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So erstrahlt sie nun in Übergrösse...(natürlich nur auf dem Schaufenster) :-)

Ein Foto das auffällt…

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So erstrahlt sie nun in Übergrösse...(natürlich nur auf dem Schaufenster) :-)Seit vielen Jahren existiert es schon, das schmucke Goldschmiedeatelier meiner Partnerin Gabi. Das Geschäft befindet sich an einer viel befahrenen Hauptstrasse, mitten in Rorschach. Eigentlich eine perfekte Lage. Nur fiel es in der Vergangenheit nicht sonderlich auf. Zahlreiche andere Tafeln lenkten ab und das bei soviel wertvollem Ausstellungsgut notwendige Panzerglas schluckt viel Licht, das Schaufenster erscheint eher dunkel. Das Logo auf der Scheibe hob sich deswegen auch nicht sonderlich vom Hintergrund ab.

Vor einigen Wochen reifte ein Blitzgedanke zu einer Idee, welche wir schlussendlich auch umgesetzt haben. Wir wollten das Schaufenster neu beschriften, aber auf eine eher unkonventionelle Art. Die neue Erscheinung soll freundlich und vor allem persönlich sein. Keine abgeklatschen Werbesprüche ohne Leben, kein weiteres anonymes Schaufenster unter vielen. Gabi selbst soll die Vorbeifahrenden mit einem Lächeln begrüssen…

Wir machten ein kleines Fotoshooting. Das dabei entstandene Porträt wollten wir verwenden. Wir entschieden uns auf eine ganzflächige Beschriftung. Damit das Ladeninnere weiterhin genügend Licht von draussen erhält, wurde die Beschriftung auf eine halbdurchlässige Spezialfolie gedruckt. Diese Folie von 3M besteht aus ganz vielen kleinen Löchern. Ist es drin dunkler aus draussen, wird die Folie nahezu unsichtbar. Ihr habt bestimmt schon solche Folien gesehen, nur kleben diese meistens an beschrifteten Autos und Bussen.

Anfang Dezember wurde die Beschriftung dann fachmännisch montiert. Wir waren gespannt ob den zu erwartenden Reaktionen. Inzwischen sind einige Wochen vergangen und es macht richtig Spass. Fast täglich wird Gabi darauf angesprochen, wir öfters auf der Strasse erkannt, kurz um, die Resonanz ist freundlich und positiv – genau das angestrebte Ziel.

Gestern nun der Höhepunkt: Res Lerch, seines Zeichens mitverantwortlich für das neue Rorschacher Echo, setzt das Schaufenster in seinen Blog zur Ankündigung des Gwerbler-Neujahrapéros.

Fotografisches Experiment: Nächtlicher Zeitraffer

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Trotz eisiger Kälte wagte ich mich heute mit Kamera, Kabelauslöser und Stativ bewaffnet nach draussen und versuchte mich an der Idee, eine spannende Zeitrafferaufnahme bei Nacht – basierend auf normalen Fotos – anzufertigen. Hierzu nutzte ich meine Canon EOS 40 D und arbeitete im manuellen Modus: Ich definierte eine relativ lange Belichtungszeit (ca. 1 Sekunde), ISO 800 bis 1200 und eine Blende um die 13. Damit konnte ich die fahrenden Autolichter schön einfangen und gleichzeitig lässt ich die Serienauslösung dazu nutzen, Fotos non-stop zu schiessen, ohne aber über einen teuren Timer zu verfügen. Ich steckte lediglich den Kabelfernauslöser an die Kamera und drückte durch… so entstanden etwa 25 Fotos pro Minute, was im Ergebnis etwa einer Sekunde Film entspricht. Im Videoschnittprogramm Sony Vegas Movie Studio Pro 9 reihte ich die Fotos dann aneinander, hinterlegte die Sequenz noch mit etwas Musik und fertig ist der kurze Augenschmaus. Doch schaut selbst:

YouTube Preview Image

Dieses kurze Video hat mich nun auf den Geschmack gebracht und ich werde wohl noch einige mal frierend am Strassenrand stehen und mit hunderten Einzelaufnahmen nach Hause gehen. Fortsetzung wird somit wahrscheinlich folgen…

Eine Frage der Erziehung? Oder fällt der Apfel nicht weit vom Stamm?

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Heute Abend spazierten wir gemütlich am Rorschacher Seeufer entlang und erfreuten uns dem neugierigen Erkundungstrieb unseres Hundes. Dann beobachteten wir eine Szene, bei welcher ich mir einmal mehr die Frage stellte, warum man zur Haltung eines Hundes einen Kurs besuchen, zum Autofahren gar eine Prüfung absolvieren muss, aber jeder noch so unfähige Mensch Kinder zeugen und sich als Erzieher bezeichnen darf:

Eine Mutter rief ihr Kind (schätze mal, der Knabe war gerade mal 6 Jahre jung) zu sich. Wir wunderten uns eh schon, denn meine Uhr zeigte bereits elf… für meine Verhältnisse gehört ein schulpflichtiges Kind zum diese Zeit ins Bett. Ich dachte mir so: «Andere Länder, andere Sitten.» In südlichen Ländern gelten einfach andere Zeitverhältnisse und das Leben findet eben erst spät abends statt. Dennoch fragte ich mich, wie müde solche Kinder wohl morgens im Kindergarten oder in der Schule sein mögen.

Vollends entsetzt war ich dann aber, als das Kind dem Ruf seiner Mutter nicht nachkommen wollte und geradezu zum Trotz der Mutter davon rannte. Diese versuchte nun aber nicht Einhalt zu bieten und ihre Rolle als Erziehungsperson wahrzunehmen. Stattdessen rief sie ihrem Jungen in gebrochenem Deutsch «Arschloch!» nach und lief von dannen. Mir fehlten die Worte!

Und da wundert sich einer über Kinder und Jugendliche, welche keinen Anstand mehr haben sollen. Woher denn auch, wenn selbst ihre Eltern solche Kraftausdrücke zur «Erziehung» verwenden.

Da erinnere ich mich an ein Zitat vom leider verstorbenen Schauspieler Diether Krebs:

Mir ist wichtiger, dass meine Kinder keine Arschlöcher werden, als dass sie wissen, wie groß die Fläche unter der Parabel ist.

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