[Lösung] PocketWizard FlexTT5 durch Sekonic L-358 mit RT32 Modul ansteuern

Bist Du kein Fotofreak und auch nicht Technikbegeistert? Dann darfst Du diesen Artikel sofort überhüpfen. Er ist für Dich völlig uninteressant! :-)

Ich nutze das geniale Blitzansteuersystem FlexTT5 und MiniTT1 von PocketWizard, zudem ein Belichtungsmesser von Sekonic mit einem integrierten RT32-Modul zur Funk-Ansteuerung der PocketWizards.

Eine wunderbare Sache, wenn denn alles richtig konfiguriert ist. Dann kann man bequem am zu fotografierenden Objekt die Belichtung messen und hierfür den Blitz ferngesteuert auslösen.Doch bis das alles so lief wie es muss, war ich mehrfach dem Verzweifeln nah. Die Dokumentationen der beiden Hersteller sind dürftig, das Problem offenbar nicht wirklich stark verbreitet… zumindestens fanden sich kaum Hinweise im Netz, wie man die Geräte zum Zusammenspiel bewegen kann.

Daher möchte ich das Ergebnis meiner Try’n'Error-Konfiguration nun “für die Nachwelt” kurz dokumentieren.

Die Lösung besteht in der Konfiguration des FlexTT5 mit dem PocketWizard Utility. Dort definiert man die “Configuration 1″ für die normale ETTL2-Ansteuerung der Blitze und “Configuration 2″ für die manuelle Leistungssteuerung am Blitzgerät. (Bei ETTL2 ist ein manueller Belichtungsmesser so sinnvoll, wie wenn man einem Fisch ein buntes Fahrrad schenkt… ungleich nützlichlicher ist der Belichtungsmesser hingegen bei manueller Leistungssteuerung.)

Konfiguration C1 (ETTL2)

Konfiguration C2 (Manuell)

Bei ETTL2-Ansteuerung wird der FlexTT5 mittels Schiebeschalter auf die C1 gesetzt, das Blitzgerät aufgesetzt und auf den ETTL2-Modus konfiguriert.

Soll die Blitzleistung hingegen manuell gesteuert werden, setzt man den FlexTT5 auf C2, das Blitzgerät mittels Mode-Taste auf M und regelt mit dem Wahlrad die Leistung nach Wunsch.

Konfiguration Belichtungsmesser

Der Sekonic L-358 mit dem RT32 Modul konfiguriert man auf den Kanal 1. Danach kann mit dem Messknopf an der Geräteseite das Blitzgerät fernausgelöst werden und das einfallende Licht gemessen werden… sofern Blitz auf M und FlexTT5 auf C2.

Strobist deutsch übersetzt: Die Blitz-Bibel für jeden Fotografen!

Selbst wenn man seit vielen Jahren eine Fotokamera sein eigen nennt, lernt man nie aus. Zu Beginn versucht man die grundlegendsten Einstellungen zu verstehen, dann entdeckt man die verschiedenen Automatiken, dann den manuellen Modus und irgendwann kommt man auf den Geschmack, mit dem Licht zu spielen. Schnell reicht der interne Blitz nicht mehr aus, die Ansprüche steigen, die Ideen und Wünsche ebenso. So schafft man sich ein Systemblitzgerät an. Spätestens jetzt sollte man David Hobby und seine Website strobist.com kennenlernen.

David befasst sich auf seiner Website ausschliesslich mit dem Blitzen, genauer gesagt mit dem entfesselten Blitzen. Denn erst, wenn das Blitzgerät von der Kamera genommen wird, kann man das schnelle Licht entsprechend effektvoll einsetzen.(Ganz nebenbei… die im Fotoblog FlashFlavour.com gezeigten Fotos, bei welchen eben geblitzt wurde, begeistern mich stets aufs Neue.)

Nun haben einige Jungs das Grundlagenwerk “Lightning 101″  in liebevoller Kleinarbeit übersetzt. Die deutsche Übersetzung dieser empfehlenswerten Lektüre umfasst ganze 43 prall gefüllte Seiten. Hab ich Dich schon neugierig gemacht? Dann klick hier und lade Dir das deutschsprachige PDF von “Lightning 101″ herunter.

iPhone-App: Autostitch für schnelle Panoramafotos

Ich liebe mein iPhone und bin auch nach eineinhalb Jahren noch begeistert ob diesem feinen Stück Technik. Ok, die integrierte Kamera ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, dafür gibts viele andere Pluspunkte. Einer davon ist die riesige Menge an Programmen, welche bequem per AppStore auf das Gerät geladen werden können. Eine kleine Perle, welche ich so richtig gerne mag, möchte ich hier nun vorstellen.

AutoStitch ist nicht die erste Software fürs iPhone, mit welcher man aus mehreren Einzelaufnahmen ein zusammenhängendes Panoramabild herstellen kann. Es ist aber meiner Meinung nach die bislang beste Lösung.

Die Anwendung ist absolut simpel: Zuerst fotografiert man mit der normalen Kamera-Anwendung die Szene, achtet darauf, dass stets ein sich überlappender Bereich existiert. Dabei muss man sich nicht speziell bemühen oder wie bei anderen Anwendungen quasi von Hand die Überlappung möglichst präzise platzieren.

Danach startet man Autostitch, selektiert die ziemlich beliebige Anzahl an Bildern und klickt auf “Stitch”… und schon beginnt das Programm die Bilder selbständig und vollständig automatisch zu einem grossen Panorama zu verbauen.

Und das Schönste daran, es klappt wirklich erstaunlich gut!

Zwei Beispiele aus der Praxis:

Bern, Matten-Quartier, frühmorgens auf dem Weg zu einem Geocache:

Bern Matte

Im Osten St. Gallens findet sich ein kleiner Hügel mit einer traumhaften Aussicht… und ebenfalls ein kleiner Geocache.

Die beiden Bilder sind (angeklickt) in Originalqualität, lediglich auf ein schönes rechteckiges Format zurecht geschnitten. AutoStitch findest  Du im AppStore für Fr. 2.20. Viel Spass!

Als Bilder begannen zu laufen…

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Hat sich die Welt verändert! Heute kann man mit fast jedem Handy Videos drehen, selbst in Zeitschriften werden bereits LCD-Displays eingebaut. Doch man vergisst schnell, dass ein Film eigentlich nichts anderes ist, als eine Aneinanderreihung von einzelnen Bildern. Schnell genug abgespielt erscheint  uns das ganze als Animation oder als Film.

Schon zu Kindeszeiten nutzte ich diese Grundidee und nahezu jedes Schulheft wurde Seite für Seite im Eck bekritzelt… schnell über den Daumen gezogen, schon begannen die Kritzeleien zu leben. Ein echtes Daumenkino eben.

Seit einigen Wochen erlebt das Daumenkino dank einem Angebot der Buchbinderei Burkhardt AG einen unerwarteten Aufschwung. Diese Firma hatte sich bereits mit Ihrer Bookfactory einen guten, innovativen Namen im Fotobuch-Geschäft gemacht und hat nun eine Idee umgesetzt, welche bislang einzigartig ist.

Die Handhabung ist einfach: Man lädt sich ein kurzes Videoschnippselchen über die einfache Weboberfläche hoch, wählt Start und Endpunkt, die gewünschte Gestaltung des Umschlags, beschriftet das Daumenkino und schliesst die Bestellung ab. Einge wenige Tage später kommt dann per Post das Daumenkino, bestehend aus 48 Einzelfotos und einem Umschlag. Und das Vergnügen beginnt.

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Eine wahrlich coole Idee, wenn auch das Papier etwas «sperriger» sein dürfte, denn die Seiten biegen sich leider schnell durch. Ich hatte eine Videosequenz mit dem iPhone gedreht und hochgeladen. Durch die Verwendung des Hochformates ist es relativ tricky, das ganze Bild bei der Animation zu sehen. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, ich hätte mich für ein klassisches Querformatvideo entschieden.

Dennoch die Überraschung ist gelungen und bereichert den vielfältigen Markt an Fotoprodukten. Ich bin schon gespannt, wenn ich erstmals solche Daumenkinos als Gastgeschenke an einer Hochzeit entdecken werde ;-)

Gedruckt sind die Daumenkinos nach Angaben des Herstellers auf HP Indigo Druckmaschinen, was eine sehr hohe Druckqualität ermöglicht.

Möchtest Du selbst ein Daumenkino herstellen? Bei der Eingabe des Gutscheincodes «Popcorn1» gibts 20% Rabatt (gültig bis Ende 2009).

Fotoshooting in luftiger Höhe…

Ich liebe das Aussergewöhnliche! So faszinierte mich die Fotoshooting-Idee von Brigitte und Stefan besonders: Auf rund 2′200 Meter über Meer, in 25 Meter luftiger Höhe und mit einer grandiosen Aussicht liessen sich die beiden von mir ablichten.

Mehr dazu in meinem Fotoblog.

Da habe ich gleich das Fotomodell vernascht!

Ein etwas anderes Fotoshooting hatte ich letzte Woche in der Schaukäserei Stein… da konnte ich das Fotomodell «Schlorzi» gleich nach dem Ablichten vernaschen… ;-)

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