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Jetzt wo die Abende länger dauern, bei Grill und Bier bis tief in die Nacht gefeiert wird, finden sich Menschen und beginnen in alten Zeiten zu kramen. Da werden Erlebnisse aus der Jugend frisch aufbereitet, es wird berichtet wie man historische Ereignisse – jetzt ganz aktuell die Mondlandung – erlebt hat und trauert alten Sachen wie dem Commodore C64, dem Plattenspieler oder Akkustikkoppler nach… natürlich wünscht sich das niemand zurück, doch es wird einem bereits beim Gedanken daran warm ums Herz.
Möchtest auch Du genau jetzt in Erinnerungen schwelgen? Dann solltest Du Dir die SRG SSR Timeline ansehen. Völlig zufällig bin ich auf dieses Portal unseres Schweizer Nationalfernsehens gestossen und habe stundenlang im Archiv gekramt. Es fasziniert mich, in alten, teilweise noch in Schwarzweiss gedrehten Nachrichtenbeiträgen und Dokumentationen zu wühlen und sich damit ein wenig in die damalige Zeit rein zu versetzen.
Vielleicht bist Du gerade an den letzten Ferienvorbereitungen, praktisch abfahrbereit und quälst Dich mit Millionen anderen Menschen über die Autobahnen. Autobahnen? Heute eine Selbstverständlichkeit… doch das war nicht immer so. Ein ganzes Dossier zum Thema Schweizer Autobahnen findet man in diesem spannenden Archiv. Viel Spass!
Auch wenn mich die kostenlose Beta-Version von WonderSpell noch nicht gänzlich zufrieden stellt, ist sie eine Erwähnung wert. Diese Webanwendung ist simpel gestrickt und dennoch nützlich. Einfach die URL einer Website eingeben, Sprache auswählen und nach einem Mausklick werden mögliche Schreibfehler farblich hervorgehoben.
Zahlreiche – teilweise ziemlich unsinnige – Korrekturvorschläge werden eingeblendet, wenn die markierten Stellen mit der Maus berührt werden.
Schade ist jedoch, dass WonderSpell derzeit nur sehr mangelhaft mit Firefox funktioniert.
Desöfteren werde ich gefragt, womit ich die Vielzahl an Fotos verwalte, die ich schiesse. Gerade dann, wenn ich für grössere Fotoreportagen engagiert werde, zum Beispiel für eine Hochzeit, komme ich mit prall gefüllten Speicherchips nach Hause. Diese enthalten schnell einmal einige hundert Fotos, bei einer Ganztagesreportage sind es gerne auch mal deutlich über 1000 Aufnahmen. Ein ganz schöner Berg an Daten, den es erst zu bezwingen gilt.
Früher kamen alle Bilder in einen Ordner, ich selektierte die besten z.B. mit ACDSee und kopierte Sie in einen zweiten Ordner «Bestof», zweifelsfreien Ausschuss löschte ich. Doch irgendwann erkannte ich, dass trotzdem viele ähnliche Motive/Fotos übrig blieben und unnötig die Festplatten belegten. Ausserdem musste ich ständig zwischen verschiedenen Programmen wechseln – RAW-Dateien mussten anders als JPG-Dateien aufbereitet werden – und eine Fehlkorrektur konnte eine Aufnahme dauerhaft zerstören. So suchte ich nach einer Lösung, mit welcher ich schnell und effizient den Workflow bei der Verabreitung meiner frisch geknippsten Bildern bewältigen kann und wurde mit Adobes Photoshop Lightroom fündig.
So gehe ich vor:
- Ich importiere die Fotos von den Speicherkarten in die Lightroom-Datenbank. Während diesem Prozess werden die Bilder mit meinen Standard-Metadaten (Fotograf, Copyright, etc.) ausgestattet und auf die Festplatte kopiert. Praktisch an Lightroom ist, dass sowohl JPG als auch RAW-Daten ohne Umwege eingelesen werden können.
- Danach beende ich Lightroom und brenne die Rohdaten auf DVDs. Sicher ist sicher, denn auch wenn Lightroom die Bilder grundsätzlich nicht antastet und stets im Originalzustand belässt, möchte ich es nicht riskieren, dass irgendwas schief läuft und die unwiederbringlichen Fotos einer Hochzeit verloren wären.
- Sind die Backup-DVDs erstellt, starte ich Lightroom erneut und wähle den Bibliotheksmodus. (Lightroom ist unterteilt in fünf logische Schritte: 1. Bibliothek (Ausmisten/Sortieren/Verwalten) 2. Entwickeln (Bildoptimierung, Schärfen, Entrauschen, Geraderichten, Beschneiden etc.) 3. Diashow 4. Drucken und 5. Web.)
- Dort führe ich die erste Sichtung durch: Dabei markiere ich den eindeutigen Ausschuss per Tastendruck (X), ebenso markiere ich die augenscheinlichsten Perlen (P).
Danach gehe ich zurück zum ersten Bild und setze den Filter, damit alle Ausschuss-Bilder ausgeblendet werden. (Definitiv von der Festplatte löschen werde ich diese Aufnahmen erst ganz am Schluss.)
Im zweiten Durchgang erfolgt die Feinselektion und Bildkorrektur im Entwickeln-Modus. Ich korrigiere Helligkeit, Kontrast, Schatten und Lichter, bestimme die zu verwendenden Ausschnitte und richte die Bilder wenn nötig gerade.
Existieren von ein und derselben Szene mehrere Aufnahmen, dann bestimme ich das beste Bild und markiere die übrig bleibenden ebenfalls als Ausschuss. (Das Fotografenherz schmerzt anfänglich schon, wenn man derart rigoros ausmistet. Doch im Nachhinein bleiben genügend Aufnahmen übrig, welche dafür stets den Betrachter erfreuen, anstatt ihn wegen ständig wiederholender Motive zu ermüden.)
- Nach diesem Durchgang habe ich nun eine angemessene Anzahl Fotos. Nun gilt es, diese auftragsgerecht aufzubereiten. Durch die perfekte Integration können die Bilder direkt aus Lightroom heraus in Adobe Photoshop CS3 bearbeitet werden. Hierzu erstellt Lightroom Kopien der Aufnahmen. Brauche ich lediglich eine Variante eines Fotos, z.B. mit einem anderen Beschnitt oder in Schwarzweiss, so reichen allerdings die Bordmittel von Lightroom. Rechts das Foto anklicken, «Virtuelle Kopie anlegen» wählen und schon hat man einen Klon, den man weiterverarbeiten kann. Dabei wird das Original im Urzustand gelassen. Die durchgeführten Anpassungen werden nicht in der Bilddatei, sondern in seperaten Metadateien gespeichert. Durch die virtuellen Kopien kann man also sehr viel Speicherplatz sparen.
- Nun endlich bin ich dort, wo ich hingelangen wollte. Die Fotos sind selektiert, ausgemistet und optimiert. Nun gilt es, die Fotos je nach Verwendungszweck zu exportieren. Die Philosophie von Lightroom ist bei der ersten Berührung ungewohnt, doch danach lernt man dessen Vorteile zu schätzen. Da man nicht mit den Originaldateien arbeitet, sondern alle Schritte in Metadateien gespeichert werden, können diese Aufnahmen nicht «einfach so» auf Dateiebene weiterverwendet werden. Stattdessen definiert man die gewünschte Zielgrösse, Kompressionsstärke, Aufbau der Dateinamen etc. und startet dann den Export in JPG-Dateien. Ich habe mir angewöhnt, alle Fotos in einer hochauflösenden Version zu exportieren. Zusätzlich erstelle ich eine Diashow mit den besten Fotos (siehe Punkt 4 zum Stichwort Perlen), welche Lightroom auf Wunsch direkt auf den Webserver lädt. Ok, die mitgelieferten Möglichkeiten begeistern mich nicht gar so, wie das restliche Programm. Daher habe ich mir mit SlideShowPro ein leistungsstarkes Plug-in zugelegt. Auf meiner Referenzseite findest Du einige Beispiele, welche so erzeugt wurden.
- Am Schluss brenne ich alles auf DVD und überreiche die festgehaltenen Erinnerungen dem glücklichen Paar.
Ich nutze dieses praktische, aber sicher auch gewöhnungsbedürftige Programm nun schon seit vielen Monaten und bin heute soweit, dass ich mir kein (Arbeits-)Leben mehr «ohne» vorstellen kann… zu sehr hat es meinen Workflow beeinflusst und meine Effizienz verbessert.
Wenn Du Adobe Photoshop Lightroom selbst einmal ausprobieren möchtest, so empfehle ich Dir die kostenlose 30 Tages Testversion.
Gerne forsche ich auf den Infoseiten von Google, ob sich da neue Möglichkeiten der Suche aufgetan haben. So nutze ich Google längst auch als Taschenrechner oder zur Währungsumrechnung.
Doch es kommen ständig neue Möglichkeiten hinzu: Zugriff auf Track’n'Trace der Schweizer Post (einfach auf google.ch nach der Paketnummer suchen), Suche nach Büchern, Adressen (mit Kartenanzeige), Wetter, Synonyme und und und.
Im Blog ImGriff.com hat Ivan nun den Beitrag “12 Google-Tricks, die Ihr noch nicht kennt” veröffentlicht, welche 12 spannende Tricks rund um die Google-Suche verrät. Eine Leseempfehlung von mir!
Ach ja, noch eine Ergänzung… auf Google Maps werden inzwischen auch Fotos von Panoramio angezeigt:

Finde ich irgendwie auch ganz nett… vor allem bei der Reiseplanung. :-)
Update 5.9.2008 - Ich durfte kürzlich ein Referat zum Thema “Google & Co” vor illustrer Gesellschaft halten. Die hierfür erstellten Folien stelle ich hier gerne für die private Nutzung zur Verfügung. (Für die gewerbliche Nutzung ist meine Einwilligung notwendig.)
Heute – genau genommen nur bis 19.00 Uhr – läuft der von Mozilla ausgerufene Weltrekordversuch. Es gilt, an einem einzigen Tag weltweit die meisten Downloads zu zählen. Hierzu nutzt man den Launch der neuen Version von Firefox.
Firefox 3.0 funktioniert wunderbar… schon seit einiger Zeit nutzte ich die Vorabversion, seit heute morgen habe ich auch die finale 3.0 installiert. Die Verbesserungen sind dezent und verbessern aber die Effizienz bei der Arbeit teilweise duetlich. Die intelligente Adresszeile erlaubt die Eingabe eines Schlagwortes anstelle einer URL. So kann man z.B. die Homepage seiner Bank als Favorit speichern, mit “Bank” verschlagworten und ab sofort reicht die Eingabe von “Bank” um die richtige Website zu öffnen.
Im weiteren wurde die Zoom-Funktion überarbeitet. Mit CTRL-[+] vergrössert man die Ansicht. Dabei wird jedoch nicht wie früher nur die Textgrösse verändert, sondern das gesamte Websitelayout inkl. allen Bildern wird vergrössert.
Einen grossen Schritt nach vorne macht Firefox 3 im Bereich der Sicherheit. So wurden zahlreiche Verbesserungen zum Schutze gegen Phishing und Malware getroffen.
So nun aber los und schnell die neue Version herunterladen und damit mithelfen, dass das anvisierte Ziel von 5 Millionen Downloads an einem Tag erreicht wird.
Wer sich intensiv mit der Fotografie auseinandersetzt merkt schnell, dass sich hier ein Fass ohne Boden aufgetan hat. Immer wieder entdeckt man neue nützliche Dinge, die man sein Eigen nennen will: Objektive, Beleuchtungsmittel, Lichtformer, Hintergründe, Speicherkärtchen, Drucker, Fernauslöser, Diffusoren und so weiter. So mancher Kauf wäre nicht nötig gewesen, doch die technische Neugierde muss befriedigt werden. Besonders Objektive gehen ganz gehörig ins Geld, doch das vorgängige Testen ist vielfach nicht möglich. Stattdessen versucht man sich auf Vergleichtests in Zeitschriften und Erfahrungsberichten auf Interrnetseiten zu verlassen, was nicht immer ein eindeutiges Ergebnis mit sich bringt.
Doch vor kurzem entdeckte ich nun einen Service vom Berner Fotografen Rolf Arni, der manches Fotografenherzen höher schlagen lässt. Auf www.rentalens.ch kann man seit wenigen Wochen für faires Geld auch die grossen teuren Objektive tage- oder wochenweise mieten. So kann man «gefahrlos» (vom Leichtsinn und den Folgen von Zerstörung durch Ungeschicklicheit mal abgesehen) und ohne Stress eines dieser hochgelobten Scherben wie zB. das Canon EF 70-200mm f/2.8L IS USM (kostet neu rund 2′500 Franken) auf Herz und Nieren austesten und sich an den vorzüglichen Eigenschaften erfreuen.
Dies habe ich nun dieses Wochenende getan. Bestellt, zwei Tage später per eingeschriebener Paketpost erhalten und nun eine Woche lang bei mir im Einsatz. Coole Sache wie ich finde… und jetzt weiss ich, dass ich wohl auf ein solches Traumobjektiv hin sparen werde. :) Es ist zwar schwer wie Elox – rund 1.5 kg – aber absolut lautlos, schnell und hat wunderbare Abbildungsleistungen.
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