Beiträge mit tag "Schule
Für ein Lächeln spiel ich den Clown
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Heute bin ich in einer Zürcher Schule zu Werke und fotografiere 22 Schul- und Kindergartenklassen. Eine wirklich spannende Herausforderung, entwickelt sich doch stets eine grosse Eigendynamik und die Konzentration lässt bei den Kindern schnell nach. Zudem sollen die Kids noch fröhlich und natürlich wirken. So gilt es für mich, sich nicht hinter der Kamera zu verstecken, sondern mich auf Augenhöhe der kleinen Stars zu begeben und mit viel Action das Fotoshooting zum Erlebnis zu machen.
Wenn ich dann Gas gebe, erzähle ich überraschende Geschichten, hüpfe herum und spiele den Clown. Es ist herrlich wenn dann die Kinderaugen diese Anstrengungen mit strahlenden Blicken honorieren. Ich freue mich jetzt schon darauf, all die Aufnahmen zu sichten.
Doch vorher kommt noch die zweite Halbzeit… Los geht’s!
Eine Frage der Erziehung? Oder fällt der Apfel nicht weit vom Stamm?
0Heute Abend spazierten wir gemütlich am Rorschacher Seeufer entlang und erfreuten uns dem neugierigen Erkundungstrieb unseres Hundes. Dann beobachteten wir eine Szene, bei welcher ich mir einmal mehr die Frage stellte, warum man zur Haltung eines Hundes einen Kurs besuchen, zum Autofahren gar eine Prüfung absolvieren muss, aber jeder noch so unfähige Mensch Kinder zeugen und sich als Erzieher bezeichnen darf:
Eine Mutter rief ihr Kind (schätze mal, der Knabe war gerade mal 6 Jahre jung) zu sich. Wir wunderten uns eh schon, denn meine Uhr zeigte bereits elf… für meine Verhältnisse gehört ein schulpflichtiges Kind zum diese Zeit ins Bett. Ich dachte mir so: «Andere Länder, andere Sitten.» In südlichen Ländern gelten einfach andere Zeitverhältnisse und das Leben findet eben erst spät abends statt. Dennoch fragte ich mich, wie müde solche Kinder wohl morgens im Kindergarten oder in der Schule sein mögen.
Vollends entsetzt war ich dann aber, als das Kind dem Ruf seiner Mutter nicht nachkommen wollte und geradezu zum Trotz der Mutter davon rannte. Diese versuchte nun aber nicht Einhalt zu bieten und ihre Rolle als Erziehungsperson wahrzunehmen. Stattdessen rief sie ihrem Jungen in gebrochenem Deutsch «Arschloch!» nach und lief von dannen. Mir fehlten die Worte!
Und da wundert sich einer über Kinder und Jugendliche, welche keinen Anstand mehr haben sollen. Woher denn auch, wenn selbst ihre Eltern solche Kraftausdrücke zur «Erziehung» verwenden.
Da erinnere ich mich an ein Zitat vom leider verstorbenen Schauspieler Diether Krebs:
Mir ist wichtiger, dass meine Kinder keine Arschlöcher werden, als dass sie wissen, wie groß die Fläche unter der Parabel ist.
Meeting mit kulinarischem Genuss
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Auf die Gefahr hin, dass bezüglich unserer Arbeitsmoral ein falsches Bild entstehen könnte – man erinnere sich an meinen gestrigen Beitrag, muss ich erneut einen herzlichen Dank aussprechen. Unser heutiges Meeting wurde nämlich von einer erfreulichen Überraschung “überschattet”: Manuela verköstigte uns mit Speis’ und Trank anlässlich ihres morgen stattfindenden Geburtstages. Und gleichzeitig kehrt die Wehmut ein… der nächste Geburtstag eines Schweizer Arbeitskollegen findet erst nächstes Jahr statt. :-)
Apropos weit voraus planen: Heute abend unterrichtete ich Dreamweaver im BZ Wil… bei der Verabschiedung konnte ich meiner Klasse bereits frohe Weihnachten, «en guete Rutsch» und schöne Sportferien wünschen. Ich werde sie erst im April wiedersehen… ein seltsames Gefühl Mitte November. :-)
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