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[Mac-Tipp] Externe Festplatten und störende Anlaufverzögerungen
0An meinem Mac Pro habe ich zu Sicherungszwecken mehrere externe Festplatten angeschlossen. Mittels SuperFlexibleSynchronizer (gibts für Mac und Windows) spiegle ich meine Arbeitslaufwerke automatisiert jede Nacht auf die externen Platten, im Prinzip eine wunderbare Sache, wenn es da nicht den in der Festplatte integrierten Ruhemodus gäbe.
In der Praxis zeigte sich nämlich ein störendes Verhalten: Bei jedem Öffnen des Finders oder eines Öffnen/Speichern-Dialogfensters bleibt für einige Sekunden das System wie eingefroren stehen. Offenbar werden während dieser «Gedenkminute» alle Laufwerke «angesteuert» und wenn nötig aus dem Schlafmodus geweckt. Das braucht dementsprechend Zeit und erzeugt interessante Geräusche, wenn vier externe Festplatten nacheinander angeworfen werden und die Platten sich zu drehen beginnen.
Eigentlich gäbe es da in den Systemeinstellungen > Energie sparen eine Option «Wenn möglich Ruhezustand der Festplatte(n) aktivieren». Doch auch wenn man diese Option deaktiviert, ändert sich – zumindestens bei meinen Seagate Story Station-Festplatten überhaupt nichts. Es scheint, dass diese Laufwerke einen Ruhemodus per Firmware integriert haben, der sich auch nicht ausschalten oder konfigurieren lässt.
Lange suchte ich nach einer Lösung und irgendwann fand ich auch eine…
Das kleine, kostenlose Tool «Keep Drive Spinning» lässt Festplatten in definierten Zeiträumen «wach» werden. Sind die Abstände genügend klein gewählt, fallen die externen Platten nicht mehr in den Ruhemodus und demensprechend sind diese nervigen Anlaufverzögerungen weg. Eine Wohltat ;-)
Ob nun aber damit die Lebensdauer der Platten verkürzt wird, kann ich nicht beurteilen. Doch dieses Risiko gehe ich gerne ein…
Eine Frage der Sichtweise: Maverick Mobile Solutions
0Der lesenwerte neuerdings.com Blog berichtet über die Sicherheitslösung von «Maverick Mobile Solutions». Ich zitiere:
Sobald der Dieb seine eigene SIM-Karte einlegt – denn mit der des ehemaligen Besitzers kann er ja nichts anfangen – verschlüsselt die indische Software alle Daten – Kontakte, gespeicherte SMS und MMS – und schickt sie dem ehemaligen Besitzer zu. Außerdem werden nun alle gesendeten und empfangenen SMS dem ehemaligen Besitzer weitergeleitet, damit der den Dieb ermitteln kann, ebenso kann er alle Telefonate des Diebs mithören. Standortmeldungen werden ebenfalls mitgesendet. Und schließlich kann der ehemalige Besitzer auch noch einen Sirenenton auslösen, um den Dieb zu ärgern.
Irgendwie auffällig und seltsam zugleich. Hier wird über ein “Sicherheitstool” berichtet, welches auf Gespräche, SMS und Kontakte zugreifen könne… dies ist natürlich nur deswegen möglich, da das verwendete Betriebssystem Symbian (S60, 2nd, 3nd) dies augenscheinlich auch zulässt… und keiner schreit auf.
Hätte sich dieser Artikel hingegen um eine iPhone-Applikation gehandelt, dann hätte wohl die ganze Welt aufgeschrien und die Medien hätten sich in der Berichterstattung über die “neu entdeckte” Sicherheitslücke und Businessuntauglichkeit überboten.
Eine verkehrte Welt.



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