One bad app... gelungende Apple-Satire

Gestern abend haben die ganzen Apple-Jünger inne gehalten, gespannt zu ihrem «Messias Steve» hochgeschaut und auf die neusten Ankündigen aus der Technikküche in Cuppertino gewartet.

Dieser ganze Hype gibt Parodien aller Art unendlich viel Nahrung, was auch Julian Smith genutzt hat und den Zulassungsprozess des App-Stores auf die Schippe nimmt. Herrlich!

iPhone-App: Autostitch für schnelle Panoramafotos

Ich liebe mein iPhone und bin auch nach eineinhalb Jahren noch begeistert ob diesem feinen Stück Technik. Ok, die integrierte Kamera ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, dafür gibts viele andere Pluspunkte. Einer davon ist die riesige Menge an Programmen, welche bequem per AppStore auf das Gerät geladen werden können. Eine kleine Perle, welche ich so richtig gerne mag, möchte ich hier nun vorstellen.

AutoStitch ist nicht die erste Software fürs iPhone, mit welcher man aus mehreren Einzelaufnahmen ein zusammenhängendes Panoramabild herstellen kann. Es ist aber meiner Meinung nach die bislang beste Lösung.

Die Anwendung ist absolut simpel: Zuerst fotografiert man mit der normalen Kamera-Anwendung die Szene, achtet darauf, dass stets ein sich überlappender Bereich existiert. Dabei muss man sich nicht speziell bemühen oder wie bei anderen Anwendungen quasi von Hand die Überlappung möglichst präzise platzieren.

Danach startet man Autostitch, selektiert die ziemlich beliebige Anzahl an Bildern und klickt auf “Stitch”… und schon beginnt das Programm die Bilder selbständig und vollständig automatisch zu einem grossen Panorama zu verbauen.

Und das Schönste daran, es klappt wirklich erstaunlich gut!

Zwei Beispiele aus der Praxis:

Bern, Matten-Quartier, frühmorgens auf dem Weg zu einem Geocache:

Bern Matte

Im Osten St. Gallens findet sich ein kleiner Hügel mit einer traumhaften Aussicht… und ebenfalls ein kleiner Geocache.

Die beiden Bilder sind (angeklickt) in Originalqualität, lediglich auf ein schönes rechteckiges Format zurecht geschnitten. AutoStitch findest  Du im AppStore für Fr. 2.20. Viel Spass!

Blog jetzt auch für iPhone optimiert

So präsentiert sich die Ansicht auf dem iPhone... natürlich lässt sich die Standardansicht nachwievor aktivieren.Wenn ich meine Zugriffstatistiken glaube, so steigt die Zahl der Besucher stetig, welche sich mit dem iPhone und dem Safari-Browser auf meine Website «verirren».

Dem habe ich nun Rechnung getragen und für diese mobilen User das Plug-In WPtouch installiert, welches eine vereinfachte Darstellung und eine verbesserte Lesbarkeit ermöglicht.

(Wenn Du trotzdem die Originaldarstellung wünschst, dann findest Du ganz unten den Umschalter zum «Regular Theme».)

Do it yourself: 15″ LCD Personal Organizer

Komfortabler kann ein Aufgabenplaner fast nicht sein...iPhone, Blackberry und wie sie alle heissen mögen… ich liebe diese praktischen elektronischen Begleiter und möchte sie nicht mehr missen. Doch manchmal sind selbst die komfortabelsten Benutzeroberfläche zu umständlich, die grössten Displays zu unübersichtlich und die beste Schrifterkennung zu fehleranfällig, so dass man irgendwann mit einem Schmunzeln auf den Lippen bemerkt, sich längst mit einen praktischen Workaround beholfen zu haben. So steht bei meiner Arbeit ein praktischer Aufgabenplaner im 15″-Format, der stromunabhängig funktioniert und stets alle wichtigen Pendenzen anzeigt…

Eine Frage der Sichtweise: Maverick Mobile Solutions

Der lesenwerte neuerdings.com Blog berichtet über die Sicherheitslösung von «Maverick Mobile Solutions». Ich zitiere:

Sobald der Dieb seine eigene SIM-Karte einlegt – denn mit der des ehemaligen Besitzers kann er ja nichts anfangen – verschlüsselt die indische Software alle Daten – Kontakte, gespeicherte SMS und MMS – und schickt sie dem ehemaligen Besitzer zu. Außerdem werden nun alle gesendeten und empfangenen SMS dem ehemaligen Besitzer weitergeleitet, damit der den Dieb ermitteln kann, ebenso kann er alle Telefonate des Diebs mithören. Standortmeldungen werden ebenfalls mitgesendet. Und schließlich kann der ehemalige Besitzer auch noch einen Sirenenton auslösen, um den Dieb zu ärgern.

Irgendwie auffällig und seltsam zugleich. Hier wird über ein “Sicherheitstool” berichtet, welches auf Gespräche, SMS und Kontakte zugreifen könne… dies ist natürlich nur deswegen möglich, da das verwendete Betriebssystem Symbian (S60, 2nd, 3nd) dies augenscheinlich auch zulässt… und keiner schreit auf.

Hätte sich dieser Artikel hingegen um eine iPhone-Applikation gehandelt, dann hätte wohl die ganze Welt aufgeschrien und die Medien hätten sich in der Berichterstattung über die “neu entdeckte” Sicherheitslücke und Businessuntauglichkeit überboten.

Eine verkehrte Welt.

IGITT! Unser erster GeoCache!

Gelesen habe ich vom Zeitvertrieb GeoCaching schon desöfteren, doch selbst erleben konnte ich es bislang noch nie. Die iPhone-Anwendung GeopherLite jedoch öffnete mir die Augen und weckte die Lust und Neugier. Ich war erstaunt, wieviele Caches – so nennt man die versteckten «Schätze» bei der virtuellen Schnitzeljagd – im nahen Umkreis zu finden sein müssen.

So kam es nun gestern, dass wir zu einem gemütlichen Spaziergang um den Mötteliweiher oberhalb Goldachs aufbrachen. Nach einer Einkehr in der Traube – wir befanden uns bereits auf dem Rückweg – klickte ich auf GeopherLite und sah, dass etwa 400 Meter von uns entfernt ein Cache namens IGITT sein muss. Wir änderten unsere Pläne und machten uns auf die Suche.

In diesem Gestrüpp muss der Schatz zu finden sein... das war uns schnell klar.Die Stelle des mutmasslichen Fundortes war schnell gefunden. Die Aussicht an jenem Ort ist berauschend. Doch den Schatz konnten wir erst nach einer halben Stunde suchen bergen. Er war eigentlich gar nicht so arg gut versteckt, doch es gilt, genau hinzusehen und ein wenig im Unterholz herumzustochern. Das Wechselbad der Gefühle war interessant. Anfänglich reinste Neugier, dann das Gefühl, man müsse den Cache doch finden, so schwer könne das doch nicht sein. Später die Verzweiflung und plötzlich ein unbeschreibliches Glücksgefühl, ein von tief heraus kommendes, schallendes Lachen ob der Originalität des Versteckes.

Zurück bleibt nun die Freude, unseren ersten GeoCache entdeckt zu haben und nun zu wissen, was der Reiz an diesem für Muggles seltsamen Sport und Hobby ist.

Falls ich Dein Interesse an GeoCaching geweckt habe, dann schau doch mal auf swissgeocache.ch vorbei. Dort gibts viele Tipps und Tricks.

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