Am vergangenen Sonntag zeigen Kinder aus Arbon, Kreuzlingen, Gossau und Liechtenstein in den Räumlichkeiten der Tanzschule Dance-Floor ihr tänzerisches Talent und erhielten als Belohnung die heiss begehrten Swissdance Star-Abzeichen und ein Diplom.
Diesen Anlass durfte ich mit meinem fotografischen Auge festhalten. Die daraus resultierende Diashow gibts hier:
Eine grosse Überraschung überbrachte mir Janice’ (und auch die meinige) Tanzlehrerin Florence gerade eben auf telefonischem Wege: Mein Töchterchen Janice ziert zusammen mit ihrem Tanzpartner Yves die neuen Flyer und Plakate zum swissdanceSTAR.
Das musste ich jetzt einfach als stolzer Vater kurz in die Welt hinein rufen. :-)
Gestern fand zum ersten Mal die Prüfung zum swissdanceSTAR statt. Mit väterlichem Stolz begleitete ich meine Tochter zu diesem Anlass, wo Sie nun ihre ersten Abzeichen in den Tanzstilen «Cha Cha Cha», «Salsa» und «Merengue» ergatterte.
Es war schön zu sehen, dass bei dieser Auszeichnung die Freude am Tanzen im Vordergrund steht und nicht der Ego der Eltern. Vor wenigen Tagen berichtete RTL über das BlackPool-Turnier, bei welchem Kinder in Janice’ Alter regelrecht von den Eltern getrimmt werden; täglich 5-8 Stunden Training sind da das Minimum. Ich möchte nicht wissen, wie es um die soziale Komponente der auf Leistung gezüchteten Kinder bestellt ist, wenn diese Kinder in die Pubertät kommen und zum Erwachsenen entwickeln. Solange es einem Kind Spass macht, soll man es auch motivieren und unterstützen. Sobald es aber nur noch darum geht, dass die Eltern das Werkzeug «Kind» dazu missbrauchen, den selbst nie erreichten Erfolg zu kompensieren, dann geht mir das zu weit.
Somit zurück zum Thema: swissdanceSTAR ist ein neu lanciertes Label des Schweizerischen Tanzlehrer-Verbandes swissdance.
Dieses beinhaltet Paartanzkurse für Kinder bis zum 9. Volksschuljahr und will ihnen die Freude am Gesellschaftstanz vermitteln. Sie lernen auf spielerische Weise zahlreiche Tanzstile und fördern damit gleichzeitig das Körper- und Rythmusgefühl.
Und wenn Du jetzt selbst Lust aufs Tanzen bekommen hast, dann markier Dir den 28. Juli 2007: Dann findet nämlich zum dritten mal die Summer Dance Night in Muolen SG statt.
Gestern abend beschäftigten wir in unserer Tanz-Hobbygruppe wieder einmal mit Jive. Selten waren wir derart durchgeschwitzt, kaum in der Lage, in ausreichender Menge die verdampfte Flüssigkeit nachzuschütten. Es ist immer wieder faszinierend, welche Hoch und Tiefs man in einem Kurs erleben kann. Da zwängt man sich durch eine Phase, in welcher sich das Gefühl festigt, nichts mehr zu lernen, nichts zu begreifen und stets Füsse und Beine entknoten zu müssen. Und dann folgen aber wieder Momente, wo sich neue Schritte und Choreografien einfach aufsaugen lassen, als wäre es perfekt temperiertes Wasser durch einen Trinkhalm.
Ich freue mich auf nächsten Montag, wenn wir das Gelernte vertiefen und bestimmt an der Routine arbeiten können. Und dann hoffe ich, dass schon bald das nächste Fest folgt, wo ich bis tief in die Nacht tanzen kann…
… dann geht die Post ab. Wow, war das heute ein toller Tanzkursabend!
In unserer Hobbygruppe stand heute einmal mehr Salsa auf dem Programm. Wenn ich an die vergangenen Kursabende zurückdenke, an denen wir stocksteif versuchten unseren Hüften den nötigen erdigen Schwung zu vermitteln und dies kläglich scheiterte, so war es heute gänzlich anders. Als wäre der Rythmus direkt mit unseren Gelenken verknüpft klappte es wie am Schnürchen und wir hatten einen riesigen Spass.
Das nächste Turnier kann kommen :-)
Ich war nicht fit, hatte irgendwie keine Lust zum Tanzen heute abend. Trotzdem habe ich mich überwunden und ging in die Tanzschule.
Soeben kam ich nach Hause, wie Du anhand der Zeit siehst, zu später Stunde. Es war ein herrlicher Abend mit viel Gelächter und Freude. Zuerst innerhalb des Tanzkurses beim Discofox, danach beim Quickstep. Gerade letzterer fetzt, wenn der “Zwänzger gheit” ist. Danach spazierten wir, in der vom vorher stattgefundenen Gewitter geschwängerteten Luft, gemütlich am See entlang zur Seebar Sambao, wo wir in gemütlicher Runde einen Schlummertrunk durch unsere Kehlen wandern liessen. Und bei passender Musik liessen wir an ungewohntem Ort auch noch die Tanzbeine arbeiten, stets auf der Hut nicht mit dem Servicepersonal zu kollidieren.
Unsere Tanzgruppe trennte sich danach. Ich war fit wie ein Vollkornbrot, die anfängliche Unlust längst vergessen, keine Spur mehr von Mattheit. So kam es, dass mich meine Tanzpartnerin Frieda ins benachbarte Trischli begleitete. Eigentlich ein Dancing mit viel zu kleiner Tanzfläche und eher Discotanz denn Paartanz, doch wer mich kennt weiss, das ist kein Hindernis. So tanzten wir und tanzten wir, schufen uns den nötigen Platz auf dem Parket und liessen unsere Schweissdrüsen auf Hochtouren arbeiten. Danke Frieda, es hat riesig Spass gemacht!
Nun bin ich zuhause, völlig durchnässt, spüre einige Muskeln und die Füsse sehnen sich nach einem kühlen Fussbad. Und mein Geist ist zufrieden, meine Seele entspannt und mein Ich hat Kraft geschöpft für ein schönes langes Wochenende im Bündnerland. Einmal mehr habe ich erkannt, dass das Tanzen für mich eine besonders schöne Energiequelle darstellt, welche ich nie versiegen lassen möcht’.
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