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Das muss man einfach gesehen haben, bevor man ins Gras beisst.
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Ich bezeichne mich gerne und oft als Filmliebhaber, neudeutsch auch Cineast genannt. Auch wenn ich in meinem Leben bestimmt schon hunderte Filme gesehen habe, werde ich nie behaupten können, alles Sehenswerte gesehen zu haben.
Kürzlich stolperte ich über eine Sendung, in welcher es um besondere Filmmomente ging. Dabei entdeckte ich, dass es da noch so einige Filmklassiker gibt, welche ich zwar beim Namen und vom Genre her kenne, jedoch selbst noch nie gesehen hatte. So löste zwar auch Enio Morricones Mundharmonika-Melodie eine sofortige Assoziation zu «Spiel mir das Lied vom Tod», doch das Meisterwerk flimmerte noch nie für mich über die Leinwand oder Bildschirm.
Das muss geändert werden! Nachdem ich den Film bestellt hatte, erweiterte sich meine «Liste von Filmen, welche man vor dem Sterben gesehen haben muss» stetig. Natürlich ist es mit der Liste selbst nicht getan, sondern die Meisterwerke müssen auch zu Gemüte geführt werden. Seither erlebe ich immer wieder wunderbare Momente, ergreifende Emotionen, herrliche Bilder und spannende Stories… und ich mein cineastischer Horizont wird von Tag zu Tag grösser.
Ich war teilweise extrem überrascht, wie aktuell und modern teilweise auch alte Filme daherkommen. Die digitale Aufbereitung lassen den Cineasten wirklich ob der opulenten Bildqualität verblüffen.
Ja was denn nun?
Ok, hier also meine völlig unvollständige, unsortierte
Liste der Filme, welche man vor dem Sterben gesehen haben muss:
- La vita e bella (Das Leben ist schön) (1997)
- Spiel mir das Lied vom Tod (1964, seit Kurzem auch auf Blu-ray erhältlich)
- Gran Torino (2008)
- Hachiko (2009)
- Die Truman Show (1998)
- Beim Leben meiner Schwester (2009)
- Stadt der Engel (1998)
- Der seltsame Fall des Benjamin Button (2009)
- The sixth sense (1999)
- 2001: Odysee im Weltraum (1968)
- Alien (1979)
- Casablanca (1942)
- E.T. – Der Ausserirdische (1982)
- Der Exorzist (1973)
- Der Pate (1972)
- Modern Times (1936)
- Die Ritter der Kokosnuss (1975)
- Schindlers Liste (1993)
- Saving Private Ryan (1998)
- Titanic (1997)
- Vertigo (1946)
- Fight Club (1999)
- Das Fenster zum Hinterhof (1954)
- Die Purpurnen Flüsse (2000)
- Die fabelhafte Welt der Amelie (2001)
- Inglorious Bastards (1978)
- Charlie und die Shokoladenfabrik (2005)
- Memento (2000)
- Ohne Schuld (2008)
- Big Fish (2003)
- Das Schweigen der Lämmer (1991)
- Denn sie wissen nicht, was sie tun (1955)
- Der grosse Diktator (Charly Chaplin, 1940)
- Das Parfum (2006)
- Dällebach Kari (1970)
- Clockwork Orange (1971)
- The Game (1997)
- Papillon (1973)
- Der Pianist (2002)
- Lorenzos Öl (1993)
- Pleasant Ville (1999)
… und was sind Deine Empfehlungen?
Traurige Bildqualität im Kino Rex
2Ich gehe leidenschaftlich gerne ins Kino, geniesse die einzigartige Atmosphäre, den Duft frischen Popcorns und ein erstklassiges Bild- und Tonvergnügen… meistens jedenfalls.
Mein letzter Kinobesuch in St. Gallen führte mich ins Rex Studio 3, einen kleinen Kinosaal für bestimmt keine 80 Menschen. Schon bei der Werbung staunte ich ob der schlechten Bildqualität: Staub- und Kartspuren waren unübersehbar und deuteten auf verschlissenes Filmmaterial. Doch als dann der Film startete, war ich mir indes sicher, dass ich das letzte Mal in diesem Kinosaal sitzen werde.
Die deutliche Vignettierung des Bildes (Abdunklung zum Bildrand hin) war ja noch das geringste Übel. Eine Art Geisterbilder und eine traurige unübersehbare Unschärfe trübte das Vergnügen arg. Als ich dann bei der Kinokasse reklamierte – schliesslich bezahlt man hier inzwischen auch 17 Franken pro Platz und darf meiner Meinung dafür schon etwas mehr als eine «Qualität» eines dejustierten VHS-Kassettenplayers erwarten – wurde mir erklärt, dass ich nicht der erste Kunde sei, der dies bemängle. Der Mitarbeiter meinte, er könne jedoch nichts tun, das Bild werde eben aus Kostengründen über mehrere Spiegel vom Abspielraum in den Kinosaal umgelenkt, was zu dieser Qualitätseinbusse führe. Dennoch interessierte ihn meine Unzufriedenheit nicht wirklich, man müsse damit eben leben. Abschliessend fügte der Mitarbeiter dann noch an, ich solle mich doch direkt an die Kitag wenden, denn für ihre Mitarbeiter hätten sie diesbezüglich kein Gehör.
Hoppala, dachte ich, da muss der Frust aber sehr tief sitzen, damit ein Mitarbeiter seinen Brötchengeber derart disqualifiziert.
Kürzlich lief wieder ein Film in diesem Kino, den ich eigentlich unbedingt sehen wollte. Alternativen gab es offenbar keine, denn er lief nur gerade in 8 Kinos schweizweit… und dafür extra nach Zürich zu fahren, wäre ebenfalls nicht angemessen gewesen. Dennoch blieb ich konsequent und verzichtete auf den Kinobesuch und den Film, warte nun, bis er im TV ausgestrahlt wird.
Cineplexx – Cool reagiert, Kunde happy!
2Man soll den guten Menschen bekanntlich ein Kränzchen winden. Das möchte ich an dieser Stelle heute tun.
Wenn ich jeweils Tickets fürs Cineplexx in Hohenems kaufe, dann geschieht dies eigentlich immer via Kreditkarte und direktem Ausdruck der Tickets. So habe ich keine Wartezeiten an der Kasse und einen gescheiten Platz auf sicher. Ein technisches Problem hat nun aber beim vorletzten Mal zu einer Doppelbelastung meiner Kreditkarte geführt. Ich sah dies, legte mir die Abrechnung zur Reklamation beiseite und … reklamierte vergass.
Zwei Monate später bestellte ich wieder zwei Tickets übers Internet. Plötzlich erinnerte ich mich daran, kramte die Abrechnung hervor und nahm sie mit ins Kino. Ohne wirklich grosse Hoffnung – Reklamationen haben ja umgehend zu erfolgen – fragte ich am Ticketschalter, ob da noch was machbar wäre. Dann gings richtig zack zack! Eine Minute später stand der Geschäftsführer vor mir, ein paar nette Worte später wurden mir 20 € mit einem charmanten Lächeln in die Hand gedrückt. Es brauchte keine langen Erklärungen oder Diskussionen, stattdessen entschuldigte man sich und zeigte, dass Kundenzufriedenheit gross geschrieben ist.
Toll! Das musste nun einfach mal gesagt sein…
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