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Gestern war – für mich als Technikfreak – der wichtigste Tag des Umzuges: Bluewin TV sollte installiert werden. Ich habe mich trotz Kinderkrankheiten weiterhin für Bluewin TV entschieden, denn der Komfort ist beachtlich und das Preisleistungsverhältnis ok. Ausserdem bin ich überzeugt, dass sich die Technik weiterentwickeln wird und ich so am Ball bleiben kann. Der nächste Schritt soll ja HDTV sein, welches zur Euro 08 aufgeschaltet werden soll. (Wobei das noch nicht klar und verbindlich geäussert wurde. HDTV wurde bereits mehrmals angekündigt und verschoben…)
Zurück zum Thema Umzug: Gestern um 11 Uhr betrat ein beauftragter Installateur unser Haus und ereiferte sich in einer Schnitzeljagd durch die verworrenen Kabelschläuche. Als die Verlegung der Drähte verstanden war, machte er sich an die Installation der Dosen, zog Ethernetkabel an die beiden Standorte der Settop-Boxen und begann allmählich zu verzweifeln.
Zum Test schloss er ein analoges Telefon an und hörte mal ein Freizeichen, dann mal wieder nicht. Das VDSL-Modem konnte sich nicht synchronisieren und somit konnte auch die Settop-Box kein Signal empfangen. Irgendwann versuchte ich mich selbst aufs Handy anzurufen und staunte. Da wurde mir eine wildfremde Telefonnummer im Display angezeigt. Kurz darauf hin klingelte das Festnetzgerät und ich durfte einem Gespärch zweier mir unbekannten Gesprächsteilnehmer lauschen. Oha!
Der Techniker kontaktierte die Swisscom und informierte sie über dessen Schaltfehler auf der Zentrale. So zog er ab, ohne die ganze Installation getestet zu haben und vertröstete mich auf heute.
Fehler können passieren und dies ist auch nicht weiter schlimm. Was mich aber heute schon etwas in Rage gebracht hat, war der Anruf beim Kundenservice. Ich hakte vorhin nach um mich zu erkundigen. Trotz hartnäckigem Nachhaken erhielt ich keine genaue Angabe, bis wann das Problem gelöst sei. Stattdessen klingelte heute morgen bereits ein halbes Dutzend mal mein Festnetzgerät und wenn ich abnehme, höre ich fremde Gespräche. So zückte ich irgendwann mein Handy und rief diese fremde Nummer an. Der Inhaber dieses Anschlusses nahm den Anruf entgegen – er wohnt übrigens im gleichen Ort, aber einige hundert Meter von hier entfernt – und war sehr verblüfft über meine Äusserungen. Er wurde von Swisscom nicht einmal darüber informiert, dass ein Fremder seine Gespräche mithören kann. DAS finde ich äusserst peinlich und skandalös.
Nunden, ich harre nun der Dinge und warte mal… und gegen elf wird erneut nachgehakt. :-)
PS: Das Ganze erinnert mich übrigens an eine fast vergessene Geschichte, vor zig Jahren bei Orange. Da haben es die “Telefoniker” hingekriegt, dieselbe Nummer zweimal zu vergeben. Wenn wer anrufte, klingelte es auf zwei Handies… der schnellere durfte sich dann mit dem Anrufenden unterhalten. Es dauerte einige Zeit, bis der Irrtum wirklich bemerkt wurde… immerhin, die Rechnung des Anschlusses wurde dem anderen Teilnehmer zugesandt. :-)
Ronny hat sein Versprechen wahr gemacht. Ich hatte die Ehre, seinen US-Import, ein echtes iPhone von Apple berühren zu dürfen. Das Gerät verschlug mir die fast Sprache. Noch nie zuvor hat mich ein Handy, ja überhaupt ein technisches Gerät derart begeistert, verblüfft und verzaubert. Die Benutzerführung ist brilliant, die Reaktionsgeschwindigkeiten traumhaft, das ganze Konzept rund und ausgefeilt. Ich war den Tränen nahe, als ich es ihm wieder aushändigen musste. :-)
So bleiben im Moment nur schöne Erinnerungen an diesen erhabenen Moment, doch schon bald soll das edle Teil ja auch hierzulande erhältlich sein. *träum*
Der Beamer ist verkauft, ebenso die alte Röhrenglotze, dafür schmückt nun ein neuer flacher Plasmafernseher mein Wohnzimmer. Das Gerät verfügt über einen integrierten DVB-T Tuner, was mein Technikerherz natürlich höher schlagen lässt und sogleich ausprobiert werden muss. So lieh ich mir eine DVB-Antenne, schloss diese am TV-Gerät an und startete den Suchlauf: Hmm… kein einziger Sender konnte gefunden werden. Daraufhin steckte ich ein Verlängerungskabel dazwischen und stellte die Antenne raus auf den Balkon. Jetzt war die Sendersuche erfolgreich. Doch anstatt der eigentlich erwarteten Schweizer Sender SF1, SF2 und Co., zeigt mir die Senderliste eine ungewohnte Ansicht zahlreicher österreichischer Sender: Puls TV, 3Sat, ATV, ORF1 und ORF2 sowie ORF Sport.
Eigentlich erschreckend: Da sitzt man in der Schweiz und empfängt lediglich Fernsehstationen, die auf der anderen Seite des Sees ausgestrahlt werden, nicht aber diejenigen aus dem eigenen Land.
Ich bin ja mal gespannt, wie die Situation dann in Goldach aussehen wird…
Als ich meiner Freundin angekündigt hatte, dass wir nach Uzwil ins Kino fahren würden, fragte sie sich schon, wieso um alles in der Welt ausgerechnet nach Uzwil, gäbe es doch moderne Multiplex-Kinos in St. Gallen oder Hohenems. Dort angekommen erwartete uns dann auch ein echtes Landkino mit kleinem, engen Eingang und wenig moderner Einrichtung. Doch der erste Eindruck täuschte. Der Kinosaal des Kino City selbst ist proppenvoll mit modernster Technologie. Als einziges Kino der Ostschweiz werden hier echte 3D-Filme ausgestrahlt und bislang exklusiv in der Schweiz verfügt dieses Kino über das Dolby Digital EX Multibassystem. Was wir dann in der Folge erlebten, war schlicht und einfach genial!
Der Film “Die Legende des Beowolf” ist eigentlich nicht so wirklich das, was ich sonst üblicherweise gerne sehe. Doch unter technischen Aspekten MUSS man das erlebt haben: Beim Betreten des Kinosaal erhält man eine 3D-Shutterbrille. Diese ist erstaunlich komfortabel – selbst für mich als Brillenträger. Schon beim Intro ist man hingerissen ob dem noch nie gesehenen 3D-Effekt. Klar, ich kenne die Rot-Grün-Brillen und den dürftigen 3D-Experimenten im TV. Auch die stereotypischen 3D-Filme in Vergnügungsparks (z.B. die Fahrt durch eine alte Goldmine) habe ich mir alle schon angetan. Doch in diesem Kino, bei diesem Film, erlebt man ein 3D-Kino wie man es noch nie gesehen hat. Es ist erstaunlich welchen Detailreichtum man in den knackscharfen Bildern erfährt, die Augen sind ständig in Bewegungung, fokussieren in den Vordergrund, dann in den Hintergrund. Eine geniale “Kameraführung”, ein phänomenaler Ton – da vibriert im richtigen Moment sogar der Kinosessel – und eine bezaubernde, computeranimierte Angelina Jolie sorgen dafür, dass man gelegentlich fast austrocknet… vor weit offenstehendem, staunendem Mund. Der Film selbst ist spannend, temporeich und trotzdem hat man stets wieder die Zeit, sich an den wunderbaren Bildern zu erfreuen, diese regelrecht auszukosten. Zahlreiche 3D-Effekte lassen einen zusammenzucken, etwa da, als ein Speer plötzlich auf Dich gerichtet ist, oder Du Dich im Pfeilehagel wiederfindest.
Leute, lasst Euch nicht ob der nicht sonderlich professionellen Website dieses Kinos einschüchtern, sondern wagt es und erlebt es selbst. Ich bin echt begeistert und werde hoffentlich bald wieder dort als Gast anzutreffen sein.
Kürzlich nervte ich mich ein wenig über eine falsche Aussage im Schweizer Radio DRS3, bei welchem der “Spezialist” behauptete, 10 Megapixel reiche gerade mal für ein Ausdruck in der Grösse von 15×10 cm. Jetzt wurde ich auf eine Website aufmerksam, welche sich just mit demselben Thema befasst: Auf 6mpixel.org wird detailliert erläutert, warum bereits mit 6 Megapixel die beste Bildqualität erreicht werden kann. Ausserdem wird auch die Feststellung gemacht, dass die Anzahl Pixel zwar immer höher werde, die Qualität des einzelnen Pixels aber nur wenig Fortschritte, wenn nich gar Rückschritte mache.
Doch es bleibt nicht nur bei der grundsätzlichen Pixel-Diskussion, sondern es wird viel fundiertes Wissen rund um die digitale Fotografie und Aufnahmetechnik vermittelt. Insgesamt eine sehr lesenswerte Site.
Seit ich ein stolzer iPod-Besitzer bin höre ich Podcasts um mich auf dem Laufenden zu halten. So wird auch «DRS 3 Digital» regelmässig zu Gemüte geführt. Dies ist ein wöchentlicher Podcast, welche sämtliche Berichte über die digitale Unterhaltung und Technik zusammenfasst. Das Sendegefäss ist meist sehr gut aufbereitet und auch die Moderatoren verstehen es, die Sprache des einfachen Volkes zu sprechen. Doch manchmal wünschte ich mir, korrigierend eingreifen zu können. So berichtete der «Experte» in der Ausgabe vom 19.10.2007 vom herrschenden Megapixel-Wahn bei Fotokameras. Recht hat er, man ist wirklich besser beraten, auf mehr Qualität und dafür etwas weniger Megapixel zu setzen.
Dann aber kam der Moment, wo ich am liebsten laut ins Radio geschrien hätte, damit es die Leute im Studio sofort merken würden… es folgten Aussagen wie “10 Megapixel reicht schon für ein Foto mit 15×10 cm Grösse”. Meine Haare haben sich in diesem Moment mobilisiert bis sie senkrecht ‘gen Himmel gerichtet waren. Der Beitrag hinterliess irgendwie den Eindruck, dass 10 Megapixel die unterste vertretbare Grenze darstellt. Doch wenn das so wäre, warum bieten denn die ganzen digitalen Spiegelreflexkameras im mittleren vierstelligen Bereich auch nicht mehr Auflösung??? Nein nein, 10 Megapixel ist mehr als nur das Notwendigste. Bereits eine 3 Megapixel-Kamera reicht völlig für ein Foto in diesem Format aus. 10 Megapixel-Kameras sind nur dann nötig, wenn das Bild stark beschnitten oder in grossen Formaten (A2/A3) gedruckt werden müssen. Für den Alltag ist man mit einer guten 5 Megapixel-Kamera mehr als gut bedient… viel wichtiger ist eine kurze Auslöseverzögerung und ein lichtstarkes Objektiv. Auch der Zoomfaktor wird häufig überbewertet. (Hmmm… mit letzterer Aussage mache ich mich bei meinem Arbeitskollegen R. aus G. nicht so beliebt… :-) )
Was zudem in diesem Radiobeitrag sträflich vernachlässigt wurde war die Marotte mancher Billiganbieter, die interpolierten (hochgerechneten) Megapixel-Angaben anzugeben. So wird aus einer einfachen 3 Megapixel-(Billig-)Kamera plötzlich eine 12 Megapixel-Kamera… in der Praxis ist ein solches Gerät meilenweit von dem Erwarteten entfernt. Die Kamera macht nichts anderes, als die Aufnahme mit 3 Millionen Pixeln rechnerisch hochzurechnen. Das ist zu vergleichen mit dem Vergrössern eines Bildes in Photoshop & Konsorten: Das Bild wird zwar grösser (Auflösung) und benötigt mehr Speicherplatz, doch wo bereits keine Details sichtbar waren, werden damit auch keine zusätzlichen sichtbar. Das Bild wird eher unscharf und verrauscht.
Für mich ist die Angabe einer interpolierten Auflösung nichts anderes als bewusste Kundentäuschung.
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