Ups, da bin ich ins Fettnäpfchen getreten!

Auch meine Tochter Janice besuchte mich am Stand und nahm eine solche Erinnerungspostkarte mit nach Hause. (Bemerkung: Die hier geschilderte Geschichte handelt aber von einem anderen Mädchen.)Noch bis heute Abend stehe ich in der Halle 310 der Bea Expo in Bern und präsentiere unsere Firma und Produkte anlässlich der SuisseToy. Als besonderes Besuchermagnet hat sich unsere HorseLife-Postkarten-Aktion erwiesen. Kinder dürfen auf einem lebensgrossen Plüschpferd posieren, werden fotografiert und dürfen die Postkarte gleich mit nach Hause nehmen. Gegen 600 Fotos sind inzwischen entstanden, heute werden es dann nochmals mehr.

Die Arbeit macht mir wie immer viel Spass. Ein wenig den Clown spielen, Grimassen schneiden und ab und zu mal die Zunge raus stecken – schon erstrahlt das Kindergesicht mit einem herzhaften Lachen. Dann noch den richtigen Moment abgewartet und den Auslöser gedrückt… fertig ist die bleibende Erinnerung.

Doch einmal ging es so richtiggehend schief.

Ich meine damit nicht irgendwelche technischen Probleme, sondern ein Fettnäpfchen, in welches ich mit vollem Garacho reingetreten bin. Da sitzt ein fröhliches Mädchen auf dem Pferdchen. Ich knippse ein erstes Foto und merke, dass da was nicht stimmt. Irgendwas klebt da an ihrer Nase… vielleicht ein Rest eines Brötchens, ein Poppel oder sonst was. Ich sage so fröhlich motiviert wie ich bin: “Du hast da was an der Nase…”, doch kaum ausgsprochen, folgt die unerwartete Reaktion: Das Mädchen kugelt sich ein, versteckt sich vor den Blicken der Anwesenden mit ihren Armen und beginnt zu weinen. Erst jetzt realisiere ich, dass sich dieses Etwas nicht einfach wegwischen lässt. Es stellt sich heraus, dass es eine gemeine Warze ist, welche sich an dieser exponierten Stelle eingenistet hat und dem Mädchen schon viel Leid und Schmerz bereitet hat.

Die Mutter beginnt zu trösten. Ich fühle mich hilflos, doch dann kommt die “rettende” Idee. Ich wende mich zum Mädchen, zeige auf ein Muttermal in meiner Augenbraue und gebe ihr zu verstehen, dass auch ich sowas habe. Das wirkt schon ein wenig, das Weinen wandelt sich zum Schluchzen. Dann bitte ich sie auf den Bildschirm zu schauen, auf welchem ich das Bild in der Zwischenzeit bereits in den Photoshop geladen hatte. Dort retouschierte ich dann diese Warze weg, druckte das Foto aus und mit grosser Erleichterung schenkte mir das Mädchen dann ein Lächeln.

Wo fasnachtets am meisten? In Luzern? Von wegen!

Der diesjährige 11.11. fiel auf einen Sonntag. Perfekt um dem Beginn der Fasnacht beizuwohnen. Ich musste nur kurz überlegen und bereits stand das Ziel fest: Luzern - weltbekannt für die Fasnacht – sollte uns beherbergen und uns am Sonntag entsprechend vergnügen. So fuhren wir nach Luzern, bezogen unser kleines Hotel und fragten dezent beim Portier nach, wo denn der 11.11. gefeiert werde. Es zeichnete sich die grosse Ahnungslosigkeit ab. Naja, wir werdens wohl schon entdecken, und widmeten uns erst mal dem kühlen Samstag abend.

Lecker... Schokoladenfondue!So marschierten wir in die wunderschöne Altstadt, stopften uns im Fondue House typisch schweizerisch mit Fondues voll: Zuerst Käsefondue, dann Fondue Chinoise und zum Dessert Schokoladenfondue – es passte keinen Bissen mehr rein. Wir waren für den Verdauungsmarsch zum Hotel zurück sehr dankbar.

Dann, der nächste Tag, gespannt bewegten wir uns in der Stadt, konnten aber keine Fasnächtler, nicht mal grössere Menschenmengen ausmachen. Plötzlich war es soweit: Punkt 11 Uhr 11! Doch es passierte nichts… einfach nichts!

m Nachhinein erfuhr ich, dass überall, nur nicht in Luzern selbst, am 11.11. um 11.11 Uhr Fasnachtsbeginn gefeiert wurde: In Bassersdorf, Sursee, Zürich, sogar zuhause in St. Gallen. Blöd gelaufen :-D

Der geschmacksneutrale Kuchen

Das Ort des Geschehens... die Kuchentheke...Uiuiui… das war mal wieder ein Fettnäpfchen, wo ich aber mit vollem Caracho reingetreten bin.

Da kaufe ich mir an einer schönen Tanzveranstaltung ein Stück Kuchen. Beim Verzehr wundere ich mich über den dezenten Geschmack, irgendwann fällt im Getuschel mit meiner Freundin auch das Wort “geschmacksneutral”. Da horcht ihre Tischnachbarin hin und erkundigt sich, ob mit dem Kuchen was nicht in Ordnung sei – und schon berichte ich voller Enthusiasmus davon, dass ich selten einen derart “geschmacksneutralen” Kuchen verzehrt hätte. Als ich dann realisierte, dass genau jene fragende Kollegin die verantwortliche Bäckerin war, konnte ich mich nicht mehr aus der Affäre retten. Peinlich! Denn etwas diplomatischer hätte ich mich da schon ausdrücken wollen.  Und zudem ging es ja vor allem auch um den guten Zweck. Ich hoffe, sie verzeiht mir.

Ausgesperrt!

Da stehe ich nun seit einer halben Stunde vor diesem Garagentor und warte darauf, dass wer rein- oder rausfährt. Denn mein Garagenschlüssel schlummert friedlich im Auto und selbiges in der Garage. blöd gelaufen würd ich da mal sagen. ;-)

Nachtrag: Schlussendlich wartete ich geschlagene 45 Minuten bis ich mich dann geschlagen gab und zur Verwaltung spazierte, welche mir einen Ersatzschlüssel auslieh. Während den 45 Minuten habe ich natürlich jeden Menschen der eines der Häuser hier verliess angesprochen, doch die Antworten waren entweder “Habe kein Auto”, “Habe keinen Garagenplatz” oder “Mein Schlüssel geht nur für den Motorradraum”. Grmml.

Bis wohin reicht die Sonnencreme?

Jetzt hat man die Antwort auf die Frage: «Bis wohin reicht die Sonnencreme?»Diese Frage wird beim Betrachten des nebenstehenden Fotos selbstredend beantwortet… :-)

Unerfreuliches Blitzlichter-Gewitter

Fotografische Experimente mit Langzeitbelichtung machen mir irgendwie Spass...Gestern Nacht wurde unsere Region von einem faszinierendes Schauspiel überrascht. Ein heftiges Gewitter – glücklicherweise ohne grosse Schäden – rollte mit Blitz und Donner an. Eine unglaubliche Vielzahl von grellen Blitzlichtern machte die Nacht immer wieder kurzzeitig zum Tag.

Darauf habe ich gewartet: Endlich die Gelegenheit um mich der Blitz-Fotografie anzunehmen… husch ins Auto und auf die Suche nach einer geeigneten Stelle mit Aussicht gemacht. Es blitzte ununterbrochen und dank dem Panoramadach war schon die Fahrt ein wahnsinniges Erlebnis. Da blitze es vor mir, dann links, rechts, mal weiss, dann rot… Rot?!?! … ups…. mein Fotoexkurs scheint teuer zu werden. In meiner Aufregung und Vorfreude habe ich wohl den Tachometer ausser Acht gelassen und bin prompt in einer stationären und längst bekannten Radarfalle hängengeblieben. Grrmmml….

Ach ja… zu allem Übel habe ich auch kein einziges brauchbares Foto eines Blitzes hingekriegt. Immerhin gabs dann einige schöne Nachtaufnahmen meines Wohnortes…

Update 9.7.2007 – Glück im Unglück! Mit einer Busse von Fr. 40.– komme ich noch glimpflich davon… ;-)

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