iPhone 3G – Orange blamiert sich (immer noch)! [UPDATED]

Ausschnitt aus dem nichtssagenden Newsletter von Orange, deren Mitbewerber zwei Tage zuvor bereits alle Konditionen bekannt gab.Als Swisscom bekannt gab, dass das iPhone 3G bei ihnen erhältlich sein werde, zog Orange eine Stunde später nach und bot auch ihren Kunden ein Newsletter-Anmelde-Formular. Mehr war es eigentlich nicht. Die ganze Welt wartet nun gespannt auf den 11. Juli, an welchem das Kult-Handy endlich und erstmals auch in der Schweiz offiziell erhältlich sein wird.

Am 1. Juli dann verschickte Swisscom fast zeitgleich mit der Pressemitteilung einen Newsletter an die interessierten Anwender. Dieser enthielt Angaben über Preise und Abonnements. Seither warte ich als Orange-Kunde auf ähnliches von meiner Telefongesellschaft. Gestern Abend dann blinkts in meinem Posteingang. Orange meldet sich bezüglich dem iPhone zu Wort.  Doch anstatt konkreten Informationen wird mir nur mitgeteilt, dass ich bei Orange die Wahl zwischen drei Modellen habe und dass ich einer der ersten sei, der ein attraktives Angebot erhalten werde.

Was hier Orange vorllzieht wirkt auf mich ziemlich blamabel. Jedes Kind weiss doch, wie gross das Interesse am iPhone ist. Orange hatte wochenlang Zeit um sich Gedanken über die Preisgestaltung zu machen. Doch selbst einige Tage vor dem Release scheint Orange überrascht zu sein und versucht sich mit der seltsamen Mail aus der Schlinge zu ziehen. Peinlich finde ich, denn die ganze Schweiz erwartet JETZT Fakten… und ich frage mich derweil, ob wenigstens das Netz von Orange auf die iPhone-Features bis zum Launch ausgebaut ist oder ob Orange dann auch per E-Mail mitteilt “Lieber Kunde, irgendwann werden Sie Ihr iPhone auch bei uns im vollen Funktionsumfang nutzen können.”

Update 4.7.2008 11.15 – Orange hat nun nachgezogen und ihre Abo-Preise kommuniziert. Ich erfuhr es via PC Tipp Newsletter. Auf der Orange-Homepage findet man versteckt in den Pressemitteilungen diese Infos als PDF…. ansonsten schweigt sich Orange weiterhin darüber aus. Ebenso warte ich nun auch eine E-Mail… schliesslich habe ich mich dort in den Newsletterverteiler eingeschrieben und soll so aus erster Hand die Infos erhalten. :-)

Die Konditionen sind übrigens durchaus interessant. Zum einen gibts neben 2-Jahres-Verträge auch Ein-Jahres-Abonnements. Dazu enthalten die Angebote auch Freiminuten und SMS.

Update 4.7.2008 13.45 - Auf der Homepage gibts immer noch keine Infos, auch per Mail ist noch nichts eingetroffen. Darum habe ich mal bei der Hotline angerufen und mich versucht zu erkundigen. Nunja, in Widersprüche verstrickt hat sich die gute Dame am anderen Ende der Leitung. Zusammengefasst lässt sich das Gespräch so zusammenfassen: “Wir haben keine Ahnung, wir wissen nichts und wir erfahrens erst. Die Preispläne sind zwar schon publiziert, aber die Tarife noch nicht bekannt.” – Nachgefragt, wo der Unterschied zwischen Preisplan und Tarif liege, erfahre ich dann, dass damit die Konditionen für eine Abo-Verlängerungen gemeint seien. Es gebe dann bestimmt ein Angebot, nur sei noch nichts bekannt. Warten wir also ab… zum Glück bin ich am 11.7. in den Ferien und komme somit gar nicht in die Versuchung, jetzt und sofort so ein Gerät ergattern zu wollen. :-)

iPhone-Mania in Goldach

Sitzen in der ersten Reihe: Die drei iPhone-Freunde...Das passt ja mal wieder. Da blogge ich am morgen über den Traum aller Technik-Spezis und schon am Abend werde ich mit der harten Realität konfrontiert. Da sitzen wir in der Aula Goldach, wartend auf Michel Gammenthalers Auftritt, und gleich drei Jungs neben mir spielen mit ihren iPhones. ;-) Ich will auch eines! Selbst Janice findets cool.

iPhone – Ich will Dich!

Ich will es nicht mehr hergeben! Ronnys iPhoneRonny hat sein Versprechen wahr gemacht. Ich hatte die Ehre, seinen US-Import, ein echtes iPhone von Apple berühren zu dürfen. Das Gerät verschlug mir die fast Sprache. Noch nie zuvor hat mich ein Handy, ja überhaupt ein technisches Gerät derart begeistert, verblüfft und verzaubert. Die Benutzerführung ist brilliant, die Reaktionsgeschwindigkeiten traumhaft, das ganze Konzept rund und ausgefeilt. Ich war den Tränen nahe, als ich es ihm wieder aushändigen musste. :-)

So bleiben im Moment nur schöne Erinnerungen an diesen erhabenen Moment, doch schon bald soll das edle Teil ja auch hierzulande erhältlich sein. *träum*

Swisscom reagiert auf Sunrise-Angebot

Seit September nutze ich das tolle T@KE AWAY-Angebot von Sunrise, um von unterwegs das Internet in brauchbarer Geschwindigkeit und zu bezahlbaren Konditionen zu nutzen. So tippe ich diesen Beitrag an einem Ort, wo ich keinen klassischen Internetzugang habe, sondern mich just über jenes Mobilfunkangebot eingewählt habe.

Jetzt scheint auch Swisscom erkannt zu haben, dass ihre bisherigen Angebote meilenweit von demjenigen von Sunrise entfernt war und reagiert. Seit kurzem gibts ein ähnliches Abomodell: 10 Franken Grundgebühr, Fr. 4.50 pro Kalendertag, an welchem das Internet darüber genutzt wird. Bei Sunrise sind es übrigens 10 Franken und Fr. 3.50 pro Tag. Bei beiden gibt es keine Mengenlimit, sondern man kann für diese Tagespauschale soviel und solange im Internet surfen wie man will.

Speziell finde ich jedoch das Marketing der beiden. Während Sunrise ihr vorreiterhaftes Angebot in grossen Tönen in die Welt hinausposaunt, führt Swisscom dieses zusätzliche Abo klammheimlich und und dezent unübersichtlich ein. Dem geneigten Kunden wird das Fr. 10/Mt./Fr.4.50/Tag-Abo fast schon verheimlicht, wenn man Infos dazu auf der Swisscom-Site sucht. Auf den ersten und zweiten Blick erkenne ICH diese Konditionen jedenfalls nicht. Vermutlich befürchtet diese, das zuviele bestehende “Unlimited”-Kunden ihr teures Monatsabo künden und zum interessanten 10 Franken-Abo wechseln würden.

Ein Tarif in alle Netze… ist Tele2 was für mich?

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Meine liebe Kollegen um mich herum fragen sich gelegentlich, warum ich bei jeder neuen technischen Spielerei mitmache. «Ich probiere eben gerne Neues aus», wäre da eine plausible Antwort meinerseits. So versuche ich mich auch stets im Tarifdschungel der Telekommunikation zurechtzufinden und ackere entsprechende Tariflisten durch. Tele2 lässt nun verlauten, dass mit ihrem neuen Tarif «Mobile One» das Rechnen ein Ende habe. Mit 19 Rappen pro Minute klingt das Ganze auch sehr verlockend. So mache ich nun die Probe aufs Exempel und rechne mal anhand meines Telefonieverhaltens das Angebot durch:

Im letzten Monat habe ich wie folgt telefoniert:

174 Minuten ins Schweizer Festnetz (35 Anrufe), 77 Minuten auf Schweizer Mobilfunknetze (36 Anrufe), einen 6:02 Minuten dauernden Anruf nach Russland, 3:09 Minuten nach Deutschland (5 Anrufe). Aus dem Ausland telefonierte ich zudem 13 Minuten lang in die Schweiz, und wurde im Ausland für 12 Minuten aus der Schweiz angerufen. Dazu rief ich meine Voicebox 3mal ab, versandte 47 SMS und 3 MMS-Nachrichten und übertrug 5′244 KB Daten in 35 Sessions und rief zusätzlich 720x mein Mailkonto ab (halbstündlich). Für all das inkl. Abogebühr und Optionen bezahlte ich mit meinem Orange Optima 100 Abo genau Fr. 131.40. (Uiuiui… jetzt habt ihr aber ganz persönliche Details von mir erfahren.. nicht dass ihr damit Unfug treibt, gelle? :-)

So, dann rechnen wir nun mal das Tele2-Angebot durch: Der Anfang scheint einfach und transparent. Jeder Anruf innerhalb der Schweiz kostet Fr. 0.19 pro Minute, abgerechnet wird in 60 Sekunden Schritten.

Zuerst die Anrufe auf Festnetz und Mobilfunknetze: Hier komme ich, wenn man die 60 Sekunden-Abrechnung berücksichtigt nicht auf die 251 tatsächlich vertelefonierten Minuten, sondern auf verrechnete 286 Minuten. Das macht somit Fr. 54.34. Der Anruf nach Russland schlägt mit Fr. 7.96 zu Buche, die Anrufe nach Deutschland Fr. 3.54. Für die im Ausland entgegengenommenen Anrufe bezahle ich Fr. 12.00, für die im Ausland getätigten Anrufe in die Schweiz Fr. 13.00 und für den zweimaligen Abruf der Voicebox verrechnet mir Tele2 Fr. 0.38.

So kommen wir zum ersten Zwischenstand: Nur Gespräche. Bei Orange hätte mich dieses Volumen inkl. Abo mit Fr. 100.19 bereits etwas mehr gekostet als Tele2 mit Ihrem Prepaid-Angebot, bei welchem man keine vertragliche Bindung eingehen muss. Hier hätte mich das Ganze gerade mal Fr. 91.22 gekostet. Auch ein erstes Fazit kann ich an dieser Stelle anbringen: Nutzt man das Handy vorwiegend innerhalb der Schweiz, so scheint Tele2 derzeit unschlagbar zu sein. Denn nur die Auslandstarife haben bei diesem Vergleich die beiden Gesamtkosten so nahe zueinander rücken lassen und auch die direkten Mitbewerber Coop Mobile und M-Budget-Mobile scheinen Tele2 nicht wirklich die Stirn bieten zu können.

Nun kommen wir zum Nachrichtenversand. Hier verrechnet Tele2 10 Rappen pro SMS und 50 Rappen pro MMS, ich errechne ein Total von Fr. 6.20. Nochmals ein Punkt für Tele2, denn bei Orange kostet mich das Fr. 16.62.

Doch jetzt bin ich auf das matchentscheidende Thema «Datenübertragung» gespannt: Ich rufe per Handy halbstündlich mein Mailkonto ab und übertrage hierbei jeweils die Mailheader. So kommen locker 720 Datensessions mit wenig Datenverkehr (< 10 KB) zusammen. Bei Orange nutze ich hierzu ein Mailkonto von Orangeworld. Deren Abruf ist kostenlos, wenn man die Option “Optima Internet” nutzt. Die Nutzung des Internets via Handy hat aber auch bei Orange seinen Preis, so bezahlte ich für den gesamten Datenverkehr inkl. notwendiger Optionen Fr. 15.00. Bei Tele2 gibt es leider vergleichbare Option. Hier kommt mich das Ganze offenbar etwas teurer: Fr. 43.57. Hier gewinnt Orange deutlich.

Doch wie siehts unter dem Strich aus?

Orange Optima 100:
Gespräche Fr. 100.19
SMS/MMS: Fr. 16.22
Datenverkehr: Fr. 15.00
Total: Fr. 131.41

Tele 2 Mobile One Prepaid:
Gespräche Fr. 91.22
SMS/MMS: Fr. 6.20
Datenverkehr: Fr. 43.57
Total: Fr. 140.99
Aus diesem Vergleich schliesse ich, dass ich für mein Nutzungsverhalten derzeit das richtige Angebot gewählt habe. Ich erkenne aber auch, dass der «normale» Handybenutzer mit dem Tele2-Angebot aller wahrscheinlich nach deutlich besser fährt. Rechnet man den Datenverkehr nämlich raus, so ist Tele2 nämlich bei obigem Vergleich bereits 19 Franken günstiger.

Eine weitere Erkenntnis ist, dass für Abomodelle heutzutage nicht mehr nur der Preis spricht. Früher waren Abos bei den Minutenpreise den Prepaid-Angeboten deutlich überlegen, doch heute machen letztere das Rennen. Ich glaube, das Hauptargument für Pro und Kontra Abo versus PrePaid ist die Überlegung, was für ein Handy man zum Angebot dazu kaufen will. Die PrePaid-Angebote setzen auf Kunden, welche mit einem einfachen, preiswerten Handy zufrieden sind oder bereits eines besitzen. Abo-Angebote ermöglichen dafür modernere Geräte zu bezahlbaren Preisen, jedoch mit 1- oder 2-jähriger Bindung.

Fundstück: Natelabo mit Anti-Konkurrenz-Tarif

Da berichtet der PCTipp über das neuste Abomodell bei Swisscom: Natel Pro liberty. Anrufe aufs Fixnetz und auf Swisscom-Handys kosten 30 Rappen pro Stunde, Anrufe auf Handys der Konkurrenz angeblich 30 Rappen pro Sekunde. Da hat sich wohl einer verrechnet oder vertippt. :-)

1 von 3123