Beiträge mit tag "Abzocke

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Ein halbes Jahr später. Hat sich bei den Zeitschriftenpreisen irgendwas getan?

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Ihr erinnert Euch? Im Juni habe ich eine umfangreiche Recherche durchgeführt und die Preissituation deutscher Zeitschriften in der Schweiz analysiert. Die erschreckende Feststellung war, dass die deutschen Verlage uns Konsumenten aus der Schweiz regelrecht abzocken, indem sie völlig überrissene Umrechnungskurse anwenden.

Die ins Feld gebrachten Argumente waren teilweise an den Haaren herbei gezogen oder man machte es sich einfach und gab die Schuld dem Vertrieb. Dieser wiederum gab den Ball an die Verlage zurück.

Wenn Du Dich nochmals reinlesen möchtest: 
«Schweizer Währungswucher am Kiosk – Deutsche Verlage zocken Schweizer Konsumenten ab.»

Nun, inzwischen ist eine Menge Zeit vergangen. Der Euro ist im Verhältnis zum Schweizer Franken immer noch tief, der Preisüberwacher hat in der Zwischenzeit lediglich seine Machtlosigkeit festgestellt und verschiedene Artikel sind in der Blog- und Medienlandschaft dazu erschienen. Zwei lesenswerte Beispiele seien hier erwähnt:

Was hat sich in der Zwischenzeit getan?

Nichts!

Kein einziger der beobachteten Zeitschriften hat eine Preisanpassung erfahren! Und selbst der Heise-Verlag, welche die Fachzeitschrift c’t veröffentlicht und im Juli aufgrund meines Blogeintrages ein Missverhältnis zwischen Euro- und Frankenpreis mir gegenüber bestätigte, scheint im Dornröschenschlaf gefangen.
Ich bin enttäuscht!
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Farbfernseher gewonnen? HSE Marketing treibt wieder ihr Unwesen…

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Originalbeitrag vom 11.9.2007:

Offenbar verschickt die bereits als HSE Trading bekannte Firma wieder massenhaft «Gewinnbenachrichtigungen» an leichtgläubige Mitmenschen. Innnerhalb von 24 Stunden wurde ich nun zweimal – einmal gar telefonisch – von Lesern meines Blogs angefragt, was ich mit dieser Firma zu tun hätte, da sie via Google zu meinem Beitrag über die seltsamen Machenschaften gelangt seien.

Kurz gesagt: Überhaupt nichts… im Gegenteil, ich staune immer wieder aufs Neue, dass diese altbekannte Masche offenbar immer noch zieht.

Zur nebenstehenden Illustration: Dutzende Leute gelangen derzeit via Google durch eine Suche nach HSE zu meiner Website… dies zeigt das Suchprotokol, welches im rechten Bereich (ziemlich weit unten) ständig aktualisiert angezeigt wird.

Update vom 21.12.2007:

Heute morgen hat die Sendung Espresso auf DRS 1 über HSE und dessen Gewinnbenachrichtigungen geschrieben. Die Sendung zum Nachhören gibts hier:

discountel.ch mit raffiniert-hinterlistiger Werbemethode

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Auf den ersten Blick siehts nach persönlichem Fax aus...Da kam gestern mein Chef zu mir, legte ein Fax hin und fragte: «Ist das von unserem Alex in München?» Ich begann zu überlegen. Ja, es arbeitet in unserem Mutterhaus wirklich einen Alex und ich hatte zudem gerade kürzlich mit ihm telefoniert. Worüber haben wir da gesprochen? Wollte er mir wirklich etwas zufaxen? Komisch, ich konnte mich nicht erinnern. Wie ein dunkles schwarzes Loch fühlte sich meine Erinnerung an. Da muss doch ein Funken einer Erinnerung zu finden sein, steht doch auf dem Fax handschriftlich geschrieben:

Hallo.
Hier ist der Artikel, von dem ich gesprochen habe.
Bis bald & viele Grüsse,
Alex

Daneben ein Ausschnitt eines Artikels über einen Telefonprovider namens Discountel.ch. Ich wollte, nein konnte nicht glauben, dass ich bereits an Altersdemenz zu leiden beginne und so stellten sich langsam aber bestimmt gewisse Zweifel ein:

  • Das Fax trägt keine Absender-Kopfzeile. Dies ist schon mal extrem unüblich.
  • Der vermeintliche Ausriss aus einer Zeitung wirkt bei näherem Hinsehen weniger als redaktioneller Artikel, sondern viel mehr als reine Werbebotschaft. Wäre dieser Artikel wirklich in einer Zeitung veröffentlich worden, dann müsste dieser als Anzeige deklariert sein. (Oder der Redakteur wurde eindeutig geschmiert.)
  • Warum sollte mein deutscher Kollege eine (mir bislang) unbekannte Telefongesellschaft in einer (mutmasslich) deutschen Zeitung entdecken?
  • Wäre besagter Alex wirklich der wahre Absender, hätte er mit «Gruß» (also mit scharfem sz) unterzeichnet, da er ja der deutschen Rechtschreibung mächtig ist, was ich wiederum nicht immer von mir behaupten kann. :-)

Darum bin ich zur Überzeugung gelangt, dass dieser Fax nichts anderes darstellt als eine ziemlich hinterlistige, und zugleich zugegebenermassen raffinierte Art eines Werbefaxes. Und wieder gibt es ein Unternehmen, welches ich künftig meiden werde…

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