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Unsere Reise durch die Toskana, Teil 2
1Was wir letzte Woche mit etwas Fleiss geschafft hatten, klappt diese Woche nicht so ganz… ich meine das tägliche Bloggen unserer Reise. Macht aber nichts, dafür schreiben wir etwas weniger und zeigen ein paar Fotos mehr. :-)
Unsere Reise ist herrlich… das Wetter erfreut uns rund um die Uhr, das Essen ist vorzüglich und unser Gemüt bekommt viele Eindrücke geboten.
Wir übernachten von Tag zu Tag an einem anderen Ort, nicht in Hotels, sondern in «Agriturismo». Das sind Landwirtschaftsbetriebe (oder waren mal welche), die sich dem Tourismus verschrieben haben und meistens sehr gepflegte Zimmer mit Frühstück anbieten. Ab und an wähnt man sich in einer Villa, mal in einem grosszügigen Landsitz, sehr häufig gibts Swimmingpools, grosse Gärten und auch ein klein wenig Gastronomie. Doch genau wie in unserer Tour de Suisse kamen wir zum Schluss, dass der Preis für den Aufenthalt in keinem Zusammenhang mit der gebotenen Qualität und Ausstattung steht… eher erscheint es mir, dass diese Faktoren ausgewürfelt wurden. ;-)
Unser Auto fuhr uns zuverlässig über alle Hügel und Täler, wir entdeckten wunderschöne, idyllische Dörfchen, kleine Städte und Touristenmassenauflaufzentren, historische Burgen und verfallene Mauern.
Das Geocachen brachte uns auch zu manch einsamen Ort, fernab der Touristenströme…. und in einem Logbuch erhielt ich von meiner Liebsten auch eine ganz persönliche Widmung zu meinem Geburtstag. (Was drin steht, erfahren nur jene, die diesen Cache auch besuchen werden…) Ich liebe Dich auch, meine liebste «Fidanzata».
Oh, da fällt mir grad das liebe Geburtstagsständchen ein, mit welchem mich meine Arbeitskollegen telefonisch überrascht haben. Danke Leute, ihr seit ja so toll!
Elox geniesst die Reise auch, kein Wunder, denn er nächtigt ja auch stets königlich. Einen Grund muss es ja für die Hund-Zuschläge bei der Übernachtung geben. :-)
Ein Highlight war für uns die Einladung zu Annalisa und Jeannot, welche vor 10 Jahren in die Toskana ausgewandert sind. Zuerst genossen wir ein wunderbares Aperitif in einer lauschigen Veranda, später wurden wir kulinarisch verwöhnt und auch Wein gabs reichlich. Bevor wir zu später Stunde aufbrachen, degustierten wir verschiedene Grappas. Ich war total überrascht, welch Vielfalt diese «Schnäppse» boten… vor allem der eine namens «Zeni» hatte es mir angetan… herrlich dieser Geschmack der alten Fässer, worin er gereift hat.
Leicht absurd war es denn auch, dass wir als Gastgeschenk einen Grappa mitgebracht hatten… wussten wir doch nicht, dass Jeannots Frau in einer Grapperia gearbeitet hatte. Nichts desto trotz, es war ein gelungener Abend mit ausufernden, tiefgehenden Gesprächen und viel Freude. Herzlichen Dank, liebe Annalisa und lieber Jeannot für Eure herzliche Gastfreundlichkeit.
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Endlich 300 geschafft! [Geocaching]
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Wenn ich die Statistiken mancher Kollegen betrachte, dann fühle ich mich ganz klein und schmächtig. Dennoch hege ich einen gewissen Stolz, vergangenen Sonntag meinen 300. Geocache gehoben zu haben. Auf unserer schönen Velotour entlang dem alten Rhein von Lustenau nach Hohenems haben wir einmal mehr viele Filmdosen, PETlinge und Tupperdosen entdeckt.
Bisher ist mir dieses Hobby nicht verleidet, im Gegenteil. Immer wieder entdecke ich neue, aussergewöhnliche Ideen, welche die Owner in ihre Caches verbaut haben. Diese Vielfalt und die stete Ungewissheit, was man am Zielort antreffen wird, treibt mich immer wieder an auf die Suche zu gehen.
Und manchmal wird man unerwartet nachdenklich. So beim «Rohr in die Freiheit». Ich war schon früher mal an diesem Ort, wenn auch von der Schweizer Seite her. Ich machte mir damals keinerlei Gedanken, was es mit diesem seltsamen Gebilde auf sich haben könnte. Erst durch den Geocache realisierte ich erst, was für schlimme Schicksale hier vor 60 Jahren entschieden wurden. Als wir weiterfuhren blieb viel Nachdenklichkeit zurück.
Dieser weisse Wollknäuel ist übrigens der Namensgeber meines Geocacher-Aliases «elox2008»… unser treuer, vierbeiniger Beleiter:
Test: Led Lenser M7 – und es werde intelligentes Licht!
6Ob beim Geocaching oder beim Reisen mit dem Wohnmobil, eine Outdoor-Taschenlampe gehört stets zur Grundausstattung. Von den klassischen «Pfunzeln» aus dem Supermarkt hatte ich mich schon länger verabschiedet und nutzte bislang irgendwelche LED-Lampen aus Fernost oder meine geliebte Stirnlampe. Von LED LENSER-Taschenlampen habe ich schon viel gehört und so war meine Freude gross, als ich die Gelegenheit erhielt, ein neues Produkt aus dem Hause Zweibrüder testen zu dürfen.
Schon beim Auspacken überrascht die LED LENSER M7 durch ihre herrliche Haptik. Richtig fein verarbeitet, massiv, nichts wackelt, alle Bedienelemente sind schön satt und präzise, und auch ihr Gewicht von 193 Gramm lässt die Lampe gut in der Hand liegen. In der schmucken Verpackung liegen nebst der Lampe, ein glasfaserverstärkter Kunststoffclip, eine Tragschlaufe, 4 AAA-Batterien und eine Anleitung bei. Letztere ist bei diesem Lichtspender auch tatsächlich nötigt, denn er bietet zahlreiche Funktionen und Betriebsmodi… und kommt dennoch nur mit einem Taster aus.

Vorne im Bild der intelligente Clip für die bequeme Befestigung der Lampe an einem Gürtel und dennoch schneller Zugriffsmöglichkeit.
Doch bevor ich mich auf die Anleitung stürzte ;-) macht man natürlich das, was naheliegend ist: Man drückt den Taster – und staunt! Die LED LENSER M7 ist einfach nur hell, sehr hell und liess mich wirklich verblüffen. Das Advanced Speed Focus-System lässt den Lichtstrahl stufenlos und vor allem sehr schnell bündeln oder streuen. Dabei muss man nur den Fokussierring nach vorne oder hinten schieben, mit einer leichten Linksdrehung wird dieser gleich arretiert. Der Hersteller hat mit einem ausgeklügelten Linsensystem was geschafft, was ich so noch nie zuvor gesehen habe: Die Ausleuchtung ist extrem gleichmässig und macht einen kreisrunden Bereich taghell.
Wird das Licht gebündelt, reicht das Licht gemäss Herstellerangabe 255 Meter weit, als Flutlicht erhält man die gleichmässige Ausleuchtung.
Kommen wir zurück zum Thema Anleitung. Diese ist zwar etwas klein geschrieben und man muss gewisse Abschnitte schon zweimal lesen um sie zu verstehen. Doch eigentlich ists ganz einfach. Den Bedientaster fest durchdrücken und die Lampe leuchtet, wird der Taster dann nur leicht angetippt, wechselt man zwischen verschiedenen Lichtfunktionen. Je nach Anwendung kann man die Lampe anweisen, gewisse Lichtfunktionen «auszublenden».
Hierzu konfiguriert man die Leuchte dank der «Smart Light Technology» und setzt sie in einen von drei verschiedenen Betriebsmodi.
Easy-Programm
Hier stehen dem Benutzer drei Lichtvarianten zur Auswahl: Volle Lichtstärke (Power), auf 15% Lichtstärke reduziertzes Licht (Low Power) und der stufenlosen Einstellung zwischen 15 und 100% (Dim). Das ist der ideale Modus für Leute, welche nur eine «simple», aber lichtstarke und robuste Taschenlampe wünschen.
Defense-Programm
Hier kann neben dem hellen Licht ein Stroboskoplicht aktiviert werden. Dieses für unvorbereitete Angreifer irritierende schnell blitzende Licht soll der Verteidigung dienen und den Angreifer abwehren. Im Unterschied zu anderen Taschenlampen mit ähnlicher Funktion steht das Defenseprogramm wirklich sofort – mit nur einem Tastendruck – bereit und kann damit auch im Notfall sinnvoll und ohne Gefummel eingesetzt werden. Dem nächtlichen Gassi-gehen durch dunkle Ecken steht damit nichts mehr im Wege… ;)
Unter der Modellbezeichnung LED LENSER M7T ist die Lampe übrigens auch in einer «taktischen» Ausführung mit Glasbruch-Kappe erhältlich. Diese ist ausserdem mit einer besonders rutschfesten Oberfläche ausgestattet und kann somit mit Handschuhen noch besser gehalten werden. Auch eine aufladbare Variante (LED LENSER M7R) mit dem Floating Charge Ladesystem ist geplant.
Professional-Modus
Im Profimodus stehen alle 8 Lichtfunktionen zur Verfügung. Nebst den vorher genannten zusätzlich noch regelmässiges Blinken und S.O.S.-Signal.
Energiespar-Funktionen inklusive
Der integrierte Microcontroller steuert aber nicht nur die verschiedenen Funktionen, sondern auch zwei unterschiedliche Energieprofile, welche die maximale Leuchtdauer beeinflussen. Beim «Constant Current»-Modus bleibt das Licht über die gesamte Zeit gleich konstant hell, im «Energy Saving»-Modus hingegen wird die Lichtleistung nach einer kurzen Zeit voller Leistung etwas reduziert. Der Wechsel zwischen beiden Modi erfolgt durch 8-maliges Antippen des Tasters und nachfolgendem Einschalten der Taschenlampe.

In einer Langzeitbelichtung habe ich mit der Led Lenser einige Stellen im Garten zusätzlich aufgehellt... sozusagen mit Licht angemalt.
Doch nun kommen wir zum Praxiseinsatz.
In meinem Urlaub fuhren wir mit dem Wohnmobil bis nach Holland. Bereits bei der ersten Station erfreute ich mich an der LED LENSER M7. In der Nähe von Soltau erreichten wir kurz vor Mitternacht den unbeleuchteten Stellplatz. Bei der Ankunft gilt es einige Dinge zu tun: Strom anschliessen, Gashahn öffnen für die Heizung etc. Die Lampe tauchte die Szenen in angenehm helles Licht und wir konnten so schnell unsere Aufgaben erledigen. Vor dem Schlafen gehen wollte ich dann noch einen Geocache, grad mal 150 m vom WoMo entfernt suchen. Eine ideale Testumgebung für die Taschenlampe. Dank dem ausgeglichenen Lichtbild gestaltete sich das Suchen nach der kleinen Dose sehr bequem…

Mit der LEN LENSER M7 wird die ganze Szene ausgeleuchtet. Die Suche nach der Geocaching-Dose ist damit für die Augen wenig anstrengend...

... ganz im Unterschied zu meiner Stirnlampe, welche das Licht extrem bündelt und nur einen kleinen Bereich beleuchtet.
Inzwischen sind wir erholt und mit vielen Eindrücken aus dem Urlaub zurückgekehrt.
Mit Licht malen…
Ein Fotoapparat und eine Taschenlampe… das sind die Grundlagen für eine besondere Art der Kunst. Die Kamera wird auch Langzeitbelichtung gestellt und mit der Taschenlampe wird während der Belichtung in die Dunkelheit gemalt. Das Ergebnis sind faszinierende, einmalige Bilder. Auch ich wollte damit experimentieren… beim ersten Bild übrigens nutzte ich fürs linke Herz die Stroboskopfunktion der M7. Mit der kleinen P2 malten wir das zweite Herz…
Weitere Lichtkunst-Beispiele findest Du in der LED LENSER Galerie. Generell arbeitet der Hersteller Zweibrüder gerne mit ihren Anwendern zusammen. So pflegen Sie ein eigenes Forum, Twittern und sind auch bei Facebook fleissig aktiv.
Fazit
Die LED LENSER M7 habe ich lieben gelernt und möchte sie nicht mehr hergeben. Demontiert man die Lampe entdeckt man viele Details wie die vergoldeten Kontakte oder gut abgedichtete Elemente, welche die hohen Qualitätsansprüche des Herstellers belegen. Ein Satz mit 4 AAA-Batterien (oder Akkus) soll bis zu 11 Stunden halten. Soviel Qualität hat seinen Preis. Die M7 kostet rund 100 Euro, doch wenn man diese HighEnd-Leuchte mal selbst in den Händen gehabt hat, spürt man sofort, dass die es wert ist. (Die kleine P2 ist übrigens zu rund 18 Euro erhältlich.)


























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