Impressionen vom Tag des Islandpferdes

Letztes Wochenende begleitete ich meine Tochter Janice und ihre Freundin auf den Faxihof, einem Reiterhof im Herzen des Thurgau. Dort reitet sie nämlich jede Woche auf ihren Lieblingen. Ich nutzte die Gelegenheit und sammelte einige Impressionen, welche ich mit ShowItWeb Pro zu einer Diashow verarbeitet habe. Viel Spass.

IGITT! Unser erster GeoCache!

Gelesen habe ich vom Zeitvertrieb GeoCaching schon desöfteren, doch selbst erleben konnte ich es bislang noch nie. Die iPhone-Anwendung GeopherLite jedoch öffnete mir die Augen und weckte die Lust und Neugier. Ich war erstaunt, wieviele Caches – so nennt man die versteckten «Schätze» bei der virtuellen Schnitzeljagd – im nahen Umkreis zu finden sein müssen.

So kam es nun gestern, dass wir zu einem gemütlichen Spaziergang um den Mötteliweiher oberhalb Goldachs aufbrachen. Nach einer Einkehr in der Traube – wir befanden uns bereits auf dem Rückweg – klickte ich auf GeopherLite und sah, dass etwa 400 Meter von uns entfernt ein Cache namens IGITT sein muss. Wir änderten unsere Pläne und machten uns auf die Suche.

In diesem Gestrüpp muss der Schatz zu finden sein... das war uns schnell klar.Die Stelle des mutmasslichen Fundortes war schnell gefunden. Die Aussicht an jenem Ort ist berauschend. Doch den Schatz konnten wir erst nach einer halben Stunde suchen bergen. Er war eigentlich gar nicht so arg gut versteckt, doch es gilt, genau hinzusehen und ein wenig im Unterholz herumzustochern. Das Wechselbad der Gefühle war interessant. Anfänglich reinste Neugier, dann das Gefühl, man müsse den Cache doch finden, so schwer könne das doch nicht sein. Später die Verzweiflung und plötzlich ein unbeschreibliches Glücksgefühl, ein von tief heraus kommendes, schallendes Lachen ob der Originalität des Versteckes.

Zurück bleibt nun die Freude, unseren ersten GeoCache entdeckt zu haben und nun zu wissen, was der Reiz an diesem für Muggles seltsamen Sport und Hobby ist.

Falls ich Dein Interesse an GeoCaching geweckt habe, dann schau doch mal auf swissgeocache.ch vorbei. Dort gibts viele Tipps und Tricks.

Das unvergessliche Erlebnis für Kinder

Ein unvergessliches Erlebnis für Kinder: Ein Bad im NaturmoorKürzlich wanderten wir durch das schöne Appenzellerland. Dies jedoch nicht wie gewohnt mit Wanderschuhen und grossem Rucksack, sondern barfuss. Der Barfuss-Wanderweg führt von Jakobsbad nach Gontenbad und lässt unsere vielfach gescholtenen Füsse die Vielfalt der Natur mit allen Sinnen erleben. Über Kieselwege, saftige Wiesen, sandige Abschnitte und nadelige Waldstücke wurden wir geführt, immer vorne vorauseilend unsere Kinder. Das Highlight war dann jedoch das Naturmoor. Auf einer Strecke von vielleicht hundert Metern konnte man feucht-lehmigen Boden bis hin zu nassem Schlamm erleben. Es dauerte keine Minute bis unsere Kids nicht mehr zu erkennen waren und den zahlreichen Wandern als willkommenes Fotomotiv still hielten.

Übrigens: Glücklicherweise gibt es verschiedene Waschgelegenheiten… die eine war jedoch von Wasserarmut geprägt, beim Bahnhof Gontenbad gab es dann aber eine ergiebige Anlage mit Wasserpumpe und Schläuchen.

Falls Du diese Wanderung auch mal in Angriff nehmen willst – ich kann es Dir wärmstens empfehlen – dann lässt sich der Tag mit einer rasanten Sommerrodel-Fahrt und einem Aufenthalt auf dem grossen Kinderspielplatz bei Jakobsbad abschliessen.

Der Engel «unter» uns

engel.jpgKinder sind so süss!

Gib Ihnen einfach einen Eimer voll Kreide, einen trockenen Vorplatz und etwas Zeit – und schon bald wirst Du erkennen, dass Engel «unter» uns sind…

Gemalt von Janice und Tim.

Erst mal die Schuld dem Kunden zuschieben! (Update)

Ort des Geschehens: Sport- und Freizeitanlage Säntispark in Abtwil SG. Es ist Montag, der 1. Januar 2006, genau 13.30 Uhr. Unsere kleine Familie meldet sich beim Empfang und nimmt die Bowlingschuhe entgegen: Es sind die Grössen 30, 33, 36 und 42. Fast beiläufig erwähne ich, dass ich mich dann nach der ersten Wurfrunde melden werde, damit bei den beiden Kindern die Bumper aktiviert werden können. (Das ist eine nützliche Einrichtung, bei welcher die normalerweise vertieften Seitenbanden hochgefahren werden und damit auch kleinen Kindern ein Bowlingerlebnis vermittelt wird. Die Kugel prallt dann von der Bande ab und bleibt bis zu den Pins im Spiel.)

Doch diese kurze Anmerkung wird unerwartet erwidert. Das gehe nicht, meint die Dame vom Tresen. Ich stutze, frage nach. “Die Bahnen sind besetzt, bei welchen dies möglich ist.” Sichtlich irritiert hake ich nach, denn bislang war dies noch nie ein Thema. Mit einem schroffen “Sie hätten eben schon bei der Reservierung danach fragen sollen!” versucht sie mich abzuhandeln.

Die Enttäuschung begann sich auf den Gesichtern unserer Kinder auszuweiten. Ein Gefühl von Frust, Ärger und Wut durchfloss meine Adern. “Aber, ich habe doch bei der Reservierung gesagt, dass wir 2 Erwachsene und 2 Kinder seien”, versuchte ich mich zu rechtfertigen. Doch ich drang nicht zu ihr durch und durfte mir nur eine schroffe Antwort anhören: “Die könnten ja schliesslich auch 14 sein!” … danach widmete sie sich anderen Kunden, liess uns einfach mit unseren Schuhe am Tresen stehen.

Ich machte mich wieder bemerkbar. Irgendwie spürte ich, dass sich irgendetwas nicht ganz so darstellen sollte, wie es die Mitarbeiterin mir vorzumachen versuchte. Welche Bahnen mit dieser Bumper-Einrichtung ausgestattet seien, wollte ich wissen. Die Dame vom Tresen nannte mir einige Nummern… und ergänzte, fast lautlos, die anderen seien derzeit eben defekt. Das lies mich aufhorchen. “Sie meinen, normalerweise lässt sich die Bumper-Einrichtung auf allen Bowlingbahnen aktivieren?” hakte ich nach. “Das heisst, normalerweise ist es eine Selbstverständlichkeit und der Kunde braucht nicht wie Sie vorhin mir eingeredet haben, bei der Reservation speziell darauf hinzuweisen?” Sie versuchte verlegen auszuweichen, bestätigte mir dies dann schlussendlich.

Das ein Gerät oder eine Einrichtung mal defekt sein kann, ist zwar ärgerlich, doch nicht weiter schlimm. Es wäre niemanden auch nur eine Zackenspitze aus der Krone gebrochen, wenn mir die Mitarbeiterin mitgeteilt hätte, dass leider die anderen Bahnen defekt seien und die derzeit funktionierenden leider besetzt seien. Das Ganze mit einem freundlichen «Entschuldigung» versüsst und die Welt wäre heil und rund geblieben.

Doch was mich wirklich wütend macht ist, wenn eine Mitarbeiterin eines Betriebes stattdessen versucht, die Schuld dem Kunden in die Schuhe zu schieben und sich damit vor der Verantwortung zu drücken versucht.

CC geht an: Migros Ostschweiz, 9201 Gossau

Bravo... Entschuldigung angenommen!Update vom 16.1.2007: Am Freitag hatte ich nun die Gelegenheit, mit Herrn Rüegg, dem Leiter des Säntisparks, ein sehr angenehmes Telefongespräch zu führen. Er entschuldigte sich für das Verhalten seiner Mitarbeiterin und bedauerte, dass sich diese – wohl stressbedingt – derart falsch verhalten habe. Meine Reklamation würde nun zum Anlass genommen, eine interne Schulung durchzuführen.

Gestern lag dann zudem ein nettes Schreiben sowie vier Gutscheine für die Bäderlandschaft in meinem Briefkasten. Diese Entschuldigung nehme ich natürlich gerne an.

Übrigens: Im Rahmen dieses Gespräches erfuhr ich zudem, welche spannenden Ausbaupläne derzeit in Angriff genommen würden: Eine über 100 Meter lange Canyoning-Rutschbahn, ein neues Restaurant mit Blick in die Rutsche, eine römisch-irische Bäderlandschaft, ein Naturweiher und eine Pfahlbauer-Sauna und ein komplett renovierter Fitnessbereich wird uns in den nächsten zwei Jahren beglücken. Da bin ich aber gespannt.

Soll man einen Geheimtipp verraten?

Stahlblauer Himmel und traumhafte Pisten....Über Weihnachten konnte ich endlich wieder die Skier unter meine Füsse schnallen und die herrlichen Pisten herunterbrettern. Trotz verlängertem Wochenende und ausgezeichneten Schneeverhältnissen – an dieser Stelle sei ein riesiges Kompliment an die “Schneemänner” dieses Skiortes gerichtet – staune ich stets aufs Neue, dass man an keinem Skilift auf Menschenschlangen stösst. Dabei erlebte ich schon ganz anderes, beispielsweise vorletztes Jahr im Toggenburg, als ich in Wildhaus-Unterwasser-Alt St. Johann zum Ski fahren war. Dort harrte ich einmal ganze eineinhalb Stunden in EINER Schlange… es war der Frust pur.
Zum einen hoffe ich, dass “mein” Skigebiet weiterhin ein Geheimtipp bleibt. Andererseits möchte ich das Gute im Leben mit meinen lieben Mitmenschen teilen. Ein Zwiespalt und eine Gratwanderung zugleich… :-)

Das graubündnerische Obersaxen-Mundaun – oups, jetzt habe ich es doch verraten – überrascht durch sehr faire, familienfreundliche Preise, viele toll präparierte Pisten und moderne Anlagen, behält aber trotzdem seinen Charme und zahlreiche kleine Skihütten laden zu sonnigen Schümli-Pflümli und scharfen Tiifelswürscht. Kostenlose Parkplätze direkt in der Talstation gibts übrigens auch genügend. Den nervenden Stau an den Liften und die “mondänen” Preise lasse ich da lieber anderen Skiorten. :-)
Nun zähle ich die Tage bis zu den Skiferien… und wünsche mir, dass das Wetter wieder so toll mitspielt wie in diesen Tagen.

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