Tag der sinnlosen Rechnungen

Wirtschaftlich sinnlose Rechnung....Zufälle gibts! Da schreibt 20 Minuten über eine Französin, welche von Ihrer Telefongesellschaft eine fehlerhafte Rechnung über 63 Millionen Euro erhielt und nahezu gleichzeitig wird mir eine Rechnung auf den Tisch gelegt, welche ebenso idiotisch ist: Da sendet uns ein Partner eine Rechnung über lächerliche 10 Cent. Hierzu wurde die nebenstehend abgebildete Rechnung auf Papier ausgedruckt, in einen Umschlag gesteckt, mit einer Briefmarke versehen und von Deutschland in die Schweiz versandt. Da braucht man kein Mathegenie zu sein um die wirtschaftliche Sinnlosigkeit zu erkennen.

Lecker… Truh Tan Sach Nitzel

Lecker... Truh Tan Sach Nitzel :-)Leckeres Fundstück, entdeckt in einem italienischen Speiselokal in Zürich.

Truh-tan-sach-nitzel am Pilzsauce 

(Kleiner Tipp: Laut vorlesen wirkt speziell witzig!)

Da hat nicht mal mehr die Polizei den Durchblick

30 km/h? 50 km/h? Oder freie Fahrt? Das weiss in diesem Vorarlberger Ort keiner so genau...In Koblach (A) scheint es unmöglich, mit der korrekten Geschwindigkeit durchs Ort zu fahren. Die Beschilderung ist jedenfalls ziemlich widersprüchlich…

Das eine Schild behauptet 30 km/h, das andere 50 km/h und das Dritte erlaubt die freie Fahrt.

Lebensberatung a la Google – Originell, wonach die Menschen suchen!

Zugriffstatistiken sind eine tolle Sache! Man erfährt, wieviele Besucher auf die Website gelangen, welche Browser diese verwenden, welche Beiträge am häufigsten abrufen, aus welchen Ländern die Besucher kommen und in welcher Lebenssituation sie sich gerade befinden. Ja, Du hast richtig gelesen. In den Zugriffsstatistiken gibt es durchaus einige interessante Erkenntnisse, wenn man diese auch nicht sonderlich ernst nehmen sollte. Ich habe mal die über 8000 Suchanfragen von Google & Co. analysiert, welche User in den letzten 30 Tagen auf meine Homepage geführt haben. Nebst unzähligen zu erwartenden Anfragen wie “Bluewin TV“, “HSE Marketing“, “Aldi Crosstrainer“, “Kitag“, “HDR” und “Tanzen” (dies sind die Top 6) gibt es allerhand witzige verwendete Keywords, wo man die Gründe des Suchenden nur erahnen kann. Vorher noch ein kurzer Kommentar: Alle fett geschriebenen zitierten Suchanfragen sind in originaler Schreibweise (also inkl. Tippfehler etc.) notiert.

Da gibt es wohl mindestens einen Kaufwilligen welcher nach “bettwäsche king of queens” suchte, eine anderer will “guter schinken per express schicken lassen“. Anderere hatten ganz spezielle Leidenschaften: “bagger kalender” oder “extrem dog sex” seien da mal als Beispiele genannt. Ebenso gibt es enttäuschte Käufer, welche nach Gleichgesinnten suchten, so derjenige der nach “conforama scheiss” suchte.

Doch nicht alle Besucher hatten “dumme fragen“. Da gab es sehr wohl philosophische Überlegungen zu entdecken: “warum sind schweizer bünzli” wollte da einer wissen. Ein anderer befand sich mitten in der Midlife-Crisis und fragte “warum vergeht die zeit im alter so schnell“. Eine ähnliche Frage stellt einer, der wohl gerade auf den Bahamas einen Caipi nippte: “warum vergeht die zeit in den ferien so schnell“.

Gelegentlich ist es verblüffend, mit welchen Suchanfragen die Besucher auf meinen Blog gelangen, habe ich doch häufig keine Antworten auf die gestellten Fragen: So könnte die Frage “aldi kommt wie sieht es mit coop aus?” eher ein Marktforscher beantworten. Auch bei “was bedeuten die zeichen an der mikrowelle” oder “wie viele autos sind auf dem parkplatz” helfen meine begrenzten hellseherischen Fähigkeiten nur selten weiter.

Zur Freizeitplanung scheint mein Blog ebenfalls gerne verwendet zu werden. So stellt einer fest: “ich will so gerne jodeln lernen“. Eine wohl sportliche Figur sucht eine Anleitung um “schneeschuhe selber machen“, ein anderer fragt sich ganz allgemein “was macht man bei schlecht wetter“. Gut, es gibt immer Leute die von sich behaupten können “ich irre in meinem leben umher” und sich stets fragen “mit was kann ich das schnelle gelt machen” und wissen wollen “wie kriegt man das geld zu einem ferrari“. Ich würds mal mit “ich will arbeiten” versuchen. :-)

Apropos Arbeit. Die wohl meisten Paare lernen sich bei der Arbeit kennen. Dies bestätigt auch meine Analyse. Da sucht einer Informationen über “in der arbeit verführt von einer arbeitskollegin“, diese Arbeitskollegin war wohl auch Gast in meinem Blog. Denn da suchte wer anderes nach “ich liebe meinen arbeitskollegen“. Doch die beiden sollten aufpassen, denn bevor es erstmals heisst “mach mich nackig du sau” und sie beginnen im “parkhaus vögeln“, sollten sie sich informiert haben “wie wird mann schwanger” und “wann wird man schwanger“. Denn sonst fühlt man sich bei “mein erstes mal” schnell wie ein Rudel “chinesen auf der achterbahn“.

Spannend finde ich auch die Überlegung, wonach derjenige genau suchte, der “makaberes mit strom” eintippte. Hoffen wir mal, er suchte nur ein “gerät für hacktätschli herstellung“. Abschliessend gibt es wohl noch einen unter uns, der an den Weihnachtsmann glaubt und einen unerfüllten Herzenswunsch hat. Darum fragt er nach “faxnummer weihnachtsmann“. Ich sag da nur ganz nach Benjamin Blümchens Motto “trä trä” und “tschüss“.

PS: Wenn Dir meine Auswertung gefallen hat, dann empfehle ich Dir auch noch diesen Beitrag bei Baynando.de … er hat mich hierzu inspiriert.

Die pure Ironie: Spam an die Unsubscribe-Adresse

Ziemlich bescheuert dieser Spam, welche an unsere Unsubscribe-Adresse versandt wurde:

(An unsere Unsubscribe-Adresse können die Empfänger unseres (abonnierten) Newsletters schreiben, um diesen wieder abzubestellen. Eigentlich genau das, worin wir uns von den Spammern unterscheiden…)

Ein “Valserwasser” bitte!

Valser gedrückt, Henniez erhalten.Trotz geltender Deklarationspflichten hat sich interessanterweise in der Schweiz eine seltsame Eigenart eingebürgert: Statt einem nicht näher spezifizierten “Mineralwasser” bestellt man oft ein “Henniez”, “es Passugger” oder ein “Valserwasser”. Ebenso üblich ist es dann aber auch, nicht das bestellte, sondern dasjenige Produkt zu erhalten, welches gerade im Lokal erhältlich ist. Bedenkt man, dass ein Gast welcher eine Pepsi bestellt und ohne darauf hingewiesen zu werden eine Coca-Cola erhält, dies tendenziell lautstark und bestimmt reklamiert, so wirkt es umso erstaunlicher, dass dies bei Mineralwasser völlig unüblich ist, ja gar toleriert wird.

Neuerdings wird dies übrigens sogar bei Getränkeautomaten so praktiziert, wie beistehendes Foto aus einem Luzerner Hotel zeigt.

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