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Schuhe – Vom Laster gefallen

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Was hatten wir gelacht, als wir in unseren Ferien in der Türkei auf dem Markt von Kusadasi zu diesem Laden kamen…

Auf demselben Markt hatte ich dann ein völlig minderwertiges Schachbrett zu einem definitiv zu hohen Preis erstanden… schon im Hotel zerfiel das Teil in Einzelteile. Ach hab ich mich geärgert… nicht zuletzt wegen meiner eigenen Dummheit. Aber eben, manchmal muss man einfach Lehrgeld bezahlen, bevor man es glaubt ;-)

Ohne zu verzweifeln einen Falthintergrund zusammenfalten

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Wie kriegt man das grosse Teil in die kleine Tasche? Wenn man den Trick raus hat, kein Problem!Fotografen kennen das Problem: Nicht immer ist die anzutreffende Umgebung für die gewünschten Fotos geeignet. Mit Postern beklebte Wände, Werbetafeln und Abziehbilder, Lavabos, Stromsteckdosen und allerlei andere Dinge stören das Bild. Kann man die Location in einem solchen Fall nicht frei wählen, dann helfen Hintergrundsysteme, welche möglichst schnell aufgebaut und ebenso einfach verstaut und transportbereit sind. Ich suchte nach entsprechendem Foto-Zubehör und wurde fündig.

So bestellte ich mir veschiedene Falthintergründe. Dies sind kompakte Stoffhintergründe, welche auf einen Federstahlrahmen aufgezogen sind. Verpackt in einer runden Stofftasche mit einem Durchmesser von rund 70 cm sind diese Hintergründe sehr bequem zu transportieren und benötigen wenig Platz. Öffnet man die Tasche, so findet man ein mehrfach zusammengefaltetes Etwas darin, welches sich ziemlich sprunghaft öffnet und entfaltet. Das Hintergrundsegel misst dann etwa 2 m x 1.5 m, kann einfach an eine Wand hingestellt oder an einem Stativ befestigt werden. Es ist ideal für Porträtaufnahmen geeignet. Ein ähnliches Faltsystem wird übrigens auch für Reflektoren und Diffusoren verwendet, nur eben in etwas kleineren Ausmassen.

Kurz vor meinem spannenden Schüler-Fotoshooting in einer Primarschule erhielt ich nun den Falthintergrund frisch aus China – eBay sei Dank – zugestellt. Ahnungslos öffnete ich das Teil, war erstmal begeistert ob der Farbe und der Qualität. Doch dann – wie um Himmelswillen! – kriegt man dieses Ding wieder in die Tasche? Eine Anleitung lag keine bei. Kurz gegoogelt und schon finde ich bei Canikon eine. Doch auch nach langem Üben, vor- und rückwärtslesen der kurzen Anleitung und aktiver Mithilfe von Familie und Kollegen gelang es uns nicht, die richtige Falttechnik zu finden. Das Hintergrundsegel weigerte sich ausdrücklich eine Taschen -kompatible Form anzunehmen.

Glücklicherweise gibt es heutzutage so nützliche Einrichtungen wie YouTube, wo ich dann schnell fündig wurde… und, man glaubt es kaum: Hat man en Kniff raus, dann ist der Falthintergrund innerhalb von wenigen Sekunden zusammengefaltet und verstaut.

YouTube Preview Image

Vielleicht nehme ich das Teil mal als Party-Gag an einen Anlass mit… mal schauen, wers zuerst in der Tasche hat. :-)

Mal so ein richtig teures Objektiv nutzen…

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Mieten statt blind kaufen...Wer sich intensiv mit der Fotografie auseinandersetzt merkt schnell, dass sich hier ein Fass ohne Boden aufgetan hat. Immer wieder entdeckt man neue nützliche Dinge, die man sein Eigen nennen will: Objektive, Beleuchtungsmittel, Lichtformer, Hintergründe, Speicherkärtchen, Drucker, Fernauslöser, Diffusoren und so weiter. So mancher Kauf wäre nicht nötig gewesen, doch die technische Neugierde muss befriedigt werden. Besonders Objektive gehen ganz gehörig ins Geld, doch das vorgängige Testen ist vielfach nicht möglich. Stattdessen versucht man sich auf Vergleichtests in Zeitschriften und Erfahrungsberichten auf Interrnetseiten zu verlassen, was nicht immer ein eindeutiges Ergebnis mit sich bringt.

Doch vor kurzem entdeckte ich nun einen Service vom Berner Fotografen Rolf Arni, der manches Fotografenherzen höher schlagen lässt. Auf www.rentalens.ch kann man seit wenigen Wochen für faires Geld auch die grossen teuren Objektive tage- oder wochenweise mieten. So kann man «gefahrlos» (vom Leichtsinn und den Folgen von Zerstörung durch Ungeschicklicheit mal abgesehen) und ohne Stress eines dieser hochgelobten Scherben wie zB. das Canon EF 70-200mm f/2.8L IS USM (kostet neu rund 2’500 Franken) auf Herz und Nieren austesten und sich an den vorzüglichen Eigenschaften erfreuen.

Dies habe ich nun dieses Wochenende getan. Bestellt, zwei Tage später per eingeschriebener Paketpost erhalten und nun eine Woche lang bei mir im Einsatz. Coole Sache wie ich finde… und jetzt weiss ich, dass ich wohl auf ein solches Traumobjektiv hin sparen werde. :) Es ist zwar schwer wie Elox – rund 1.5 kg – aber absolut lautlos, schnell und hat wunderbare Abbildungsleistungen.

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