter auf uns zu und liess es dann auf dem Weg zum Auto kräftig und wie aus Kübel regnen. Pudelnass schauten wir dann auf einen unerwartet langen, anstrengenden und vor allem abwechslungsreichen Cachingnachmittag zurück.

Erstarrt vor Kälte

Meine Arbeitskollegin bemerkte heute zu Recht, dass wir endlich wieder mal die Jahreszeiten so richtig in ihrer Pracht erleben dürfen. Nach einem bunten, langen Herbst folgte ein kalter, mit viel Weiss bedienter Winter, so wie man ihn mag.

Die Kälte und der Nebel gestalten eine träumerische Landschaft, die Natur erstarrt und die Stille umgibt einen. Einen solchen Moment versuchte ich heute morgen bei der Fahrt zur Arbeit festzuhalten:

Ob auch Frühling und Sommer ihren Namen gerecht werden?

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