Beiträge mit tag "Werbung

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Wie klein darf das Kleingedruckte sein?

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Unser Fernseher ist mit seiner 48″ Bildschirmdiagonale wahrlich kein kleines Gerät. Und auch die Bildqualität ist dank SwisscomTV kaum zu bemängeln. Dennoch wunderte ich mich kürzlich sehr über den Werbespot von Cablecom. Da wird während einigen Sekunden ein Angebot angezeigt.

Man lernt ja früh, dass bei jedem tollen Angebot auch ein gemeiner Stolperstein versteckt sein kann. Also wandert das Auge zum unteren Bildschirmrand, wo es mehrere Zeilen Kleingedrucktes entdeckt.

Hmm… doch was mag denn da stehen? Keine Ahnung, einzelne Worte liessen sich zwar erahnen, doch der ganze Text lässt sich trotz Standbild einfach nicht lesen. Die Zeichen verschwimmen in einem Pixelbrei. Hat ein solch klein gesetzter Text überhaupt noch irgendwelchen rechtlichen Belang? Und mal davon abgesehen, könnte man die 5 Zeilen Text in der kurzen Zeit des Einblendens überhaupt lesen?

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Marketingdeutsch Lektion 1: Der Pflastereffekt

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Tja, auch bei der Herren-Kosmetik liefern sich die grossen der Branche inzwischen einen harten und intensiven Wettbewerbskampf um die Gunst ihrer Kunden. Dass da auch fleissig mit Marketingfloskeln um sich geworfen wird, wundert wohl keinen.

Mein Aftershave-Balsam ist daher wunderbar mit interessantestem Marketingdeutsch verziert…

Ob sich die Marketingtexter unter «Pflastereffekt» etwas anderes vorgestellt haben? ;-)

Tatort auf SF oder ARD? Der Mensch ist ein Rosinenpicker!

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Letzten Sonntag strahlte das Schweizer Fernsehen nach längerer Abstinenz wieder einen Tatort aus. Tags darauf las man hier und dort, dass die erzielten Einschaltquoten deutlich unter den Erwartungen lägen, da die Zuschauer den Tatort weiterhin mehrheitlich bei ARD geschaut hätten. Als mögliche Gründe für dieses Verhalten wurden Unterbrecherwerbung bei SF und pure Gewohnheit genannt.

Interessanterweise stellte ich mir am Sonntag abend kurz nach Acht genau diese Fragestellung: «Auf welchem Sender schaue ich nun den Tatort?»

Meine Entscheidung fiel wenig überraschend auch auf die ARD: Die Unterbrecherwerbung ist zwar tatsächlich ein möglicher Grund, doch dank SwisscomTV und Live-Pause ein geringes Problem, überhüpft man die Werbung durch leicht zeitversetztes Fernsehen mit wenigen Tastendrücken.

Entscheidend war für mich vielmehr ein anderer Grund: ARD wird – zumindestens über SwisscomTV – seit einigen Monaten in HD-Qualität ausgestrahlt. Die HD-Bildqualität ist derart berauschend viel besser, dass man sich bei ARD im edlen Hightechkino wähnt, bei SF hingegen in vergangenen Zeiten. Ausserdem bietet die HD-Variante auch bei der Tonabmischung deutlich mehr Atmosphäre.

So erfreute ich mich ob den technischen Errungenschaften im nahen Ausland und bemerkte dabei, dass ich damit ja eigentlich auch ein kleiner Rosinenpicker bin. Als das Schweizer Fernsehen nämlich bekannt gab, wieder eigene Tatort-Filme zu drehen, hüpfte mein Cineasten- und Krimiherz im Kreise. Ich finde es wirklich spannend und mitreissend einem Krimi aus der eigenen Heimat beizuwohnen.

Es gibt aber Grund zur Hoffnung…  ab Anfang 2012 sollen auch die regulären Fernsehprogramme von SF in HD ausgestrahlt werden. Und vielleicht entdeckt man ja auch noch HD.suisse als frühere Ausstrahlungsmöglichkeit für die Tatorte.

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