Im Netz finden sich wirklich originelle Dinge. Einige davon sind sogar derart aufwändig produziert, dass man sich ernsthaft fragt, ob solch kreative Menschen ihre wertvolle Zeit nicht besser in sinnvolle Dinge stecken sollten.
Ok, einen Zweck verfolgt die Website www.makemylogobiggercream.com bestimmt: Sie zaubert jedem Besucher ein köstlich amüsiertes Lachen ins Gesicht… viel Spass!
Es gibt Situationen, welche derart eindeutig sind, dass jegliche Nachfrage überflüssig ist. Ein Beispiel von heute abend, erlebt im Kino-Foyer nach dem Film:
Wir treffen auf eine Bekannte und werden gefragt:
“Wart ihr auch im Kino?” :-)
Marketing ist die Kunst Bedürfnisse zu wecken, welche eigentlich gar nicht existieren.
Zu dieser Überzeugung kommt man beim neusten Gag des Bierherstellers Feldschlösschen. So werben neuerdings grossflächige Plakate und Inserate für eine eigenartige Erfindung, ähh, ich meine Feature: Eine Kühlanzeige in Form eines temperaturempfindlichen Aufdrucks auf der Flaschenetikette soll den Genussmenschen darüber aufklären, ob sein Bier bereits kalt ist. Ich weiss ja nicht, aber davon gehe ich eigentlich aus wenn ich ein Bier aus dem Kühlschrank hole. :-)
Noch nicht lange ist es her, als ich von unserem St. Galler Lokalradio Radio aktuell total begeistert berichtete. Einen ganzen Tag lang spielte der Sender nur Schweizer Musik. Es war ein abwechslungsreiches und überraschend vielfältiges Programm.Eine echte Top-Idee.
Heute muss ich aber hingegen vom sehr nervenden Einfall «Bargeld-Geräusch» der Programmmacher berichten:
Ganz im Stile der billigen Abzocke-Sendungen im TV versucht jetzt auch unser Lokalsender den Hörern das Geld aus der Tasche zu ziehen und nervt gleichzeitig mit ständigen Durchsagen der 0900er-Nummer und den Kosten eines Anrufes. Am morgen schmunzelte ich noch, dachte mir: “Aha, jetzt versuchen die es auch, ans schnelle Geld zu kommen.” Am späteren Nachmittag wechselte ich dann zu Radio Top, die ständige «Neun live»-Atmosphäre aus dem Äther war nicht mehr auszuhalten.
Ich sage da nur: Kurzfristig spült es wohl «Schtütz» in die Kasse, langfristig verliert Radio aktuell ihre Hörerschaft. Fazit: Flop-Idee.
Erinnerst Du Dich noch an die seltsamen farbigen Bilder, bei welchen man das Bild nahe an die Nase halten musste und kräftig reinschielen durfte? Meister der Technik konnten dann ohne 3D-Brille oder anderen Hilfsmitteln dreidimensionale Motive erkennen.
Auf dieser Website habe ich nun eine Onlineanwendung entdeckt, mit der Du just solche 3D-Stereobilder selbst zeichnen und berechnen kannst. Irgendwie faszinierend… viel Spass beim Experimentieren!
Link: http://www.flash-gear.com/stereo/
Eindeutig! :-)
Zu dieser “überraschenden” Erkenntnis bin ich heute im Walter Zoo gekommen. Unsere Kleinen zeigten Ihre eindrückliche Ausdauer beim braven Anstehen – ganz in englischer Manier – zum Kamelreiten. Da kam eine Frau hinzu und fragte: “Was kostet denn das?”. Die Kamel-Lotsin (gibt es eine weibliche Form von Lotse?) antwortet postwendend: “3 Franken.”
Soweit so gut, eigentlich nichts aussergewöhnliches. Die Nachfrage jedoch liess unsere Gesichtsmuskeln leicht anspannen, so dass ein diskretes Schmunzeln nicht zu verbergen war: “Pro Kind?”
Am liebsten hätte ich geantwortet: “Nein, pro Höcker!” :-D
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