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Der heutige Tag war lang, sehr lang. Schon früh morgens verliessen wir unser warmes Bett und brachen auf, um die einmalige Atmosphäre am Fotoflohmarkt in Lichtensteig zu erleben. Wir flanierten durch die historischen Gässchen und liessen uns von zahlreichen Sammlern, längst vergessen gegangene Raritäten und einer wunderbaren Morgenstimmung bei eisiger Kälte faszinieren. Die Hoffnung auf ein Schnäppchen begrub ich schon bald, denn ich bin wohl mehr ein Praktiker und kein Sammler.
Später wanderten wir über taufrische Wiesen, unser Hündchen Elox spurtete über die Felder und flirtete mit ebenso neugierigen Kälbchen. Die Sonne begleitete und den ganzen Tag und zauberte mir einen rosa Teint auf mein Gesicht. Auf der Hulftegg dann bargen wir noch schnell einen Cache… einen hübschen Geocoin, passend zu meinem Geschmack – in der Form eines Guiness-Biers. Mal schauen, wo ich ihn dann das nächste Mal verstecke…
Mit einer gesunden Erschöpfung und fast zeitgleich mit der alles einfärbenden Dämmerung gelangten wir dann nach Hause. Mit einem leckeren Fondue schlossen wir den Abend.
An Tagen wie dem heutigen tanke ich meine Batterien auf, bin dankbar, dass ich all das erleben darf. Und wünsche all jenen Mitmenschen, welche meinen nur Trauer, Verdruss und Verzweiflung zu verspüren, dass sich ihre Augen und ihr Gemüt öffnen, entdecken, sehen, schmecken und fühlen, wieviel Schönes sich um sie herum befindet. Dass sie erfahren, wie viel Einmaliges nur darauf wartet, gesehen und wahrgenommen zu werden.
… einen Rechner, der nicht während der Bildretusche abstürzt.
… eine Fotoverwaltung-Software, die meine Bilder nicht durcheinander bringt.
… ein Handy, welches nicht im blödsten Moment abstürzt.
… einen Speicherkarten-Reader, der liest, was man ihm füttert.
… ein Telefon, das die Verbindung nicht trennt während man telefoniert.
… einen Drucker, der das Papier nicht frisst.
… einen CD-Label-Tintenstrahldrucker, der die Tinte ans richtige Ort sprüht.
… eine USB-Festplatte, die erkannt wird, wenn man sie anschliesst.
… ein E-Mail-Programm, welches sich nicht beim Versand einer Mail mit Anhang aufhängt.
… eine kabellose Maus, dessen Batterie nicht gerade jetzt den Geist aufgibt.
… Kunden, denen man nicht bereits einer Anzahlung nachrennen muss.
… Krankenkassen, welche mich nicht ständig telefonisch abwerben wollen.
Ein seltsamer Tag! … dafür sind wir morgen (hoffentlich) wieder wunschlos glücklich.
Ach ja, was richtig Positives gabs natürlich auch:
Mein iPhone 3G ist nun jailbreaked, SwirlMMS installiert, Swisscom hat den MMS-Service auf Anfrage hin freigeschaltet und nun kann ich MMS senden und empfangen. Coool.
Was dem einen sein tägliches Brot, ist dem andern ein Buch mit sieben Siegeln. Noch nie zuvor machte ich mir Gedanken, wie ein Lichtschacht gereinigt wird.
Doch wenn dann plötzlich ein Schatten über den besagten Lichtschacht huscht, erinnert man sich sogleich an zahlreiche Actionfilme… nur hoffte ich, dass hier der tüchtige Mensch nicht wie James Bond durchs Glas kracht, sondern stattdessen sein Werk unbeschadet übersteht. (Was dann auch ganz unspektakulär geklappt hat.)
Heute bin ich fast verzweifelt. Klar, ich predige im Unterricht stets aufs Neue, dass sämtliche Dialogfenster unbedingt «gelesen» und nicht einfach weggeklickt werden sollen. Doch die Routine verleitet auch mich immer wieder dazu, schnell zu arbeiten und dabei nicht jede Meldung im Detail zu lesen, sondern eher zu überfliegen. Nun, der Schuss geht dabei manchmal auch nach hinten los. Ich konnte heute tun was ich wollte, ständig klickte ich auf den falschen Knopf, Sicherheitsabfragen schloss ich mit der falschen Tastenkombination und durfte zahlreiche Tätigkeiten mehrfach neu beginnen.
Was man nun mit mangelnder Sorgfalt meinerseits begründen könnte, hat aber auch die Ursache in uneinheitlichen Auffassungen was die Benutzerführung anbelangt. Windows-User haben sich daran gewöhnt, dass sich der OK-Button normalerweise links, der Abbrechen-Knopf rechts befindet. Mac-User wiederum stören sich daran, denn bei ihnen ist es genau umgekehrt. Diese vermeintliche Kleinigkeit zieht sich so durch alle Belange des modernen Lebens: Formulare, Programme, Handies … überall trifft man auf die eine oder andere Variante. Besonder schlimm ist es, wenn selbst innerhalb einer Anwendung der Abbrechen-Knopf mal links, mal rechts befindet. Das versehentliche Anklicken des falschen Buttons, begleitet von einem kurz darauf folgenden Urschrei angesichts der gerade verlorenen Arbeit, wird damit geradezu geschürt.
Schau doch mal die Illustration zu diesem Beitrag in der Grossansicht an. Du wirst feststellen, es herrscht das reine Chaos.
Solltest Du selbst mit der Gestaltung von Formularen konfrontiert sein, so solltest Du auch diese Artikel zu Gemüte führen… sie behandeln ebenfalls das Thema Usability in Formularen:
- nutzbar.ch: Zurücksetzen. NEIIIIN, Senden!
- Carpathia: Usability im Kontaktformular
- Hogenkamp: Von der Wiege bis zur Bahre
Wer kenn das Problem nicht? Ständig ist der Bildschirm verdreckt. Jetzt gibt es eine (nicht ganz ernst gemeinte) Website, welche das Übel an der Wurzel mit einem neuartigen Verfahren anpackt und löst.
www.cleanthescreen.com
Zuerst eine Ankündigung: Ich werde nun wieder in gewohnter Regelmässigkeit meinen Blog mit Inhalt befüllen. Die textliche Dürreperiode soll nun vorüber sein. ;-)
Was geschah:
Der Umzug geschah vorletzten Samstag, dauerte gerade mal knapp eineinhalb Stunden. Dank dem tollen Mitwirken von Alexander, Andy, Knausi und Janice – mein Dank gehört Euch – konnten wir bereits um halb Zwölf anstossen. Zum Transport mietete ich einen kleinen LKW. Speziell hervorstreichen möchte ich die massiven Unterschiede bei den Tarifen. Preise von über 350 Franken für gerade mal 2-3 Stunden LKW-Miete liessen mich anfänglich leer schlucken, schlussendlich bezahlte ich gerade mal 72 Franken bei Sprenger AG. Da lohnte sich das vorgängige Recherchieren! Inzwischen haben wir das Haus wohnlich eingerichtet, die letzten Umzugskartons sind ausgeräumt, die Bilder hängen und die Kabel sind elegant verlegt… und endlich konnten wir das genussvolle Wohnen beginnen. Ach ja, gestern war dann auch noch der Abgabetermin meiner alten Wohnung in Arbon. Klappte alles wunderprächtig, die engagierte Putzmannschaft von John-Zon Cleaners GmbH hat perfekte Arbeit geleistet, pünktlich die Abgabe durchgeführt und das alles zu einem wirklich günstigen Pauschalpreis.
Bluewin TV: Wahrlich eine Räubergeschichte durften wir hier erleben. Nach dem anfänglichen Schaltproblem auf der Zentrale (ich berichtete), wurden weitere Einsätze der Techniker notwendig. Am Dienstag erhielt ich den Bescheid, dass das Schaltproblem gelöst sei. Am Abend dann aber die Ernüchterung: Nach einigen bewegten Sequenzen fror das Bild ständig ein, endete darin, dass die Settopbox nicht mehr aufzustarten war. So traf am Donnerstag ein anderer Swisscom-Techniker bei uns ein, welcher die signalzuführende Leitung neu ins Haus einzog. (Das vom ersten Techniker für gut befundene Telefonkabel wurde innerhalb von Starkstromkanälen geführt, was wiederum nicht funktionieren könne, so der zweite Techniker.) Das Ergebnis zeigte sich nach mehreren Stunden Installationsarbeit: Es sah nicht schlecht aus… Bild und Ton, beides da. Doch die Freude hielt nur kurz, denn alle 2-3 Minuten störten kurze Aussetzer das Fernsehvergnügen.
Mit einer Freiluftverlegung eines Ethernetkabels vom Router zum TV überprüfte ich meine These, dass das vom ersten Techniker eingezogene Ethernetkabel eventuell defekt sein könnte… und siehe da, meine Vermutung schien sich zu bestätigen. Perfektes Bild, perfekter Ton, kein Ruckeln und (oh Wunder!) kein LipSync-Problem. Am Montag kamen dann gleich zwei Swisscom-Techniker, welche nach rund 2 Stunden das Problem definitiv – auf Holz klopf – gelöst hatten. Offenbar hatte der erste Techniker die Ethernetkabel-Stecker falsch verdrahtet und gecrimpt. Was für ein Schlamassel! Was lange währt wird endlich gut. Ich bin echt begeistert: Jetzt läuft das Ganze wie am Schnürchen und empfehle nun Bluewin TV definitiv uneingeschränkt weiter.
Fotografie: Einige haben es vielleicht bereits bemerkt, andere entdeckten es auf meiner Adressänderungskarte und die Restlichen lesen es jetzt: Ich habe eine neue Website eingerichtet: www.foto-huwi.ch – Angespornt durch viel motivierendes Feedback, anregenden Gesprächen mit Freunden und Bekannten und meinen ausgeprägten Ambitionen, schon bald mit einem kleinen eigenen Fotostudio aktiv zu sein, biete ich meine Dienste nun offiziell an. Hierzu habe ich auch meine Infrastruktur um ein Hintergrundsystem, eine mobile Studioblitzanlage mit Akkupack und zahlreiche weitere nützlichen Dinge aufgerüstet. Ihr werdet also wohl noch öfters Berichte aus meiner fotografischen Ecke lesen können. Und falls Ihr einen Fotografen sucht, dann wisst ihr wo Ihr mich findet.
Und was mir sonst noch so durch den Kopf geht:
- Gourmet15box.ch - Ein mehrgängiges Gourmetmenü, fixfertig vorgekocht und per Kurier angeliefert. Eine coole Idee, sauber aufbereitet… mal schauen, irgendwann muss ich das mal ausprobieren.
- Ungewohnte Geräusche im Haus – Noch haben wir uns noch nicht an die vielen unbekannten Geräusche im Haus gewöhnt. So kann es durchaus passieren, dass ich mitten in der Nacht aufschrecke und meine, es habe an der Tür geleutet. Mit Herzklopfen wandle ich zur Haustür, wo ich nur gähnende Einsamkeit empfange.
- Disneys lustige Taschenbücher, praktisch für Fotografen. Der Blogger Petzi zeigt, wie sinnvoll man die beliebten Comicbücher einsetzen kann und man staunt über das erzielte Ergebnis.
- Ungerechtigkeit - Dienstaltergeschenke sollen Geschenke sein, darum halte ich nichts von einklagen und beharren, hatte das Ganze auch schon fast
verdrängt vergessen. Doch heute wurde ich wieder damit konfrontiert, als einem lieben Lehrerkollegen zu seinem 10-jährigen Jubiläum gratuliert wurde. Ich schliesse mich der Gratulation an und gönne ihm die Ehre. Trotzdem holte dies folgendes in meine Erinnerung: Es gibt nämlich Dinge, welche ich weder fair noch motivierend empfinde. Seit nun über 13 Jahren unterrichte ich in einer Schule. Früher galt, dass man mit 15 Dienstjahres geehrt wurde und ein Dienstaltersgeschenk (ca. ein halbes Monatshonorar) in Empfang nehmen dürfe. Als ich 11 Jahre hinter mir hatte, wurde diese Regel geändert. Neu gibt es das «Geschenk» bereits mit 10 Dienstjahren. Doch damit fiel ich zwischen Stuhl und Bank, gehe leer aus. Und der Schulleitung scheint dies – selbst darauf angesprochen – egal zu sein…
- Befrager.de – Die Aufgabe, mal schnell eine Umfrage durchführen, ist nicht immer einfach zu bewältigen. Ein junger Programmierer hat nun eine praktische und kostenfreie Lösung geschaffen, mit welcher man eigene Umfragen zusammenstellen und durchführen kann. Praktisch!
- Google AdWords - Drei Wochen nach dem Eröffnen eines Google AdWords-Kontos erhalte ich von meinem Webhoster ein 50 Franken Startguthaben. Schade, lässt sich dieses doch nur bei der Neueröffnung eines solchen Kontos nutzen. War ich nun zu früh oder der Hoster zu spät? :)
- Posterwerkstatt.ch - Auch wenn das deutsche Unternehmen Posterjack fleissig TV-Werbung schaltet und ich mich zuerst auch dort im Begriff sah, ein Poster zu bestellen, entdecke ich noch rechtzeitig das Schweizer Unternehmen PosterWerkstatt.ch. Die Versandkosten sind deutlich günstiger, die Lieferzeit kürzer und somit eine empfehlenswerte Alternative. Das hätte ich nun somit getan.
- WoMo-Ferien – Ach Mist, jetzt ist es schon fast ein Jahr seither und ich habe es immer noch nicht geschafft, einen Reisebericht online zu stellen. Ich hätte den wohl schon auf der Reise, Tag für Tag, schreiben müssen. Doch im Nachhinein schwindet die Lust. Immerhin bin ich nicht alleine mit diesem Problem, wie Paddy in seinem Blog bestätigt. :-)
- Mir gehts richtig gut, bin zufrieden und glücklich!
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